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Gelungener Messestart ins neue Jahr

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Gelungener Messestart ins neue Jahr

Mit erweiterter Ausstellungsfläche und Top-Vortragsprogramm präsentierte sich Am 18. Januar 2018 die 9. Hamburg Open. Die von Studio Hamburg MCI organisierte Broadcast-Messe lockte wieder Besucher aus dem In- und Ausland an, die erste Orientierung und Kontakte für die Arbeit im neuen Geschäftsjahr suchten. An- und Abreise wurden in diesem Jahr vom Orkantief Friederike in Mitleidenschaft gezogen.

Ein Tag der offenen Tür mit einer Handvoll geladener Gäste aus der Branche – das war die Hamburg Open noch vor einigen Jahren. Zur 9. Auflage, am 18. Januar 2018, präsentierte sich das einst bescheiden gestartete Event als voll etablierte Regionalmesse mit nationalem und internationalem Publikum. Die Ausstellungsfläche von anfänglichen 150 m² ist mittlerweile auf knapp 2.200 m² gewachsen. Knapp 100 Aussteller aus der Broadcast-, IT-, Film- und Medientechnik zeigten in den Studios A3 sowie A9/10 auf dem Studio Hamburg Gelände ihre Produktinnovationen. Das ist neuer Rekord. Die Besucherzahl hingegen erreichte wegen sturmbedingter Reiseeinschränkungen – Orkantief Friederike wütete und legte den Bahnverkehr lahm – nicht ganz das Niveau der Vorjahre. Das lag da bei der Tausendermarke.

„Die Nachfrage nach den Ständen war in diesem Jahr außerordentlich hoch. Das hat uns dazu bewegt, die Messe zu erweitern, um weiteren Interessenten einen Standplatz bieten zu können“, sagte Lea Petzold, zuständig für die Messeorganisation bei MCI. Die bisherige Fläche von 1.800 m² in den Studios A3 und A9/10 sei um weitere 400 m² erweitert worden. Die zusätzliche Fläche sowie ein neuer Eingangsbereich wurden im Souterrain des Studios A9/10 angesiedelt.

Abgerundet wurde der Messetag wieder durch informative Referate namhafter Hersteller im Vortragsraum in Studio 3. Ein besonderes Augenmerk setzen die Vortragenden dabei auf die Themen IT Security und aktuelle IP-basierte AV-Übertragungsmöglichkeiten. Sony servierte zum Beispiel das Thema „Cloud Based Production“, Haivision „SRT Open Source und die Auswirkungen auf die Broadcast- und Streaming Industrie“, DTC „HEVC for wireless 4K and HD content“, Clear-Com „Intercom over IP“, Ross Video „Software Defined Production“, Imagine Communications „Migration von SDI zu IP über hybride Infrastrukturen“, AJA „Experience More – Aktuelle Lösungen für HDR, Multi-Channel Recording, 12G, IP und Thunderbolt 3 Workflows“, Adder „IP-Workflow ohne IP-KVM? Ist das heute noch möglich?“, Edit-share „Quality Check für filebasierte Workflows“ und Nachtblau präsentierte zusammen mit Quantum das Thema „End-to-End Workflow für effiziente Content-Produktionen“.

Nachtblau (siehe auch Interview in dieser Ausgabe) zeigte auch im Ausstellungsbereich gemeinsam mit Partnern (Adobe, Archiware, Quantum und tools on air.) nahtlose Komplettlösungen aus den Bereichen Ingest, Schnitt, Storage und Archivierung, innovative End-to-End Workflowlösungen für schnelle und einfache Videoproduktion. Mit medialoopster lassen sich Video-Assets und dazugehörige Metadaten optimal organisieren und nutzen. Die Verknüpfung der MAM-Lösung mit Partnerlösungen in den Bereichen Ingest, Schnitt, Storage und Archivierung bietet den Anwendern laut nachtblau nahtlose Komplettlösungen für die professionelle Arbeit mit Videomaterial. Die Produktionen sollen dadurch erheblich vereinfacht und die Kosten reduziert werden. „medialoopster lässt sich durch seine offene Systemarchitektur problemlos in externe Systeme integrieren“, betonte nachtblau-Geschäftsführer Marc Jonas. Mit der Integration gängiger Schnittsysteme können Kunden direkt aus ihrem Schnittprogramm heraus ihre Assets und die zugehörigen Metadaten an medialoopster übergeben und Projekte anlegen, ohne die Anwendung wechseln zu müssen. Cutter können damit ihre Ideen schneller umsetzen als je zuvor. Zudem ist medialoopster für ausgewählte/diverse Storagesysteme zertifiziert, das heißt, die MAM-Lösung kann direkt integriert und mit der Storage Appliance betrieben werden. „medialoopster benötigt keinen eigenen Applikationsserver. Dies verringert die Kosten und die Komplexität der Bereitstellung und Wartung erheblich“, erklärte Jonas. 

Aussteller und Besucher zeigten sich auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden mit dem Hamburger Start in die Branchenmesse-Saison. Zum zehnjährigen Jubiläum 2019 wollen sie alle wieder dabei sein, dann am 17. Januar.               

Eckhard Eckstein

MB 1/2018

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