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ZDF kooperiert bei Ski WM mit Wellen+Nöthen

Für die Erweiterung seiner mobilen Produktionseinheit (MPE) zur Live-Sportberichterstattung von der alpinen Ski WM aus Garmisch-Partenkirchen kooperiert das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) wieder mit der Wellen+Nöthen GmbH. Das Kölner Handels- und Systemhaus für Broadcast-Technik konnte sich in einer europaweiten Ausschreibung bei einem Großteil der ausgeschriebenen Lose zur technischen Mietausstattung des ZDF durchsetzen.

So ergänzt das ZDF seine Produktionskapazitäten unter anderem mit Sony Broadcast-Kamerazügen des Typs HDC-1500 und Superslomo-Einheiten des Typs Sony HDC-3300
inklusive 87-fach Objektiven. Da das ZDF traditionell bei der Bandlosspeicherung seiner
EB-Einheiten auf P2-Flashmedien setzt, mieten die Mainzer für die Materialeinspielung
Panasonic HD-Mazen des Typs AJ-HD1800 und AJ-HPS1500 Recorder an.

Erst kürzlich hat Wellen+Nöthen in die neueste Generation an EVS Broadcast-Servern investiert und steuert nun mehrere dieser vollausgestatteten XT[2]+ Systeme aus seinem Mietpool für das Highlight-Editing des ZDF bei. Darüber hinaus setzt das ZDF auch im laufenden Biathlon Weltcup auf Technik aus dem Hause Wellen+Nöthen und bezieht dafür über die Projektmiete entsprechendes Equipment.

Die Projektmiete bei Wellen+Nöthen, seit Oktober 2010 unter der Leitung von Olivier Görts, setzt sich zusammen aus einer Crew von Spezialisten der Bereiche Rental, Projektvertrieb und Systemintegration. Die Verzahnung dieser Abteilungen ist laut Görts besonders vorteilhaft, um auch anspruchsvolle Großprojekte ideal zu realisieren. „Die technische Planung und Komplexität von großen Mietinstallationen unterscheidet sich heute immer weniger von Permanentinstallationen. So arbeiten große Mietinstallationen heute ebenfalls auf Basis bandloser Workflows. Um dies funktionsübergreifend von der Akquise bis zur Sendeabwicklung zu realisieren, ist Know-how und Fachwissen über Sendeabläufe und -prozesse unabdingbar. Die Zusammenstellung unseres Teams aus verschiedenen Abteilungen hilft uns, diese Anforderungen optimal umzusetzen“, erklärt er.

Görts war vorher unter anderem als Systemingenieur für Riedel-Installationen und deren Betreuung im Rahmen von Großsportevents, wie bspw. den Olympischen 38 Spielen, verantwortlich. Seit Mitte 2010 ist Görts bei Wellen+Nöthen beschäftigt. (02/11)

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