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WDR-Rundfunkrat gegen Beitragssenkung

WDR-Rundfunkrat gegen Beitragssenkung

Der WDR-Rundfunkrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung am 31. Mai 2016 gegen eine Absenkung des Rundfunkbeitrags ab der kommenden Beitragsperiode ausgesprochen.

Dies geschah mit Blick auf die Ministerpräsidenten-Konferenz der Länder, die am 16. Juni 2016 unter anderem über die Höhe des Rundfunkbeitrags auf Grundlage der KEF-Empfehlungen (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) beraten wird.

Insbesondere für den WDR, aber auch für den ebenfalls betroffenen Verbund der ARD mahnt das Gremium einen finanziellen Ausgleich an für den Wegfall der Werbeeinnahmen durch das novellierte WDR-Gesetz. Es ist seit 13. Februar 2016 in Kraft und sieht eine Reduzierung der Werbezeit im WDR-Hörfunk ab 2017 vor, ohne dass die Folgen dieser Regelung Eingang in die Berechnungen der KEF gefunden hätten.

Der WDR-Rundfunkrat weist nachdrücklich darauf hin, dass zur langfristigen Existenzsicherung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor allen Dingen die notwendigen strukturellen Maßnahmen zu analysieren sind und die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, diese auch umzusetzen.

Die vollständige Resolution findet sich unter wdr-rundfunkrat.de. Hier sind auch weitere Informationen über Aufgaben, Schwerpunkte und Mitglieder veröffentlicht. (6/16)

Foto: Die Mitglieder des Rundfunkrats auf der Treppe des Kölner Funkhauses | Bildquelle: WDR/Sachs

 

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