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MA 2013 Radio II im bundesweiten Vergleich

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MA 2013 Radio II im bundesweiten Vergleich

Das Radio hat als Verbreitungsmedium laut Media Analyse Radio II, die besten Erfolge vorzuweisen, sowohl private als auch öffentliche Sender sind mit ihren Ergebnissen hoch zufrieden. Viele Sender zählten sich zu den Gewinnern, so auch der BR, der WDR und Deutschlandradio.

Das Deutschlandradio hat nach dem Ergebnis der letzten Media-Analyse (MA I 13) erneut deutliche Gewinne verbuchen können, so die Media-Analyse (MA 2013 Radio II). Danach wird der Deutschlandfunk mit seinem bundesweiten Nachrichten- und Informationsgebot täglich (Mo-Fr) von rund 1,7 Millionen Hörern eingeschaltet. Das entspricht bei einer Tagesreichweite von 2,3 Prozent einem Zuwachs von 70.000 Hörern. Rund 6,2 Millionen Hörer schalten das bundesweite Informationsprogramm regelmäßig ein. In NRW wurden mit rund 25 Prozent die deutlichsten Erfolge verzeichnet.

Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, zeigte sich hocherfreut: „Ein großartiges Ergebnis, das zeigt, dass unsere anspruchsvollen Programme auch in der heutigen sich verändernden Medienwelt hochattraktiv sind. Dies ist nicht zuletzt eine eindrucksvolle Bestätigung für die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen der Funkhäuser.“

Auch der WDR stößt in NRW auf reges Interesse, laut Media-Analyse schalten 51,3 Prozent (ma 2013 I: 51,9%) der Radiohörer montags bis freitags mindestens ein WDR-Programm ein. Das sind 8,21 Millionen Menschen (ma 2013 I: 8,28 Mio.). WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz: "Ich freue mich sehr, dass wir mit unseren Radioprogrammen jeden Tag mehr als die Hälfte der Menschen in NRW erreichen. Besonders erfreulich ist, dass wir mit der gestärkten regionalen Berichterstattung und der optimalen Musikmischung bei WDR 2 genau den Geschmack unserer Hörerinnen und Hörer treffen. Auch die im vergangenen Herbst umgesetzten Änderungen bei WDR 3 kommen bei unserem kulturell interessierten Publikum gut an."

Im bundesweiten Vergleich steht der WDR-Hörfunk gut da, 1LIVE, WDR 2 und WDR 4 zählen nach wie vor zu den zehn meistgehörten Sendern in Deutschland.

In Baden-Württemberg bleibt Radio Regenbogen das meistgehörte private Radioprogramm. 258.000 Hörer schalten in der so genannten Durchschnittsstunde (Montag bis Freitag, 6 bis 18 Uhr) den Sender ein. Damit kann er seine Reichweitengewinne aus den vergangenen Jahren stabilisieren. Geschäftsführer und Programmdirektor Klaus Schunk: „Nach den stetigen Zuwächsen in den vergangenen Jahren sind wir sehr zufrieden, dass wir auf hohem Niveau stabil bleiben. Damit zeigt sich Radio Regenbogen auch als verlässlicher Partner der Werbewirtschaft.”

In Schleswig-Holstein und Hamburg lassen sich bei der Hörfunknutzung klare regionale Unterschiede ausmachen. So ist die Hördauer in Schleswig-Holstein an einem durchschnittlichen Wochentag mit 213 Minuten (204 Minuten ma 2013 Radio I) im Vergleich zur anderen Teilen Deutschlands überdurchschnittlich hoch, während sie im Ballungsraum Hamburg mit 185 Minuten (194 Minuten ma 2013 Radio I) und in Hamburg mit 164 Minuten (172 Minuten ma 2013 Radio I) unterdurchschnittlich ausfällt.

Der Bayerische Rundfunk (BR) sieht sich als große Gewinner der Media-Analyse 2013 Radio II: Vier seiner fünf Radioprogramme bauen ihre Position auf dem bayerischen Radiomarkt aus. Über sechs Millionen Menschen bundesweit entscheiden sich täglich für den BR-Hörfunk. Damit hört fast jeder zweite Bayer täglich mindestens ein BR-Programm (47,7%). Bayern 2 erzielt das beste Ergebnis seit Sendestart, B5 aktuell legt zu und ist das erfolgreichste Infoprogramm im deutschsprachigen Raum und BAYERN 3 verbucht einen immensen Zuwachs an Hörern.

Aber auch die landesweite private Konkurrenz ANTENNE BAYERN sah seine starke Position mit 1,288 Millionen Hörer pro Stunde (Durchschnittsstunde, 6.00 bis 18.00 Uhr, Montag bis Freitag) und mit 4,028 Millionen Hörern am Tag  (Tagesreichweite Hörer Gestern, Montag bis Freitag)  bestätigt. "ANTENNE BAYERN ist und bleibt Deutschlands meistgehörter Radiosender!" konstatierte Karlheinz Hörhammer, Vorsitzender der Geschäftsführung von ANTENNE BAYERN.

Durchgeführt wird die MA Radio zwei Mal im Jahr von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma), ein Zusammenschluss von rund 240 der bedeutendsten Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. (7/13)

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