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ANGA COM startet mit über 500 Ausstellern

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ANGA COM startet mit über 500 Ausstellern

Die ANGA COM 2019 hat heute, am 4.Juni, ihre Pforten geöffnet. Mit über 500 Ausstellern und einer nochmals vergrößerten Standfläche verzeichnet sie neue Rekordwerte. Geschäftsführer Dr. Peter Charissé berichtet im Interview über Entwicklung und Strategie der Kölner Kongressmesse.

Wie hat sich die Struktur der Aussteller entwickelt?

Charissé: Unsere Aussteller kommen aus 35 Nationen und wir haben besonders viele Neuzugänge in den Bereichen Glasfasernetze und IP-Video, also z.B. AppTV und OTT. Besonders freut uns, dass globale Ausrüster und mittelständische Unternehmen gleichermaßen stark vertreten sind. Viele kleine und mittelgroße Stände wurden gegenüber dem Vorjahr vergrößert. Die Besucher erwartet mehr High-Tech und Vielfalt denn je.

Höhepunkte des Kongressprogramms sind dieses Jahr erstmals gleich vier Gipfeldiskussionen. Welche Erwartungen verbinden sich damit?

Charissé: Unsere Gipfel sind für unsere Kongressmesse ein Aushängeschild und spielen auch für das „Agenda Setting“ eine wichtige Rolle. Mit zwei Diskussionsrunden zu Inhaltefragen und zwei zu Breitbandfragen wird dieses Jahr besonders deutlich, dass bei uns Breitband- und Medienthemen gleichermaßen profiliert und hochrangig adressiert werden. Diese Kombination macht die ANGA COM einzigartig und für mich auch bunter und inspirierender als viele andere Fachveranstaltungen. Vertreter beider Branchen können über ihren jeweiligen Tellerrand hinausschauen.

Was sind für Sie persönlich dieses Jahr die Top-Themen der ANGA COM?

Charissé: Im Themenfeld Breitband würde ich hier den Dauerbrenner Glasfaserausbau und das Mega-Thema 5G nennen. Zu beiden Themen haben wir im Kongressprogramm ein Sprecher-Line-Up, das seines Gleichen suchen dürfte. Alle Kategorien von Netzbetreibern sind hochrangig vertreten: Von Telekom und Vodafone bis zu NetCologne und Deutsche Glasfaser. Im Medienbereich steht für mich das Stichwort „Streaming“ ganz oben. Denn damit verbindet sich die rasante Disruption, die die traditionelle Fernsehwelt derzeit erlebt. Der Erfolg der neuen Streaming-Angebote sorgt auf allen Wertschöpfungsstufen für Bewegung: Von der Filmproduktion über die Sendeunternehmen bis hin zu den Netzbetreibern. Deshalb sind dieses Jahr auch alle betroffenen Branchen auf unserem Mediengipfel vertreten: Von Amazon über Bavaria, ProSiebenSat.1, RTL, Discovery und ZDF bis hin zu Vodafone.

Der kostenfreie Breitbandtag am Donnerstag findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Gibt es hier Veränderungen? Was sind die Themenschwerpunkte?

Charissé: Der Breitbandtag ist letztes Jahr ein großer Erfolg gewesen. Er hat insbesondere viele Stadt- und Glasernetzbetreiber nach Köln gelockt. Die Grundstruktur wird sich dieses Jahr nicht verändern, aber wir haben die Themensetzung weiterentwickelt: Stand letztes Jahr allein der Netzausbau im Vordergrund, werden wir dieses Mal verstärkt auch die Anwendungen und Dienste über Gigabitnetze behandeln. Dafür stehen z.B. die Stichworte Smart City und Smart Home. Hinzu kommt das Mega-Thema 5G, das ja wegen der enormen Datenmengen an den Mobilfunkstationen nur im Zusammenwirken mit leistungsfähigen Kabel- und Glasfasernetzen funktionieren kann. (6/19)

Foto: ©ANGA COM

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