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Amazon wehrt sich gegen Bloomberg Vorwürfe

Amazon hat sich in einem Statement gegen Vorwürfe gewehrt, Elemental Server seien mit Spionage Microchips versehen worden. In einem Artikel der Bloomberg Businessweek wurde zuletzt behauptet, Sicherheitsexperten von Amazon und einem Drittunternehmen hätten den Chip von der Größe eines Reiskorns auf Server-Hardware des Zulieferers SuperMicro gefunden.

In einem Statement von Amazon Sicherheitschef Steve Schmidt reagiert das Internetunternehmen auf die Vorwürfe, Server von Elemental seien in China mit Spionage-Microchips versehen worden. Das Unternehmen Elemental Technologies, das vor drei Jahren von Amazon wegen ihrer Video-Kompressions-Technologien übernommen worden ist, setzen ihre Server nicht nur in Medienunternehmen ein, sondern auch in staatlichen Sicherheitseinrichtungen. Dementsprechend vehement war die Reaktion von Amazon auf den Bericht. "Wir haben zu keiner Zeit, weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart, modifizierte Hardware oder schädliche Microchips auf den von SuperMicro gebauten Motherboards gefunden", lässt Schmidt in dem Statement wissen. SuperMicro, ein Unternehmen aus San Jose, ist einer der größten Anbieter von Motherboads und beliefert viele große Unternehmen wie Apple und Amazon. Bloomberg hatte geschrieben, der Online-Händler habe die verdächtige Technik 2015 bei der Übernahme von Elemental entdeckt und die Behörden informiert. Beides wird von Amazon als Unwahrheit zurückgewiesen.

"Sicherheit wird immer oberste Priorität haben. Viele der weltweit risikosensitivsten Organisationen vertrauen auf AWS, gerade weil wir diese unerschütterliche Verpflichtung bewiesen haben, ihre Sicherheit über alles andere zu stellen. Wir sind ständig wachsam gegenüber potenziellen Gefahren für unsere Kunden und ergreifen rasch und entschlossen Maßnahmen, um sie zu beheben, wann immer sie identifiziert werden", schließt Schmidt sein Statement. (10/18)

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