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Medienboard fördert erstmals Virtual Reality

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Medienboard fördert erstmals Virtual Reality

In seiner ersten Förderrunde des Jahres 2015 hat das Medienboard Berlin-Brandenburg insgesamt 412.000 Euro an sieben Projekte mit innovativem audiovisuellen Content vergeben. Darunter ist auch die 360 Grad - Virtual Reality App „CyBerlin“.

Als erste Förderinstitution in Deutschland unterstützt das Medienboard damit ein Projekt, das speziell für die neuen Virtual Reality Brillen hergestellt wird. Mit dem Förderprogramm "Innovative Audiovisuelle Inhalte" werden jährlich eine Million Euro an Projekte aus den Bereichen Games, App-Entwicklungen, Web, Cross- und Transmedia vergeben. Für die aktuelle Runde lagen 34 Anträge mit einem Antragsvolumen von 2,1 Mio. Euro vor.

„CyBerlin“ ist eine App für 360 Grad - Virtual Reality, die den Spieler mitnimmt, um das Verschwinden des Hackers K. im Berlin der Zukunft aufzuklären. Mit „Cyberlin“ nutzt Stefan Marx, Virtual Reality Technical Artist und Mitgründer der Berliner Virtual Reality Meetups, die Stärken des neuen Mediums Virtual Reality und lässt den Spieler zum ersten Mal wirklich eintauchen in die Spielwelt: in die Straßenschluchten des zukünftigen Berlins, K.s verwinkelte Wohnung, seine Träume und menschlichen Abgründe.

Zu den sieben geförderten innovativen Projekten gehört auch das Crossmedia-Projekt „The Great Depression", mit dem die Berliner Honig Studios Gmbh ein interaktives Drehbuch für einen Kinofilm entwickeln. In der ersten Phase können die User auf einer Online-Plattform mit den Charakteren und der Geschichte interagieren und mögliche Handlungsstränge und Ergebnisse auf spielerische Weise erkunden. In der zweiten Phase entsteht - zusammen mit dem Filmproduzenten Peter Rommel - ein  Film, in den das Nutzungsverhalten und die Interaktionen des Publikums mit einfließen. Die Story des Films ist in einem kleinen Ort im Griechenland der nahen Zukunft angesiedelt, wo die Finanzkrise den finanziellen und sozialen Zusammenbruch provoziert.

Für „Nagual Dance“ hat das Team von Nagual Sound aus Brandenburg die Daten einer 3D Kamera (Kinect) als Input für ihre Software gewählt und ein neues, interaktives Musikerlebnis entwickelt. Durch Bewegungen der Hände und Füße vor der Kamera werden verschiedene virtuelle Instrumente in Echtzeit gespielt. So entstehen Bässe, Melodien, Akkorde und Schlagzeugelemente. Die Bewegungen kontrollieren dabei keine voraufgenommenen Loops, sondern erlauben dem Nutzer ein persönliches, auf seinen eigenen Bewegungen beruhendes Musikstück zu erschaffen. (2/15)

 

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