Cookie Consent by TermsFeed
      medienpolitik-news
      mebucom
                
SR fordert Neuverteilung der Rundfunkbeiträge

SR fordert Neuverteilung der Rundfunkbeiträge

Der Saarländische Rundfunk rechnet mit rund 1,6 Millionen Euro Defizit im kommenden Jahr und erwartet eine Finanzierungslücke von 34,4 Mio. Euro bis 2016. Die eigenen Sparanstrengungen seien ausgereizt. Daher könne ab 2014 nur noch eine Neuverteilung der Rundfunkbeiträge helfen.

Für das erste Jahr nach der Umstellung von der geräteabhängigen Rundfunkgebühr auf den Rundfunkbeitrag plant der SR mit Erträgen von 109,7 Millionen Euro. Die Aufwendungen belaufen sich auf 111,3 Millionen Euro, woraus sich ein erwarteter Fehlbetrag von 1,6 Millionen Euro ergibt. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates des SR, Joachim Rippel sieht neben den Sparanstrengungen des Senders vor allem den Bedarf, die Einnahmeseite des Senders dauerhaft zu verbessern, „damit der SR seinen Auftrag als Landesrundfunkanstalt weiterhin erfüllen kann.“

Der Intendant des SR Thomas Kleist (Foto)t sieht sich einer Finanzierungslücke von insgesamt 34,4 Millionen Euro bis zum Ende der Gebührenperiode 2016 gegenüber. Angesichts der Vielzahl der bereits getroffenen Maßnahmen werden die Spielräume für weitere Einsparungen immer kleiner, sagt er. Bis Ende 2014 will er dennoch ohne Liquiditätshilfe aus der ARD  überbrücken. Kleist fordert für die Zeit nach 2014 allerdings eine Neuverteilung der Rundfunkbeiträge und eine Anhebung des gesetzlichen Finanzausgleichs für den Saarländischen Rundfunk und Radio Bremen. Der SR benötige bei sparsamster Bewirtschaftung mindestens 0,75 Prozent der ARD-Gebühreneinnahmen. Derzeit erhalte der Sender 0,53 Prozent. Er setzt dabei auf die Solidarität im Senderverbund. (12/12)

Zurück


Relevante Unternehmen
Ähnliche Artikel