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Kooperation von Netzen

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Kooperation von Netzen

Kommt das Fernsehen der Zukunft aus dem Internet? Haben die klassischen Verbreitungswege ausgedient? Welche Zukunft hat das terrestrische Fernsehen? Kaum jemand kann diese Fragen besser beantworten als Professor Dr.-Ing. Ulrich Reimers, Leiter des Instituts für Nachrichtentechnik an der TU Braunschweig. Reimers, der mit Forschungsengagement die technische Entwicklung des Digital-TV entscheidend vorangetrieben hat, sagt im MEDIEN BULLETIN-Interview, wie weit die Überlegungen zur Verschmelzung von Rundfunk, Breitband und Mobilfunk gediehen sind und ob es ein DVB-T3 geben wird.

Die Übertragung von TV- und Video-Inhalten übers offene Internet (OTT), die man anfangs belächelt hatte, gewinnt an Bedeutung. Man denke an Anbieter wie Netflix, Amazon oder Zattoo, sowie in den USA an das Thema Cord Cutting, wo Kabelfernsehzuschauer ihre TV-Pakete kündigen und zu kostengünstigeren, flexibleren OTT-Diensten wechseln. Ist OTT schon jetzt eine realistische und gleichwertige Alternative zu den vier klassischen TV-Verbreitungswegen Kabel, Satellit, Terrestrik und IPTV oder immer noch eher eine Ergänzung, ein Add-on?

Das ist eine sehr spannende Frage. Wenn man sich die Mediennutzung anschaut, dann ist OTT noch immer ein Add-on. Aber die Frage ist natürlich: Wie entwickelt sich dieses Add-on? Es gibt momentan viele interessante neue Untersuchungen, was die Mediennutzung junger Menschen anbelangt. Da sieht man immer noch die Dominanz des klassischen Fernsehens gegenüber der Nutzung von Online-Angeboten. Das Thema OTT hat ja verschiedene Facetten. 

Facette 1 lautet: Was für einen Verbreitungsweg habe ich, also: Wie kommt das Signal überhaupt zu mir? Kommt das über Festnetz-Internet, kommt das über Mobilfunk oder andere Wege? Die zweite Frage lautet: Habe ich über OTT etwas abonniert, für das ich separat zahle oder nutze über OTT Inhalte, die ich auch auf anderem Wege sehen könnte? Anders ausgedrückt: Ersetze ich über OTT den Zugang zum ZDF-Liveprogramm, den ich bisher etwa über Satellit hatte? Die dritte Dimension ist die Frage: Was können sich eigentlich die Programmanbieter leisten, wenn sie ihre Programme via OTT bereitstellen, und was bedeutet das hinsichtlich der Kostenentwicklung? Das sind die drei Themen, die ich auf jeden Fall separat ansprechen würde. Der Bezahldienst Netflix ist die eine Geschichte, aber die Nutzung von ARD, ZDF, RTL & Co. über das offene Internet ist eine zweite, völlig andere Nummer. Ich bin in der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF) für diesen Kostenbereich zuständig und daher über die Entwicklung im Bilde. In der Vergangenheit glaubten die Programmanbieter, dass die Bereitstellung von Programmen über das offene Internet Jahr für Jahr billiger werden würde, weil die Datenraten im offenen Internet immer höher und die Leistungen pro Gigabyte dadurch immer preiswerter würden. Die Zeiten sind vorbei. Das bedeutet: Ich befinde mich jetzt auf einem Sockel dessen, was so eine Programmverbreitung kostet. Jetzt haben wir die unangenehme Situation, dass die Kostenentwicklung für mich als Programmanbieter praktisch nicht vorhersehbar ist, wenn ich ein Nicht-Abonnementangebot betreibe und zum Beispiel als ZDF sage: Wer den Livestream anklickt, klickt ihn an. Wer HDTV haben will, bekommt HDTV. Und ich zahle dafür. Wenn der Online-Zuschauer dann beim Fernsehen einschläft und der Stream weiterläuft, zahle ich auch für die Zeit, in der er schläft, bis er irgendwann auf die Idee kommt, das Ganze mal abzuschalten. Ein anderes Beispiel: Wenn ich ein Gerät wie Amazon Fire TV nutze, über das ich meine Internet-Angebote abrufe und sie auf dem großen Bildschirm zeige, dann wird dieses Gerät so lange streamen bis ich ihm eindeutig sage: Jetzt mach' mal aus. Wer aber sagt das schon eindeutig? Die Folge: Das Gerät streamt und streamt und streamt... Ich weiß zwar nicht, wie Netflix das macht, aber sie können das offensichtlich über ihre Abonnementgebühren refinanzieren. Aber ein Anbieter, der in die Hände der Internet-Streaming-Community fällt und dadurch seine Kosten nicht im Griff hat, weil am hinteren Ende der Kunde entscheidet, was er vorne für Kosten hat, das ist ein Riesenthema.

Das ist letzten Endes also ein unkalkulierbarer Kostenfaktor?

Ja, das ist richtig. Dem gegenüber sind Kabel, Satellit, Terrestrik und IPTV wesentlich kalkulierbarer aus Sicht der Programmanbieter. 

 

Damit hätten wir dann auch eine klare Antwort auf die Frage, ob OTT eine gleichwertige Alternative zu den klassischen Rundfunkverbreitungswegen ist und diese möglicherweise ersetzen kann. Die Antwort wäre dann ja, zumindest aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der privaten Free-TV-Veranstalter ein klares Nein, eben aufgrund dieses unkalkulierbaren Risikos. Kann man das so sagen?

Ja, genau so sehe ich das. 

 

Wir kommen zur Entwicklung in den Kabelnetzen: Hier werden immer mehr IP-basierte Dienste und Inhalte angeboten: Internet und Telefonie, aber auch im Bereich TV/Video, etwa VoD und andere rückkanalbasierte Anwendungen wie Restart TV, Replay TV, Mediatheken und Network-PVR. Glauben Sie, dass DVB-C der Übertragungsstandard für das klassische lineare Kabelfernsehen bleibt? Oder wird man irgendwann sagen: Wir machen das, was viele Stadtnetzbetreiber mit ihren Glasfasernetzen schon jetzt machen – ein All-IP-Netz auch im Kabelnetz.

Das ist kein Widerspruch. Sie müssen sich die Entwicklung im Kabel so vorstellen: Wir haben als ersten Digitalstandard DVB-C gehabt. Dann kam der Standard DVB-RCC (Return Channel Cable). Das war ein IP-basierter Interaktionskanal im Kabel. Doch die Kabelnetzbetreiber haben diesen Standard nicht akzeptiert, weil er einfach zu früh kam. Dann kam DOCSIS – und zwar zu einem Zeitpunkt als das Thema Internet via Kabel plötzlich auch für Kabelnetzbetreiber interessant war. Mit diesem Standard, der aus den USA vom Kabelverband CableLabs kam, wurde Internet im Kabel möglich, allerdings noch mit relativ geringen Datenraten. Dann kam der Run auf HDTV und die Anforderung der Kabelnetzbetreiber: Wir brauchen noch etwas Besseres als DVB-C, denn das analoge Kabelfernsehen verstopft weiterhin die Kanäle und eine Erweiterung des Kabelspektrums ist zu teuer. Daraufhin haben wir im DVB-Konsortium DVB-C2 entwickelt und an der TU Braunschweig auch erstmalig überhaupt live zum Spielen gekriegt. Unsere Entwicklung DVB-C2 kam aber wieder zu früh.

Kabel Deutschland sagte zwar stets: Morgen führen wir das ein. Gemacht haben sie es nicht. Wesentliche Teile unserer DVB-C2-Technik sind dann zu unserer großen Freude von CableLabs in den USA übernommen worden und bilden die Basis des neuen Kabelstandards DOCSIS 3.1 mit Elementen wie dem Modulationsverfahren OFDM, Channel Bonding und dem DVB-C2-Fehlerschutz. So ist DVB-C2 plötzlich in anderem Gewand wieder um die Ecke gekommen. Die Frage lautet deshalb für mich: Wann kommt der Zeitpunkt, wo der Kabelnetzbetreiber sagt: Für mich ist mittlerweile das Thema Internet-Angebot über mein Kabelnetz für Privatkunden so wesentlich, dass ich meine Kapazitäten durch Reinvestition im vorhandenen Kabelnetz in Richtung DOCSIS 3.1 ausweite und bei der Gelegenheit dann möglicherweise den Schritt mache, die linearen Fernsehprogramme auch über DOCSIS 3.1 zu verbreiten? Das ist die Frage, die jetzt im Raum steht. Die Antwort kenne ich nicht, aber aus jetziger Sicht lautet meine Einschätzung: DVB-C2 wird übergangen werden. Wenn sich die Kapazitätsengpässe bei DVB-C und gleichzeitig die Geschäftsentwicklung bei Internet in Kabelnetzen so entwickeln, wie ich mir das vorstelle, dann kommt irgendwann DOCSIS 3.1 mit der DVB-C2-Technologie.

 

Vom drahtgebundenen zum mobilen Rundfunk und Internet. Die Forschungsarbeiten ihres Teams am Institut für Nachrichtentechnik widmen sich verstärkt den Möglichkeiten, Rundfunk und Mobilfunk zu verbinden. Wie ist der Stand der Dinge?

Wir haben seit vielen Jahren unsere Schwerpunkte auf die Kooperation von Netzen gelegt. Mit der klassischen Fernsehtechnik haben wir aufgehört durch die Beiträge und Patente, die wir beim amerikanischen Fernsehstandard ATSC 3.0 unterbringen konnten, der in Südkorea jetzt in Betrieb gegangen ist. Keiner weiß aber, ob er in den USA wirklich zum Einsatz kommen wird. Schon seit Jahren sage ich: Wir bringen die Netze zusammen. Das von uns entwickelte Dynamic-Broadcast-Verfahren war ein derartiger Ansatz: Die Dynamisierung der Rundfunkübertragung mit der Idee, Frequenzbelegungen nicht mehr permanent, sondern nur noch, wo wirklich Bedarf ist, dem Rundfunk zuzuweisen. Ergebnis: Das war zu radikal. Wir haben zu viele Bausteine gleichzeitig bewegt. Viele Live-Demonstrationen, Veröffentlichungen, darunter drei Doktorarbeiten, sind zu den verschiedenen Facetten dieses Systems entstanden. Aber eine Implementierung gibt es nicht. Der zweite Ansatz hieß Redundancy on Demand. Die Ausgangsüberlegung lautete: Wie kann ich das Internet dafür benutzen, die Reichweite von DVB-T2 zu erweitern, und zwar ohne, dass ich die Datenkapazität, die ich für ein Fernsehprogramm brauche, komplett über das Internet bereitstellen muss? Das DVB-T2-Empfangsgerät holt sich aus dem Netz nur die Daten, die es braucht, um das vorhandene DVB-T2-Signal perfekt empfangbar zu machen. Es würde zum Beispiel DVB-T2-Empfangsprobleme im Bereich Deep Indoor lösen, etwa innerhalb von Wohnungen in Hochhäusern in Großstädten.

Wir haben dazu einen Feldversuch mit MEDIA BROADCAST an zwei Standorten in Berlin gemacht. Das ist ein sehr spannendes Thema geworden, es gab auch viele Publikationen dazu. Redundancy on Demand ist derzeit wohl immer noch in der Diskussion beim Ausbau der DVB-T2-Netze, etwa hinsichtlich der Frage, ob damit eine Abdeckung möglich ist, die über das hinausgeht, was mit den klassischen Kostenmodellen errechnet wurde. Der dritte Ansatz ist unser aktivster über die Jahre geworden: Tower Overlay über LTE-Netze. Natürlich stellt sich die Frage, warum man das braucht, und ob LTE nicht ausreicht, um flächendeckend den dramatischen Zuwachs bei der Videonutzung auf mobilen Endgeräten zu befriedigen oder gar das künftige Broadcast-Medium zu werden. Da gab es tolle Aussagen von Nokia, die ich immer gerne wieder zitiere: Nokia mache the world's first broadcast über Mobilfunknetze ins Wohnzimmer. Alles Quatsch! In München ist ein Versuch gelaufen, wo man probiert hat, das heutige LTE für Broadcast-Zwecke zu nutzen. Das Forschungsprojekt hieß IMB5 und hat zu der Erkenntnis geführt, dass das heutige LTE es nicht kann. Für mich war vorher völlig klar, dass das schiefgehen wird.

 

Was verbirgt sich genau hinter Tower Overlay?

Tower Overlay ist ein System, das wir uns ausgedacht, umgesetzt und im Feld getestet haben, etwa per Ausstrahlung vom Eiffelturm in Paris. Momentan läuft ein entsprechender Feldversuch in Italien im Aostatal mit Radio Italiana. Der Iran hatte sogar die Idee, das System gleich einzuführen. Wir haben das System auch beispielsweise im Oktober 2016 auf der Next Generation Mobile Network-Konferenz in Frankfurt live vorgeführt, wo Mobilfunkbetreiber mit insgesamt vier Milliarden Kunden anwesend waren. Der generelle Ansatz ist es, bei populären Inhalten, die von vielen Mobilfunknutzern in vielen Mobilfunk-Netzzellen angefordert werden, diese dadurch zu entlasten, dass sich als weiterer Netzlayer einer dazu schaltet, der große Regionen versorgen kann und daher die Mobilfunkzellen entlastet. Dazu setzen wir Sender ein, die im internationalen Sprachgebrauch „High Power High Tower“ heißen. Wichtig ist aber, dass deren Signale von klassischen Mobilfunk-Endgeräten genutzt werden können und keine spezielle Empfangstechnik im Gerät benötigen. Ganz toll wäre es, wenn die Mobilfunknetzbetreiber sich darauf verständigen würden, diesen Service bei Live-Sport und anderen massenattraktiven Inhalten gemeinsam anzubieten, denn da können sie sich ohnehin nicht untereinander differenzieren. Die Leute wollen auf dem Tablet oder Smartphone Fußball schauen: Warum soll o2 ein anderes Live-Signal senden als Vodafone oder die Deutsche Telekom? Genau das ist unser Ansatz. Das Thema haben wir sehr weit gebracht inklusive einer Mobilfunksimulation, das kann man alles live bei uns im Institut für Nachrichtentechnik sehen. 

 

Und wie geht es jetzt weiter damit?

Unser Tower Overlay-Ansatz hat interessante Überlegungen innerhalb des 3rd Generation Partnership Projects (3GPP) zur Folge gehabt und mündet in einen Standard bei 3GPP. Die Lösung in 3GPP heißt Further Evolved Multimedia Broadcast Multicast Service (feMBMS). Darauf sind wir auch stolz. Wir entwickeln Tower Overlay momentan weiter, auch in Richtung 5G. Da 5G allerdings noch fürchterlich grauer Nebel ist – jeder weiß, was es können soll, aber keiner weiß, wie das geht – arbeiten wir auf dem Gebiet mit internationalen Partnern. Die Verbindung von Broadcast und Broadband auf der Basis LTE hatten wir bisher als Ziel, an der Basis 5G sind wir im Moment dran. Wohlgemerkt: Da ist noch Vieles im Unklaren, weil 5G noch gar nicht existiert. Es ist für mich nur absehbar, dass der 5G-Hype weit mehr verspricht, als hinterher gerade auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gehalten werden kann. Ich bin überzeugt, dass ein Tower Overlay auch bei 5G Sinn macht.

 

Es gab vor Jahren einen interessanten Ansatz der Satellitenbetreiber Astra und Eutelsat, über das Gemeinschaftsunternehmen Solaris Mobile im S-Band gemeinsam Medien- und Kommunikationsdienste für Handhelds im DVB-SH-Standard zu übertragen. Der Satellit wäre dadurch mobil geworden, man hätte keine Schüssel mehr benötigt. Das Projekt ist leider nicht weiterverfolgt worden, weil der dafür vorgesehene Satellit Eutelsat W2A (10° Ost) beschädigt war. Der US-Satellitenbetreiber EchoStar will diese Orbitalposition und das S-Band jetzt wieder nutzen. Am 8. Juni 2017 wurde dafür der Satellit EchoStar XXI ins All befördert. Geplant ist wie bei Solaris Mobile ein hybrider Ansatz, der das Satellitensignal mit terrestrischen Umsetzern verbindet und für Regierungs-, Geschäfts- und Endkunden-Kommunikationsdienste dienen soll. Inwiefern ist das mit Ihren Ansätzen kombinierbar? Spielt der Direktstrahlsatellit als Element dabei eine Rolle, etwa für die Flächenabdeckung? Oder ist das komplett außen vor?

Das ist komplett außen vor, weil ich einfach nicht daran glaube, dass die Mobilfunkindustrie, also Firmen wie Apple oder Samsung, ein derartiges Massenmarkt-Gerät herstellen wird, in dem diese Services angeboten werden können. Ich habe bittere Lehren gezogen aus der Entwicklung von DVB-H, dann DVB-SH und dann DVB-NGH: Nie ist etwas daraus geworden – nie! Es hat immer tolle Standards gegeben, wir haben uns die tollsten Dinge überlegt. Aber auch zu Zeiten, als wir DVB-H hatten und es die ersten Nokia-Handys dafür gab, war das Problem zum Schluss immer, dass die Kunden erstens nicht danach gefragt haben und zweitens die Palette der DVB-H-fähigen Geräte viel zu beschränkt war. Kein Mensch geht ins Geschäft und kauft ein iPhone, weil es DVB-SH beinhaltet, sondern er will das iPhone 7 haben, und zwar mit 32 GB. Punkt. Ich drücke EchoStar die Daumen. Es würde mich sehr freuen, wenn es gelingt! Meine Erfahrung in dem Bereich ist aber, dass wir die tollsten Sachen gemacht haben, aber immer nichts daraus wurde. Deswegen habe ich auch gesagt: Wenn wir Tower Overlay machen, muss ein Signal da runterkommen, das von einem klassische LTE-Handy empfangen werden kann. Sonst vergiss es!

 

Wir bleiben bei terrestrischen, mobilen Angeboten. Am 29. März 2017 ist DVB-T2 in Deutschland gestartet. Aus technischer Sicht stellt sich die Frage: Ist mit DVB-T2 und dem verwendeten Komprimierungsstandard HEVC das Ende der Fahnenstange erreicht und das terrestrische Fernsehen wird als nächste Stufe von einem konvergenten Mobilfunk/Rundfunk-System abgelöst, wie wir es diskutiert haben, oder ist noch ein DVB-T3 in Sichtweite?

Reimers: Wir haben bei DVB-T2 ein Level erreicht, wo ich mir nicht vorstellen kann, dass wir in ein DVB-T3 investieren können. Für mich ist das Thema klassischer terrestrischer Rundfunk mit DVB-T2 seit Jahren beendet, deswegen entwickeln wir jetzt diese konvergenten Ansätze. Ich sehe ein DVB-T3 überhaupt nicht.

Dr. Jörn Krieger

MB 3/2017

©TU Braunschweig

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