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Ganz nah am Kunden

Das Content-Management-System (CMS) Sophora der Hamburger subshell GmbH unterstützt die crossmedialen Aktivitäten vieler ARD-Sender. Zuletzt wurde es beim Bayerischen Rundfunk (BR) und beim Ersten Deutschen Fernsehen eingeführt. Über Einsatzmöglichkeiten und Leistungsvermögen des Systems sprach MEDIEN BULLETIN mit subshell-Geschäftsführer Jan Boddin und mit dem Leiter Business-Entwicklung und -Strategie Nils Hergert.

Im Dezember letzten Jahres hat das Erste Deutsche Fernsehen sein Internetportal neu gestartet. Unter www.DasErste.de steht seither ein umfassendes digitales Angebot zu allen TV-Sendungen im Ersten Programm zur Verfügung. Es beinhaltet Informationen, Videos, interaktive Elemente, Bilder und Hintergründe zu Formaten wie Tatort oder Polizeiruf 110, Serien wie Verbotene Liebe oder Sturm der Liebe und den Dokumentationen und Magazinen des Ersten. Die Homepage bietet überdies Livestreams des Fernsehprogramms, Podcasts, Quizze, Zusatzinformationen und interaktive Funktionen rund um die Sendungen im Ersten.
Die Verknüpfung von Fernsehen und Internet ermöglicht das Content-Management-System Sophora der subshell GmbH. Es bildet damit die technische Basis für das medienkonvergente Angebot der ARD.

Sophora wurde laut subshell speziell für Unternehmen entwickelt, die im großen Umfang aktuelle, multimediale Inhalte produzieren und an Millionen von Zuschauern, Leser und Kunden auf beliebigen Endgeräten liefern.
„Das System bietet ergonomische Desktop-Redaktionsclients und Multichannelfähigkeit ohne Einschränkung der redaktionellen Kreativität. Eine robuste, standard-kompatible Architektur mit autarken Ausspielservern sorgt für hohe Performance, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit und mindert das Risiko“, erklärt subshell-Geschäftsführer Jan Boddin. Es erlaube außerdem kurze Konzeptions- und Implementierungszeiten dank umfangreicher Out-of-the-Box-Funktionen bei einfacher und flexibler Konfigurierbarkeit.

Besondere Herausforderungen beim Einsatz für DasErste.de waren der Wechsel auf eine Unix- und Java-Technologie und die Umsetzung zahlreicher Im- und Exportschnittstellen. Auch die Migration der Inhalte aus dem alten CMS sowie die Entwicklung eines einfachen und kundenspezifischen Web-Clients für die dezentrale Redaktionsarbeit gehörten zu den Projektaufgaben bei der Umstellung von DasErste.de auf Sophora.
„Grund für den Wechsel zu Sophora waren die kurzen Entwicklungszeiten und die zügige Implementierung aller Inhalte mit dem neuen CMS. Nicht nur die Zuschauer profitieren von dem Relaunch, auch für die Online-Redakteure garantiert Sophora höchste Benutzerfreundlichkeit“, meint Boddin.

Möglichst schlank und flexibel

Die redaktionelle Betreuung der Homepage liegt bei der Online-Redaktion DasErste.de in München. Die technische Einführung des neuen CMS erfolgte in enger Zusammenarbeit von DasErste.de, der subshell GmbH und dem Münchner subshell-Partner m.a.x. IT. „subshell stand uns bei der Umsetzung von DasErste.de mit geballtem Know how zur Seite – so konnten die Techniker von DasErste.de die Templates für den neuen Auftritt selbst entwickeln.
Das Hamburger subshell-Team hat auch den Aufbau eines neuen Datenmodells begleitet, das alle Sendungen und Programmdaten optimal abbildet“, lobt Tobias Rahn, der bei der ARD-Programmdirektion für Projekt- und Systembetreuung zuständig zeichnet. „Für uns war es wichtig, das CMS möglichst schlank und flexibel zu halten, auch um auf Änderungen in Zukunft schneller reagieren zu können. Das hat subshell optimal umgesetzt“, so Rahn weiter. Auch die Onlineredaktion ist sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und dem Ergebnis. „Die individuellen Bedürfnisse und speziellen Anforderungen der Redaktion konnten von Anfang an bedacht, berücksichtigt und optimal umgesetzt werden“, bilanziert Andreas Rindler, der das Projekt redaktionell begleitete.

Das subshell-CMS Sophora gewährleistet auch den Zugriff auf das erweiterte medienkonvergente Angebot bei DasErste.de. „Die Zusammenarbeit mit der ARD-Programmdirektion und der Redaktion von DasErste.de war überaus fruchtbar. Das Zusammenspiel von digitalem Fernsehen und Internet ist ein spannendes Gebiet. Sophora wird die Redaktion bei der Entwicklung und Herstellung neuer Formate begleiten. Der Einsatz für DasErste.de schafft auch neue Impulse für Sophora vor dem Hintergrund der zunehmenden Medienkonvergenz“, sagt der subshell-Geschäftsführer.

Lange Partnerschaft mit ARD-Anstalten

Die 1999 gegründete subshell GmbH verbindet eine lange Partnerschaft mit der ARD. Schon im Jahr 2000 entschieden sich der NDR und tagesschau.de für subshell als Online-Dienstleister. 2007 waren beide Kunden auch die ersten Anwender von Sophora; 2009 wählte auch der MDR das subshell-CMS. Die Hamburger Tagesschau-Redaktion nutzt Sophora auch zur Erstellung seiner App. „Sophora stellt über eine Schnittstelle zur Tagesschau-App eine schnelle, benutzerfreundliche Navigation innerhalb des seit vielen Jahren bewährten Angebotes von tagesschau.de und eine gute Suchfunktion sicher. Die Nutzer können außerdem Inhalte bewerten und den Dialog mit den Redakteuren aufnehmen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die schlanke Sophora-Schnittstelle alle gängigen Smartphones anbieterneutral erreicht werden können“, erklärt Boddin. Und subshells Business Development-Leiter Nils Hergert betont: „Unser CMS unterstützt die rund um die Uhr besetzte Tagesschau-Redaktion beim Schreiben, Verknüpfen und blitzschnellen Publizieren von Qualitäts-Meldungen in zahlreichen Online-, Mobile- und TV-Kanälen. Dabei bewältigt Sophora konstant hohe Abrufzahlen, die bei besonderen Ereignissen explosionsartig anwachsen.

Damit ist Sophora das Hauptarbeitswerkzeug der Redaktion von tagesschau.de – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.“ Der Empfang von Livestreams, Podcasts, Fotos und Texten sei über eine eigene App durch eine neue Schnittstelle im Content-Management-System Sophora deutlich komfortabler geworden. „Dabei wurden von subshell alle Funktionen ohne technische Änderungen am CMS Sophora oder am Datenmodell umgesetzt. Die im Einsatz für die ARD bewährten Vorteile des Content-Management-Systems können somit vollständig für die App genutzt werden. Auf der Basis der Sophora-Schnittstelle können zukünftig an technische Veränderungen angepasste Anwendungen in kurzer Zeit entwickelt werden. Auch die Belieferung neuer Geräte ist ohne weiteres möglich“, betont Hergert.

MultiChannel-Fähigkeit

Die Entwicklung des Sophora-Systems zusammen mit tagesschau.de und NDR führte dazu, dass es besonders stark auf Multichannel-Fähigkeit ausgelegt ist. „Das heißt, wir speichern die Inhalte sehr strukturiert und bieten spezielle Konzepte zur Steuerung der Ausgabekanäle durch die Redakteure. Wenn ein Ausgabekanal sehr wichtig ist, kann er zum Beispiel stärker mit Inhalten bespielt werden als andere. Sophora bietet die entsprechenden Schnittstellen an, um alle Inhalte nach Außen zu geben – zum Beispiel für die iPhone-App der Tagesschau“, sagt Boddin. Er betont, dass die Bestückung eines neuen Kanals mit vorhandenen Inhalten ganz ohne redaktionellen Mehraufwand funktioniere. „Das war auch für die ARD sehr wichtig“, sagt er. „Man muss heute in der Lage sein, Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google+ sofort und ohne große technische und redaktionelle Anstrengungen zu bedienen“, betont Boddin.

Zudem habe man das System so konzipiert, dass die Redaktionen ihre Arbeitsprozesse möglichst einfach realisieren können. „Mit Sophora sind vom Anlegen eines Dokuments bis zur Freigabe und Veröffentlichung nicht etwa 15 Arbeitsschritte nötig, sondern nur zwei oder drei“, sagt Hergert. Der Sophora-Einsatz läuft dabei parallel zur Arbeit mit einem vorhandenen Newsroom-System, indem Agenturmeldungen einlaufen und erste Recherchen stattfinden. „Die Produktion selbst findet dann auf Sophora statt. Da haben wir auch Erweiterungen, die es möglich machen, sowohl Agenturen als auch soziale Netzwerke, Twitter und andere Quellen anzuschließen, die von der Redaktion bei der Aufbereitung von Beiträgen genutzt werden können“, sagt Hergert.

Er sieht hier aber noch weitere Potentiale, um den Workflow in multimedial arbeitenden Redaktionen zu optimieren, ebenso wie beim zentralen Rechtemanagement. „Das ist ein Riesenthema – gerade bei den Öffentlich-rechtlichen, die sich ja auch noch mit dem recht komplizierten Verweildauer-Konzept herumschlagen müssen. Manche Inhalte dürfen bekanntlich für einen bestimmten Zeitraum auf ihren Webseiten verfügbar sein. Es gibt überall Bestrebungen, die Rechte übergreifend in einem System zu verwalten, allerdings steht man hier noch ziemlich am Anfang. Sophara bietet hierfür aber schon definierte Schnittstellen“, berichtet der subshell-Manager.

Unterschiedliche sophora-Einsatzbereiche

Sophora ist seit November 2011 auch beim BR im Einsatz und löste da das US-System TeamSite ab. Subshell-Partner Sybit aus Radolfzell ist dort als Dienstleister und Implementierungspartner behilflich. „Interessant beim BR ist, dass man da das trimediale Arbeiten einführen möchte. Mit Sophora können wir dazu beitragen, die redaktionellen Themen medienübergreifend zu integrieren“, sagt Hergert.
Grundsätzlich seien die jeweiligen Zielsetzungen der ARD-Anstalten beim Sophora-Einsatz sehr verschieden. Bei allen Installationen sei auch noch „ziemlich viel Bewegung drin“. Hier agiere subshell in einem Umfeld, in dem ständig neue Lösungen präsentiert werden müssten. Die Beratung der Kunden sei dabei ein wichtiger Teil des Geschäfts, den man auf keinen Fall vernachlässigen wolle. „Wenn wir nicht den direkten Kontakt zu unseren Kunden und zu deren Problemstellungen hätten, wäre das Produkt in zwei oder drei Jahren schon nicht mehr so gut. Das ist vielen amerikanischen Herstellern so passiert.

Sie waren von ihren europäischen Kunden zu weit weg, um noch erkennen zu können, was die da eigentlich machen. Und die Integrationsarbeit komplett externen Dienstleistern zu überlassen, ist auch keine gute Idee. subshell geht deshalb einen anderen Weg – wir versuchen, den engen Kontakt zum Kunden zu halten und ihn präzise zu beraten. Weil wir seit über zehn Jahren so arbeiten, sind wir mit den fachlichen Fragen der Medienunternehmen besonders gut vertraut“, meint Hergert.

Aus den Reihen der ARD zählen neben den bereits erwähnten Sendern NDR, MDR, BR und Das Erste mittlerweile auch Radio Bremen, der Saarländische Rundfunk und der Westdeutsche Rundfunk zu den subshell-Kunden. Die starke Zusammenarbeit mit den ARD-Sendern sei vor allem durch die ersten Sophora-Anwendungen bei tagesschau.de und NDR entstanden. „Die Installationen dort haben sich andere ARD-Sender genau angeschaut – und waren überzeugt. Zu diesem Zeitunkt gab es innerhalb der ARD noch keinen CMS-Anbieter, der sich wirklich durchsetzen konnte. Man arbeitete überall mit sehr unterschiedlichen Systemen. Das war einer der Gründe dafür, sich für eine CMS-Vereinheitlichung einzusetzen, um dann letztlich auch von den dadurch entstehenden Synergien profitieren zu können. So hat sich Sophora in der ARD verbreitet“, meint Hergert. Er betont jedoch auch: „Uns interessiert als Zielgruppe natürlich nicht nur die ARD, sondern im Grunde alle Unternehmen, die viele Inhalte verwalten und ein professionelles CMS benötigen. Das trifft auch für Verlage und andere Medienhäuser zu.
Insbesondere bei großen Unternehmen spielt unser System seine Vorteile stark aus.“ Auch bei den privaten Sendern ist subshell am Ball. „Da muss man aber noch etwas Geduld haben, weil einige von denen erst kürzlich neue Systeme eingeführt haben. Aber wir sind im Gespräch!“, sagt Hergert.

Preise und Lizenzen

Preise und Lizenzmodell von subshell orientieren sich an der Zahl der eingesetzten Server und an der Zahl der Benutzer, die gleichzeitig darauf zugreifen. „Da unser Lizenzmodell im Gegensatz zu denen vieler Mitbewerber nicht prozessorgebunden ist und nur geringe Anforderungen an die technische Infrastruktur stellt können wir mit einem günstigen Preis-/Leistungsverhältnis aufwarten. Wir vergeben, wenn es gewünscht ist, aber auch Lizenzen ohne jegliche Beschränkungen“, erklärt Hergert. Der Einstiegspreis liegt bei rund 40.000 Euro. Im Schnitt kostet eine Subshell-Installation 100.000 Euro, bei größeren Installationen können es aber auch leicht über 200.000 Euro sein. Hergert: „Wir betreiben die Produktentwicklung sehr stark kundenorientiert und beziehen die Anwender intensiv in unsere Arbeit ein. Das müssen wir, damit wir nicht in zwei Jahren ein Produkt haben, dass dann keinen mehr interessiert. In der Regel versuchen wir, alle Features zu realisieren, die für unsere jetzigen und künftigen Kunden interessant sind.“ Beim möglichen Produktausbau sei man deshalb sehr flexibel und offen für die Wünsche der Kunden. subshell verfolge dabei eine organische Wachstumsstrategie. „Wir haben weder Venture Kapital noch Investoren im Rücken. Das bedeutet, wir wachsen mit unseren Kunden“, betont Boddin.

In Deutschland wolle das Unternehmen künftig stärker branchenübergreifend arbeiten. Nur bei den Auslandsaktivitäten werde man sich weiter auf die Medienbranche konzentrieren. Hierbei werde man auf die Kooperation mit Partnern setzen, die im Ausland schon vertreten seien. Boddin: „Wir möchten unsere Installationsbasis weiter ausbauen und gleichzeitig unsere Bestandskunden in bewährter Qualität umfassend betreuen. Natürlich ist es auch nicht ausgeschlossen, dass wir für TV-Sender weitere Produkte entwickeln. Das fällt uns leicht, weil wir ja die Vorstellungen und Workflows unserer TV-Kunden sehr gut kennen.“

Technologie-Partnerschaft

Beim Ausbau des Geschäfts setzt subshell auch hierzulande verstärkt auf Kooperationen mit Technologie-, Installations- und Vertriebspartnern. „Wir sind immer auf der Suche nach Unternehmen, die an der erfolgreichen Weiterentwicklung unserer Produkte interessiert sind“, betont Boddin. Zu den subshell-Technologiepartnern zähle unter anderem die Düsseldorfer nacamar GmbH. Man sei aber auch mit Systemintegratoren wie MCI Studio Hamburg oder Anbietern von Asset Management- oder Redaktionssystemen wie Annova im Gespräch. „Es gibt viele Berührungspunkte zu Unternehmen, die TV-Sendern dabei helfen, ihre Systeme möglichst optimal miteinander zu vernetzen, damit diese einmal generierte Daten an verschiedenen Stellen immer wieder neu verwenden können“, erklärt der subshell-Geschäftsführer. Für Sender und andere Medienbetriebe werde es immer wichtiger, integrierte Lösungen einzusetzen, die durchgehende Workflows über verschiedene Systeme hinweg ermöglichen und die Pflege von Metadaten in isolierten Einzelbereichen der Produktion verhindern würden.

„Wir und auch viele unserer Kunden glauben nicht mehr daran, dass ein einzelnes System alles leisten kann. Vielmehr werden unterschiedliche Systeme stärker zusammenwachsen. Die Arbeit mit Online-Medien gestaltet sich eben immer noch anders als die Produktion von Echtzeit-Fernsehen. Der Umgang mit verschiedenen Medienformen stellt unterschiedliche Anforderungen an die Redakteure – und an ihr Know How, was die technische Bearbeitung von Daten und Geschichten angeht“, meint Hergert.

Generell sei festzustellen, dass die Erwartungen der TV-Sender an die Systemlieferanten mit Blick auf das fachliche Leistungsvermögen wachsen würden. subshell-Geschäftsführer Boddin ergänzt: „Wir müssen genau wissen, welche Inhalte man wie und wo übertragen kann und wie wir verschiedene Themen, die ganz unterschiedlich ausgerichtet sind, zusammen bringen können. Das ist oft nicht nur mit einer technischen, sondern auch mit einer organisatorischen Herausforderung bei den Sendern verbunden. Die Frage hier ist: Wie kann man die verschiedenen Abteilungen der Sender zu einem effektiven Zusammenarbeiten bringen. In der TV-Branche ist in dieser Hinsicht noch viel zu tun. Aber man ist da dran.“

Konkurrenzumfeld

Die Wettbewerbssituation für subshell ist dabei nicht einfach. Boddin berichtet: „Es gibt sehr viele CMS-Systeme, und es kommen ständig neue auf den Markt. Man muss heute deshalb versuchen, sich irgendwie abzusetzen. Das funktioniert aber nicht allein über Features. Da gleicht man sich schon eher an. Pluspunkte sammeln kann man durch die elegante Umsetzung von kundenspezifisch ausgerichteten Lösungen und durch die passgenaue Unterstützung der Redaktionsumgebungen. Hier erfahren wir in der Regel ein sehr gutes Feedback.“ subshell profitiere auch davon, dass viele amerikanische CMS-Firmen, wie bereits erwähnt, in den vergangenen Jahren den europäischen Markt etwas vernachlässigt hätten – auch in Sachen Support. „Das lassen sich die Kunden nicht allzu lange gefallen.

Bei den für uns interessanten Neukunden sind deshalb hauptsächlich europäische CMS-Hersteller im Rennen von Ausnahmen einmal abgesehen“, meint Hergert. Bis vor fünf Jahren seien noch hauptsächlich amerikanische Firmen im Einsatz gewesen. Deren Systeme würden jetzt nach und nach durch solche abgelöst, die aus Europa kommen. Hergert: „Das ist so ein Trend. Ansonsten bewegen wir uns in einem Markt, den man fortlaufend beobachten muss – auch die relevanten Entwicklungen im Open-Source-Bereich. Sie bieten zwar nicht immer die höchste Qualität, inhaltlich aber durchaus spannende Module. Und die fortlaufende Integration wichtiger neuer Features ist schließlich essentielles Merkmal von sophora.“
Eckhard Eckstein
(MB 04/12)

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