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Erfolgreiche Jahresbilanz für Das Erste

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Erfolgreiche Jahresbilanz für Das Erste

Das Erste konnte nach ARD-Angaben 2017 im "Jahr der Information" mit hoher journalistischer Kompetenz und gesellschaftlich relevanten Inhalten beim Publikum punkten. "Das TV-Duell: Merkel - Schulz" mit 16,30 Millionen Zuschauern (46, 1 % Marktanteil) - davon 9,33 Millionen im Ersten - war die meistgesehene Sendung.

Auch bei den weiteren Wahlsondersendungen erhielt das ARD-Gemeinschaftsprogramm die größte Aufmerksamkeit und in der Qualitätsbewertung aus Zuschauersicht nach dem ARD/ZDF-Wahltrend die Bestnoten. Die 20-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" erreichte 2017 mit durchschnittlich 10,18 Millionen Zuschauern (36,0 % MA) im Ersten, in den Dritten, bei 3sat und Phoenix die höchste Zuschauerresonanz seit Beginn der personenbezogenen Messung vor über 40 Jahren und war einmal mehr die beliebteste Informationsquelle des Fernsehpublikums in Deutschland. Es folgten die "heute"-Sendung im ZDF und bei 3sat mit 3,96 Millionen Zuschauern (17,4 % MA), vor "RTL aktuell" mit 3,06 Millionen (14,2 % MA) und den "SAT.1 Nachrichten" mit 1,42 Millionen Zuschauern (5,2 % MA).
 
Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, zur Positionierung im Fernsehmarkt: "Für Das Erste und die ARD geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende. Es hat unter Beweis gestellt, dass die Zuschauer Das Erste einschalten, wenn sie aktuelle und verlässliche Informationen suchen, wenn sie umfassend, hintergründig informiert und gut unterhalten werden wollen. Qualität wird belohnt! Dass uns die Zuschauer gute Noten ausstellen und Das Erste in repräsentativen Befragungen als das qualitativ beste Programm einstufen, ist ein Vertrauensbeweis und uns Ansporn für das neue Jahr."

Über die tagesaktuelle Berichterstattung hinaus vermochte Das Erste mit Reportagen und Dokumentationen u.a. zu "Geheimsache Doping", "Gefährliche Medikamente" oder "Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl", Missstände aufzudecken und gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Mit den "Paradise Papers" gelang dem Rechercheverbund von NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" auch in diesem Jahr ein journalistischer Coup. Die erste Doku zu den Tricksereien großer Konzerne und zahlreicher Großverdiener zur Steuervermeidung sahen am 5. November um 21:45 Uhr mehr als vier Millionen Zuschauer (4,09 Mio.; 14,6 % MA). Neun Themenabende mit Fernsehfilmen und Dokumentationen bzw. Gesprächssendungen im Ersten widmeten sich ausführlich brisanten und zeitgeschichtlichen Sujets. Im Jubiläumsjahr der Reformation sorgten z.B. der Fernsehfilm "Katharina Luther" (7,22 Mio.; 22,4 % MA) und die anschließende Dokumentation "Luther und die Frauen" (5,21 Mio.; 19,0 % MA) für Aufsehen.

Neben dem ausführlichen Informationsangebot fanden aber auch der Sport, die Unterhaltung und das Fiktionale im Ersten große Beachtung. Der Eurovision Song Contest war mit 7,85 Millionen Zuschauern (31,6 % MA) die meistgesehene Unterhaltungsshow 2017. 11,38 Millionen Sportinteressierten (36,9 % MA) versammelte das Halbfinalspiel Deutschland - Mexiko beim Confederations-Cup vor dem Bildschirm. Zu den fünf reichweitenstärksten Serien im deutschen Fernsehen zählen gleich drei ARD-Produktionen: Neben den Klassikern "Um Himmels Willen" und "In aller Freundschaft" startete "Charité" mit 7,48 Millionen Zuschauern (23,3 % MA) in der ersten Staffel überaus erfolgreich. Im Krimigenre dominierte einmal mehr der "Tatort"; die Episode "Fangschuss" mit den Ermittlern aus Münster erzielte 2017 mit 14,57 Millionen Zuschauern den Spitzenwert (39,1 % MA).

Über das ganze Jahr 2017 betrachtet, erreichte Das Erste einen Marktanteil von 11,3 Prozent. Höhere Werte erzielten lediglich das ZDF mit 13,1 Prozent und kumuliert die Dritten Programme der ARD mit 12,8 Prozent. RTL schloss mit einem Marktanteil von 9,2 Prozent ab, vor Sat.1 mit 6,7 Prozent und VOX mit 5,1 Prozent (Zuschauer ab 3 J., laut AGF/GfK, Stand: 29.12.2017). (1/18)

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