Mebucom / News / Events / DLM-Symposium diskutiert Connected TV

News: Events

DLM-Symposium diskutiert Connected TV

Mitte des Jahrzehnts wird etwa die Hälfte der deutschen Haushalte ein internetfähiges Fernsehgerät nutzen. Im Rahmen des DLM-Symposiums „Connected TV: Medien und Regulierung in der vernetzten Fernsehwelt“ diskutieren Branchenexperten am 22. März in Berlin über die Potenziale und Herausforderungen von Hybrid-Fernsehen.

Über die Zukunft des Fernsehens in der vernetzten Medienwelt wird der Unternehmer und Publizist Richard Kastelein, CEO von Agora Media Innovation (AMI), in seiner Keynote sprechen. Die Trends und Potenziale von Inhalten, Angeboten und Geschäftsmodellen rund um Connected TV stellt anschließend Bertold Heil vor, Director Broadcast & Online Media, BearingPoint Management & Technology Consultants.

Der Fernseher könnte sich zu einer Art „Super-Medium“ entwickeln – vernetzt, sozial und interaktiv, multifunktional und individualisiert. Über die Folgen für das Verhältnis von Programmanbietern, Geräteherstellern und Netzbetreibern streiten unter der Überschrift „Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – Regulierung gefordert?“ Conrad Albert, Vorstand Legal, Distribution & Regulatory Affairs, ProSiebenSat.1 Media; Christoph Clément, General Counsel, Mitglied der Geschäftsleitung Kabel Deutschland; Hans Hege, Beauftragter für Plattformregulierung und Digitalen Zugang der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK); und André Schneider, Head of Product Strategy, Samsung Electronics. Einen kurzen Input wird Moderator Claus Sattler geben, Geschäftsführer Goldmedia Innovation.

Connected TV verändert die Werbeformen ebenso wie das Verhältnis von Inhalten und Werbung auf dem Bildschirm. Dirk Fromm, CEO von PHD Germany, analysiert diese Veränderungen in einer weiteren Keynote. Die Verzahnung von Internet und Fernsehen kann sich auf Werbevermarktung wie Erlösmodelle und nicht zuletzt auf die Regulierung auswirken. Darüber diskutieren Jean-Pierre Fumagalli, CEO smartclip; Martin Krapf, Geschäftsführer IP Deutschland; und Thomas Langheinrich (Foto), Beauftragter für Programm und Werbung der ZAK.

In einem Zwischenruf fragt Nico van Eijk, Professor und Direktor des Institute for Information Law an der Universität Amsterdam: „Neue Medien, altes Denken?“ und formuliert Anforderungen an eine moderne Rundfunk- und Netzpolitik aus internationaler Sicht.

Welche Schlussfolgerungen sich aus den neuen Realitäten für die Medienordnung unter nationalem wie europäischem Blickwinkel ergeben, diskutieren abschließend Jürgen Doetz, Präsident Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT); Thomas Fuchs, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM); Michael Niebel, Leiter des Bereichs Audiovisuelle- und Medienpolitik, Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien, Europäische Kommission; Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB); und Marc-Jan Eumann, Staatssekretär, Vorsitzender der SPD-Medienkommission.

Die NDR-Journalistin Susanne Stichler wird als Tagungsmoderatorin durch die Veranstaltung führen. Das DLM-Symposium „Connected TV: Medien und Regulierung in der vernetzten Fernsehwelt“ findet am 22. März 2012 von 10:30 bis 16:15 Uhr im dbb forum in Berlin statt. Details zum Programm stehen auf der Webseite www.dlm-symposium.org/de/programm.

Das DLM-Symposium 2012 wird inhaltlich vorbereitet von der Medientage München GmbH und organisiert von der Gemeinsamen Geschäftsstelle der Medienanstalten. (2/12)

Zurück