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FILMFEST MÜNCHEN findet 2020 nicht statt

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FILMFEST MÜNCHEN findet 2020 nicht statt

Gemeinsam mit seinen Gesellschaftern und Partnern hat das FILMFEST MÜNCHEN zunächst alle potentiell möglichen Szenarien intensiv diskutiert, von einer Verkürzung auf wenige Tage mit nur kleinen Zusammenkünften, über eine Verschiebung in den Herbst oder eine Verlagerung in die digitale Welt. Letztendlich sah man jedoch gezwungen, das FILMFEST MÜNCHEN komplett abzusasgen.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sehen sich die Veranstalter des FILMFEST MÜNCHEN nicht in der Lage, ein Festival weiter zu planen, das "ganz essentiell auf die Begegnung von Filmschaffenden aus aller Welt miteinander und mit dem Münchner Publikum angewiesen ist", heißt es in einer Erklärung. Die Sicherheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und der Gäste des Festivals habe oberste Priorität.
 
„Dass es nicht anders geht, als das FILMFEST MÜNCHEN dieses Jahr abzusagen, bedrückt mich sehr. Mein Team und ich haben mit viel Liebe und Herzblut an der Edition 2020 gearbeitet und zahlreiche Teilprojekte schon weit vorangetrieben. Aber wir sind nach vielen Gesprächen mit Branchenvertretern, Filmschaffenden, Politikern und Virologen gemeinsam mit unserem Aufsichtsrat zu dem Schluss gekommen, dass alle anderen Szenarien nicht verantwortungsvoll oder schlicht nicht realisierbar sind. Wir werden nun daran arbeiten, dass die Marke FILMFEST MÜNCHEN auch in diesem Jahr sichtbar bleibt und kraftvoll ins nächste Jahr geführt wird,“ sagt Festivalleiterin Diana Iljine.
 
Auch die Aufsichtsratsvorsitzende Digitalministerin Judith Gerlach bedauert die Absage: „Corona verändert unser aller Leben. Für uns als Bayerische Staatsregierung haben der Schutz der Menschen und der gemeinsame Kampf gegen Corona oberste Priorität. Deshalb mussten wir diese Entscheidung treffen. Wir verstehen aber auch die Enttäuschung all jener, die mit Herzblut und mit vollem Einsatz an der Planung des Filmfests gearbeitet haben. Deshalb sichere ich auch weiterhin meine volle Unterstützung der Filmfeste in Bayern zu. Das FILMFEST MÜNCHEN unterstützen wir nachhaltig, so dass Lösungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden und das Kernteam weiterbeschäftigt werden kann. Das nächste Ziel ist die Neuausrichtung des Filmfests, um nächstes Jahr hoffentlich gestärkt wieder durchstarten zu können.“
 
Bürgermeister Manuel Pretzl, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Internationalen Münchner Filmwochen GmbH sagt: „Ich bedauere die Absage des Filmfests persönlich sehr. Sie ist aber angesichts der momentanen gesundheitlichen Gefährdungslage unumgänglich. Oberste Priorität hat jetzt die Eindämmung des Corona-Virus. Ich bin mir sicher: Gemeinsam werden wir diese Herausforderung meistern – und danach ein umso wertvolleres Filmfest 2021 feiern können. Meine Gedanken gelten auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FILMFEST MÜNCHEN. Wir werden alles dafür tun, dass sie ohne soziale Härten durch diese Zeit kommen.“
 
„Das FILMFEST MÜNCHEN lebt von Begegnungen, sie machen das Festivalflair aus. Wir können es nicht verantworten, die Gesundheit des Publikums zu gefährden. Dies und die notwendige Planungssicherheit, der Qualitätsanspruch an das Festival und wirtschaftliche Erwägungen machen eine Absage nötig. Die Vorfreude auf das Filmfest 2021 beginnt jetzt - es soll wieder ein großartiges Programm werden, das die Menschen begeistert und zusammenbringt!“ so Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München.

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