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Erfolg mit Video in der Cloud

MovingIMAGE24, Spezialist für professionelles Video-Management und - Streaming, hostet bereits mehr als 350.000 Unternehmensvideos. Das Hostingvolumen hat sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr verachtfacht: Jeden Monat wird Videomaterial in Länge von 1.050.000 Minuten angeboten. Damit gehört das Berliner Unternehmen zu den führenden Anbietern von Video-Management-Systemen und professionellen Streaming-Lösungen auf dem europäischen Markt.

Die Videoverbreitung und -nutzung wandert in die Cloud. Damit nehmen Komplexität und Anforderungen an die Technik zu, insbesondere was mobile Endgeräte angeht. Darüber herrschte Einigkeit bei den Experten, die am 7. März auf dem Fachpanel „Flying images – Chancen und Risken der Cloud“ im Rahmen der erstmals auf der CeBIT 2012 veranstalteten C³ Conference in Halle 6 der Hannover Messe diskutierten. Deutlich wurde hier: Wollen Unternehmen ihre Webseite aufpolieren, neue Marketingkanäle erschließen und möglichst viele User erreichen, setzen sie auf Online-Videos. Analysten von Forrester haben herausgefunden, dass es 50 Mal wahrscheinlicher ist, mit einem Video auf der ersten Seite bei Google zu landen als mit einem reinen Textlink.

Auf dem C³-Panel vertreten war auch Dr. Rainer Zugehör, Geschäftsführer von MovingIMAGE24, Spezialist für professionelles Video-Management und -Streaming. „Der klassische Leitspruch „Content is king“ trifft bei Videos nicht mehr zu“, erklärte er. „Der Content macht zwar weiterhin etwa 50 Prozent des Erfolges aus, aber die anderen 50 Prozent sind der Technologie zuzuschreiben. Und der Bedarf nach dieser Technologie steigt ebenso: In drei bis fünf Jahren werden über 90 Prozent aller Unternehmen in Europa cloudbasierte Videotechnologien nutzen.“

Die MovingIMAGE24 GmbH gehört zu den Unternehmen, die mit ihren Onlinevideo- und Video Cloud-Lösungen sehr erfolgreich auf der Onlinevideo-Welle reiten. Das Unternehmen, mit Hauptgeschäftssitz in Berlin, stellt mit dem VideoManager eine Cloud-basierte Lösung für die professionelle Verwaltung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Videos in Webseiten bereit. Über eine Schnittstelle lässt sich der VideoManager nahtlos in bestehende Content-Management-Systeme integrieren. Die mehrfach ausgezeichnete Lösung ist aktuell bei rund 500 Kunden im Einsatz. Dazu zählen die Stiftung Warentest, BMW, die DeKaBank oder der Deutsche Fachverlag.

Auf der CeBIT 2012 stellte MovingIMAGE24 die neue Version 6 des VideoManagers vor. Das System ermöglicht unter anderem Video-Publishing per Drag-and-Drop, VideoAd-Erstellung und -Verwaltung und bietet ein optimiertes Benutzermanagement sowie eine intuitive, benutzerfreundliche Bedienung. Dabei kommt die Cloud-basierte Technologie ganz ohne Software aus: Ein Internetzugang genügt, um die eigenen Videos professionell zu verwalten und zu bearbeiten.

Der VideoManager von MovingIMAGE24 ermöglicht es mit einem Klick, Videos zu bearbeiten, in allen denkbaren Formaten – selbst in Full-HD beziehungsweise HDV2 (1080i) – zum Down-load anzubieten, diese im Web, mobil oder via Intranet zu verbreiten und auch in Videoportalen und Social Media-Portalen zielgerecht zu kommunizieren. Die CMS-Integration und die erweiterten Möglichkeiten zur Videovermarktung runden das Portfolio des VideoManager ab.

Wegen seiner einfachen Bedienbarkeit und seinem hohen Leistungsvermögen erhielt MovingIMAGE24 zahlreiche Auszeichnungen wie den IPTV Award 2009 und den ITVA Award State of the Art 2010. „Wir freuen uns, mit 350.000 Videos und 500 Kunden wichtige Meilensteine für unser Unternehmen erreicht zu haben“, erklärte Dr. Rainer Zugehör, Geschäftsführer MovingIMAGE24. „Unser Ziel ist es, die nutzerfreundlichsten und professionellsten Online-Videotechnologien und Video Cloud-Lösungen für Unternehmen auf dem Markt anzubieten. Gerade aufgrund der Schwierigkeiten, die Unternehmen rechtlich, SEO-technisch und nicht zuletzt auch qualitativ mit Anbietern wie YouTube haben, suchen sie nach einer professionellen Lösung und werden bei uns fündig.“

Um aus dem Onlinevideo-Einsatz optimalen Nutzen zu ziehen, so Zugehör, müssten Unternehmen genau prüfen, ob ihre Videoeinbindung die Grundlagen einer effizienten Suchmaschinenoptimierung (SEO) erfüllt. Nur die optimale Aufbereitung der Videodaten und -inhalte für Suchmaschinen gewährleiste, dass diese die jeweilige Website für relevante Suchanfragen finden. „Unternehmen sollten hinterfragen, wie das Video in eine Website eingebunden ist, um von Suchmaschinen gefunden zu werden. So verfügen Videos im Idealfall neben dem eigentlichen Videoplayer über einen aussagekräftigen Titel und eine Infobox mit Beschreibungstext, Schlagworten, der Zahl der Videoaufrufe und der Länge des Videos“, erklärt Zugehör.

Auch auf die Titel und Beschreibungstexte komme es an. Zugehör: „Kostenlose Online-Werkzeuge wie das Google Keyword Tool oder YouTube Suggest helfen bei der Ermittlung häufig verwendeter Suchbegriffe und Begriffskombinationen – denn Title- und Descriptiontag sind das A und O einer erfolgreichen SEO. Der Videotitel sollte dem hinterlegten Title-Tag gleichen und der Beschreibungstext dem Video- und Description-Tag. Title-Tags werden bei Google als Titel angezeigt, das Description-Tag als Text unter dem Video.“ Zudem solle neben den relevanten Schlagworten auch der Begriff „Video“ vorkommen. Da Suchmaschinen alle Textinformationen auswerten, sei es empfehlenswert, die maximal mögliche Titellänge je Portal – zumeist 60 Zeichen – zu nutzen.

„Jedes Video sollte über eine eigene Seite und somit eigene URL verfügen. So genannte sprechende URLs berücksichtigen relevante Keywords oder auch den Videotitel. Ist ein und dasselbe Video mehrmals auf der Website eingebunden, sollte das so genannte Canonical-Tag verwendet werden. So lässt sich vermeiden, dass jede weitere Einbindung des Videos als doppelter Content indiziert wird, der sich negativ auf das Ranking auswirkt“, betont Zugehör. Wichtig sei ferner, dass das Video immer zuerst auf der eigenen Website veröffentlicht werde. Zugehör: „Ratsam sind Verlinkungen zwischen weiteren Inhalten der Web- und Videoseite oder dem Videotext.

Nach der Veröffentlichung des Videos können Unternehmen Verlinkungen durch Twitter, Facebook und Co. aufbauen. Ist das Video von der Homepage bei Google indiziert und gilt als originärer Content, kann es auf YouTube und anderen Portalen verbreitet werden.“ Wenn Unternehmen diese Reihenfolge nicht einhielten, würde das Video eventuell nicht der eigenen Homepage zugeordnet, sondern als doppelter Content mit geringer Wertigkeit.

„Gute Video-Management-Systeme erzeugen automatisch eine Videositemap für Mediatheken und eigene Videoportale“, betont der MovingIMAGE24-Chef. Ein Videositemap sei ein speziell für Suchmaschinen aufbereitetes Inhaltsverzeichnis im XML-Format. Sie lasse sich auch für einzelne Videos erstellen und nutzen. Lösungen wie der VideoManager seien in der Lage, mit einem Klick Videositemaps zu erstellen. Mit der Hinterlegung der Videositemap im Webmaster-Tool könnten Anwender Google-Informationen über Videoinhalte auf ihrer Website bereitstellen und beispielsweise mitteilen, unter welcher URL die Videos mit Titel, Beschreibung, Keywords oder Screenshots verfügbar seien.“
Niklas Eckstein
(MB 04/12)

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