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Telekom will weiter investieren

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Telekom will weiter investieren

Eine insgesamt positive Geschäftsbilanz für 2013 legt die Deutsche Telekom AG vor und kündigt auch für das laufende Geschäftsjahr die Fortsetzung des Investitionsprogramms an. Die Finanzziele für das Gesamtjahr 2013 wurden erreicht und beim Free Cashflow sogar leicht übertroffen, meldet das Unternehmen.

Der Konzern erzielte im operativen Geschäft 17,4 Milliarden Euro (bereinigte EBITDA), und der Free Cashflow lag bei 4,6 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte im Gesamtjahr um 3,4 Prozent auf 60,1 Milliarden Euro. Im vierten Quartal belief sich das Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr sogar auf 6,5 Prozent, wie der Konzern mitteilt.

„Die Zahlen für das Jahr 2013 unterstreichen die hervorragende Ausgangslage der Deutschen Telekom auf dem Weg zum führenden europäischen Telekommunikationsanbieter", betonte der Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom Tim Höttges (Foto) und spricht von einer „Steilvorlage“ für 2014: „ Wir werden in diesem Jahr die weiter bestehenden Herausforderungen konsequent angehen."

Die Deutsche Telekom investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 8,9 Milliarden Euro (ohne die Ausgaben von 2,2 Milliarden Euro für Mobilfunk-Spektrum). Das waren 10,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Diese schon 2012 angekündigte Investitionsoffensive im Festnetz und Mobilfunk will der Konzern auch im laufenden Jahr fortsetzen. Trotz der neu konsolidierten Verbindlichkeiten aus dem Zusammenschluss mit MetroPCS stieg die Nettoverschuldung nur moderat um 2,2 Milliarden Euro auf 39,1 Milliarden Euro.

Der Konzernüberschuss erreichte 930 Millionen Euro, nach einem deutlichen Minus im Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 15. Mai eine Dividente von 50 Cent je Aktie vorschlagen. Ausgegebenes Ziel ist es, führender europäischer Telekommunikationskonzern zu werden.

Vor allem integrierte Netze auf Basis von All-IP will die Deutsche Telekom weiter voran treiben. Zusätzlich soll das starke Kundenwachstum in den USA fortgeführt werden, das bereits im vergangenen Jahr zu einer Wertsteigerung von T-Mobile US in Höhe von 53 Prozent führte. (3/14)

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