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Standardisierung als Treiber für digitales Fernsehen

Für standardisierte Lösungen und offene Technologien bei der Weiterentwicklung von digitalem Fernsehen hat sich das Kooperationspanel der Deutschen TV-Plattform auf dem Kabelkongress der ANGA Cable in Köln eingesetzt. Um die Akzeptanz bei den Nutzern zu erhöhen sind verlässliche Verabredungen von Geräteherstellern, Programmveranstaltern, Diensteanbietern und Netzbetreibern nötig. Diese Notwendigkeit trifft derzeit insbesondere bei neuen Entwicklungen wie IPTV und Web-TV zu. Hybride Endgeräte, die den Zugang sowohl zu Rundfunk als auch zu Internetdiensten ermöglichen, dringen derzeit verstärkt in den Markt.

Endverbraucher haben laut Gerhard Schaas, Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform, ein wachsendes Interesse daran, Web-Content wie Mediatheken der TV-Sender auf dem Fernsehbildschirm im Wohnzimmer zu sehen. Standards seinen die Voraussetzung für die Interoperabilität von Inhalten und Endgeräten, für ein einheitliches Erscheinungsbild der Dienste auf allen Geräten sowie für die Signalqualität und den Schutz der Inhalte. Schaas: „Standards setzen kommerziellen und technologischen Innovationen einen Rahmen und helfen, die Verwirrung der Kunden bei der Nutzung von Technologie zu vemeiden.

Die gemeinsame Verständigung auf Standards ist notwendig für die Durchdringung desMarktes mit neuen Diensten.“ In seinem Impulsvortrag stellte der Technik-Vorstand der Loewe AG auch heraus, dass die Industrie Synergien durch die Implementierung von CE-HTML-basierten Browsern für den Zugriff auf IPTV und Web-TV-Angeboten erwartet. In der Diskussion erläuterten auch Dr. Klaus Illgner vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) und Stefan Liebig von MTV Networks Germany die Notwendigkeit von Standards für den öffentlich-rechtlichen wie den privaten Rundfunk. Schon aus ökonomischen Gründen seien gemeinsame Mindeststandards erforderlich, um die Inhalte nicht für die unterschiedlichen Plattformen jeweils spezifisch aufbereitet zu müssen. (MB 07/09)

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