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HEVC-Protokoll setzt sich immer mehr durch

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HEVC-Protokoll setzt sich immer mehr durch

Der jährliche ‘State of Live’ Report von LiveU verdeutlicht, dass sich das HEVC-Protokoll immer mehr als Branchenstandard durchsetzt: Bereits 25% der weltweit von LiveU übermittelten Videodaten wurden mit dem neuen Komprimierungsverfahren HEVC encodiert.

Dieser Prozentsatz verdeutlicht die gestiegene Nachfrage nach professionellen Live-Übertragungen in top Videoqualität – ein Trend, der vor allem auch bei der diesjährigen FIFA Fußballweltmeisterschaft in Russland sichtbar wurde.

Die Zahl der live übertragenen Stunden wuchs in den vergangenen 12 Monaten ebenfalls stark an: Live-Videos mit einem zeitlichen Umfang von insgesamt 2,2 Millionen Stunden wurden 2018 mit LiveU rund um den Globus gesendet. Das entspricht einem Anstieg der Übertragungsdauer von 55% gegenüber dem Vorjahr. Die Ergebnisse, die LiveU im Rahmen seines ‘State of Live‘ Reports bereits das zweite Jahr in Folge präsentiert, basieren auf den Nutzungsstatistiken von mehr als 3.000 Kunden in aller Welt.

Die erhobenen Daten zeigen außerdem, dass Live-Übertragungen in HD-Auflösungen weiter auf dem Vormarsch sind, während das SD-Format immer weniger von Kunden genutzt wird. Videoproduktionen in UHD/4K-Auflösung erfreuen sich insbesondere im Sport-Bereich zunehmender Beliebtheit, wobei die U.S.A., Japan und Westeuropa das Feld anführen.

Generell sind die Übertragungslösungen von LiveU geographisch weit verbreitet: Die Mobilfunk-Technologie findet bereits in zwei Dritteln der Welt bei Kunden in 132 Ländern Einsatz.

Samuel Wasserman, CEO und Mitgründer von LiveU: „Die HEVC-Technologie hat dieses Jahr ohne Frage den Übertragungsmarkt transformiert. Sie ermöglicht dynamische, hochwertige Sport- wie auch Nachrichtenproduktionen und das selbst in herausforderndsten Netzwerk-Umgebungen. Mit Blick auf 2019 glauben wir, dass die HEVC-Nutzung weiter über verschiedene Anwendungsfelder hinweg ansteigen wird. Schließlich bietet HEVC die gleiche Videoqualität und Sendesicherheit wie Satelliten- und andere traditionelle Übertragungsverfahren – jedoch nur zu einem Bruchteil der Kosten. Eine Schlüsselrolle spielen weiterhin auch unsere Serviceangebote rund um die IP-basierte Contentverbreitung innerhalb von Rundfunkanstalten, die konventionelle Kabel- und Satellitenübertragungen immer mehr ablösen. Diese Entwicklung wird voraussichtlich auch im nächsten Jahr weiter anhalten.“ (12/18)

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