Mebucom / News / Business / Mediaset beteiligt sich an ProSiebenSat.1
ProSiebenSat.1, Mediaset

News: Business

Mediaset beteiligt sich an ProSiebenSat.1

Mediaset teilt den Erwerb von 9,6% der Anteile der ProSiebenSat.1 Media SE mit. Dieser Anteil entspricht ohne Berücksichtigung eigener Aktien (Treasury Stock) 9,9% der Stimmrechte. Ziel dieser Allianz ist es, Größenvorteile zu entwickeln, die für die Zukunft des europäischen Fernsehens entscheidend sind.

Mediaset Italia und Mediaset España haben seit fünf Jahren eine enge Beziehung zu ProSiebenSat.1 in der European Media Alliance (EMA).

Pier Silvio Berlusconi (50), Vorstandsvorsitzender von Mediaset seit 2001, sagt: „Der Anteilserwerb an ProSiebenSat.1 ist eine langfristige Entscheidung, die darauf abzielt, Wertschöpfung mit einer zunehmend internationalen Ausrichtung zu schaffen. Sie stärkt unsere bestehende Geschäftsbeziehung. Mediaset ist stolz darauf, in die Zukunft des frei empfangbaren europäischen Fernsehens zu investieren. Gerade mit Blick auf die Zukunft bekräftigt Mediaset durch die Beteiligung an ProSiebenSat.1 seine Wertschätzung für das Management. Der schnelle Globalisierungsprozess, der das internationale Umfeld bestimmt, erfordert, dass europäische Medienunternehmen wie wir Kräfte vereinen, wenn wir weiterhin vor dem Hintergrund unserer europäischen kulturellen Identität im Wettbewerb mit globalen Schwergewichten punkten oder uns sogar eventueller Übergriffe widersetzen wollen. In diesem Geist der Zusammenarbeit und gemeinsamen Vision hat sich Mediaset, der führende Anbieter in Italien und Spanien, entschieden, sich an ProSiebenSat.1 zu beteiligen. Es handelt sich dabei um eine Investition, die - davon sind wir überzeugt - einen Mehrwert für beide Unternehmen schaffen wird.“

Die am 29. Mai 2019 angekündigte Beteiligung wird keine Auswirkungen auf die Bewertungsgrundlage für den Vorschlag für die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2018 von Mediaset haben, der Tagesordnungspunkt der für den 25. Juli geplanten Aufsichtsratssitzung ist und einer außerordentlichen Hauptversammlung bedürfte. (5/19)

Zurück