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hr entscheidet sich für BFE-Erweiterung

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hr entscheidet sich für BFE-Erweiterung

Der Hessische Rundfunk (hr) ist dabei sein Broadcast-Management-System zu erweitern und hat die BFE Studio und Medien Systeme GmbH mit der Erneuerung der SRF-Überspielliste beauftragt, die auf dem Microsoft Datenbanksystem MS Acess basiert.

Die Lösung steuert die Abläufe zwischen den Bereichen Leitungsbüro, Schaltraum, Mitschnitt, Programmaustausch, Bandzwischenlager, SAW und Doku/Archive. BFE wird als Generalunternehmer die Planung, Installation bis zur Inbetriebnahme der Produkterweiterung des KSC Managers verantworten. Voraussetzung für diese Erweiterung ist ein installiertes KSC Manager System ab der Version 12.

Da es sich beim KSC Manager um ein weit verbreitetes Produkt handelt, mussten die Anforderungen vom Hessischen Rundfunk zunächst mit denen der anderen Rundfunkanstalten abgestimmt werden, um eine allgemeingültige Lösung zu entwickeln. Die KSC Manager Erweiterung mit dem Namen „Organizer“ führt ein Bestellwesen ein und steuert  Auftragsbearbeitung und Schnittstelle zum ARD Leitungsbüro in Hamburg (LEISYS). Als Infrastruktur wird ein vorhandener KSC Manager genutzt.

Der HR erkennt in dieser Systemerweiterung einige Vorteile. Zum einen nutzt sie alle bereits vorhandenen Systemkomponenten, wie die Datensicherung und die vorhandenen Redundanzumschaltung. Zum anderen reduziert eine einzige Anwendung für die aufgeführten Bereiche den Komplexitätsgrad der Anlage sowie den Schulungsbedarf des Personals, welches Fachbereichsübergreifend eingesetzt wird. Durch eine gemeinsame Datenhaltung können Daten aus dem Leitungsbüro direkt als Steuerparameter für Geräte im Schaltraum verwendet werden. Darüber hinaus entfallen aufwendige Ressourcen-Zuordnungen zwischen unterschiedlichen Systemen.

Zu den wesentlichen Merkmalen des Organizer zählt u.a. die Einführung einer zentralen Auftragsverwaltung für das Leitungsbüro. Die Auftragsbearbeitung wird zur zentralen Informationsquelle für alle beteiligten Bereiche eines Überspielprozesses.

 Bei der Bindung zwischen den einzelnen Datenbereichen (Bestellungen, Aufträge, Events usw.) wurde speziell darauf geachtet, dass dieses keine zwingenden Abhängigkeiten untereinander besitzen, die zu einem Stillstand des Abarbeitungsprozesses führen könnten. Ein Event oder eine Anmeldung in Hamburg kann also auch ohne Auftrag durchgeführt werden. Das Projekt startete im Januar 2013 und wurde im Mai 2014 vom hr abgenommen. (6/13)

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