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Thomas Bellut

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ARTE steigert Online-Reichweite auf allen Plattformen

ARTE hat seine Online-Reichweite 2019 deutlich erhöht: Über alle Plattformen und Verbreitungswege hinweg erzielte der europäische Kulturkanal im aufgelaufenen Jahr durchschnittlich 89,5 Millionen Abrufe pro Monat – das sind 77 Prozent mehr Abrufe als im Vorjahr. Den größten Zuwachs konnte ARTE auf YouTube mit 466.000 Abonnenten (Stand: 16. Oktober 2019) verbuchen.

"ARTE reagiert mit seinen digitalen Angeboten erfolgreich auf den veränderten Medienkonsum eines jüngeren Publikums", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Magdeburg.

So setzt ARTE auf seinen Plattformen auf neueste Technologien. Im Bereich der 360°/Virtual Reality-Produktion erweitert ARTE sein Engagement mit Formaten wie dem "Totalen Tanz Theater 360" zu 100 Jahre Bauhaus oder dem VR-Projekt "Der Traum des Cesare – Im Cabinet des Dr. Caligari", das 2020 auf der Berlinale präsentiert wird. Der Kulturkanal arbeitet zudem an Möglichkeiten, mit Künstlicher Intelligenz (KI) Übersetzungen und Untertitelungen automatisiert und schneller zu erstellen.

ARTE trägt mehr und mehr zu einem vielstimmigen Informationsaustausch in Europa bei. Seine journalistischen Formate, insbesondere die Reportagen und Dokumentationen, leisten hier einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung abseits nationaler Interessen. Dies wurde besonders bei einem Schwerpunkt zu den Europawahlen deutlich, der die Berichterstattung um übernationale Perspektiven erweiterte.

Auch Kulturschaffende und Kreative finden bei ARTE eine Bühne: Die Initiative "Create your Revolution – Initiative for the Future of Culture", die ARTE zusammen mit Partnern wie der Frankfurter Buchmesse und den Vereinten Nationen zur Frankfurter Buchmesse 2019 etabliert hat, wird fortgesetzt. Die Initiative gibt Kreativen Raum, um die Perspektiven der Kultur auf drängende Fragen der Zeit darzustellen, und diskutiert Möglichkeiten, wie Künstlerinnen und Künstler gesellschaftlichen Wandel beeinflussen können. (12/19)

Foto: ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut © ZDF, Markus Hintzen

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