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Internationale Speaker der VR NOW Con & Award 2017

News: Events

Internationale Speaker der VR NOW Con & Award 2017

Vom 15. - 16. November treffen sich bei der englischsprachigen VR NOW Con & Awards internationale Virtual Reality Experten in der realen Welt in Berlin und Potsdam, um die aktuellsten Trends und Perspektiven der Branche zu präsentieren und zu diskutieren.

Zugang zu Big Data in größerem Ausmaß in VR? (15. November, 10h, Stage1)

Big Data und Virtual Reality ist Thema des Vortrages von Ian Forester unter der Überschrift „Dream Hacking: Subconscious Metrics in the Age of Big Data“. Der vielfach ausgezeichnete Theaterregisseur, CEO und Mitgründer von VR Playhouse in Los Angeles, eine der wichtigsten Produktionsfirmen für VR-Content, prophezeit, dass Virtual Reality durch das intuitiv zu bedienende, tragbare Interface unsere EDV-Erfahrung revolutionieren wird. Gleichzeitig wird dadurch Unternehmen Zugang zu Big Data größeren Ausmaßes gewährt, inklusive Informationen über unterbewusste Verhaltensweisen und Präferenzen der Nutzer*innen. Mit Firmen wie Cambridge Analytica, die heute schon Big Data nutzen, um Wahlen zu beeinflussen, stellt er die Frage, was dies zukünftig für das private und öffentliche Leben bedeutet.

Vom Prototypen bis heute: Die Entstehung von Google Earth VR (15. November, 14h, Stage 1)

Dominik Kaeser, Engineering Lead bei Google und zuständig für das Team hinter Google Earth VR, spannt in seinem Vortrag „The Making of Google Earth VR“ den Bogen von der Entwicklung des ersten Prototypen bis zur im November 2016 eingeführten Anwendung, die eine der meist genutzten VR Experiences der Welt ist. Google Earth VR möchte eine der großen Versprechungen von Virtual Reality wahrmachen, dass jeder Mensch die ganze Welt bereisen kann. Google selbst verbrachte mehr als zehn Jahre damit, jeden Teil der Erde im Google Earth Projekt zu erfassen. Google Earth VR gewann bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Lumiere Century Award der Advanced Imaging Society (AIS), der erst zweimal in der Geschichte der AIS vergeben wurde, den ersten Award erhielt James Cameron für Avatar.

Blick in die Zukunft der Content-Kreation in Virtual Reality (15. November, 13h, Stage1)

Unter der Überschrift „A 360 Degree View of Content Performance“ wagt Laura Jeffords Greenberg, Senior Vice President of Business & Legal Affairs von Littlstar in New York, einen Blick in die Zukunft der Inhaltekreation für Virtual Reality Experiences. Sie gibt Einblick in die Demographie von Littlstars Millionen von VR Nutzer*innen, inklusive der Beschreibung typischer Nutzer*innen von 360° Videos, häufiger Inhaltemuster und klassischem Nutzer*innen-Verhalten. Und beschäftigt sich damit, was das für Hardwarehersteller*innen und Inhalteproduzent*innen dieses noch neuen Mediums bedeutet. Littlstar VR ist eine globale Vertriebsplattform mit über 3.000 filmischen VR Experiences von 150 Experten, Studios und Netzwerken. Littlestar vertreibt Inhalte für über 14 unterschiedliche Hardware Plattformen und erreicht 70 Millionen Geräte in 170 Ländern weltweit.

Mehr Empathie durch VR? (15. November, 16h, Stage 1)

Gabo Arora ist Creative Director & Senior Advisor der United Nations. Er ist Gründer & Präsident des VR und Social Impact Startups LightShed. Eine der kuriosen Eigenschaften modernen Lebens ist seiner Ansicht nach die Möglichkeit, sich via Mobile, Fernsehen und Computer mit den Gräueltaten und dem Horror dieser Welt auseinanderzusetzen. So beschäftigt sich sein Vortrag „Representing the Pain of Others“ mit der Frage, ob Zuschauer*innen dadurch gegenüber solchen Gräueln abgestumpft oder umgekehrt sogar dazu angestachelt werden und weniger mitfühlend sind. Arora fragt, inwiefern Virtual Reality mit seinen neugefundenen immersiven Möglichkeiten Empathie für den Schmerz anderer Menschen darstellen und beeinflussen kann.

Gänsehaut in Brandenburg: Potenziert Virtual Reality Horrorerleben? (15. November, 12.30h, Stage 2)

Sie sind Experten in Sachen Horror Experiences in VR: Ioulia Isserlis und Max Sacker, die Gründer von AnotherWorld VR in Berlin, sind die Macher von KOBOLD, einer VR Experience, produziert und gedreht in Brandenburg, die die Grenze zwischen Kino und Spiel mit erschreckend echtem Realismus auflöst. In ihrem Vortrag geht es um „Goosebumps and Jump Scares – Do’s and Don’t of VR Horror Storytelling“. Horror ist eines der erfolgreichsten Genres an der Kinokasse und für Horrorfans ist VR der nächste logische Schritt, um das Genre weiterzuentwickeln. Ähnlich wie beim Film, gibt es auch hier eine Bandbreite von qualitativ hochwertigen, sorgfältig erzählten Stoffen bis hin zu billig produziertem Splattertrash. Die erfolgreiche VR Horror Experience hängt laut Isserlis und Sacker vom Realismus, vom Storytelling, vom handwerklichen Können und von der Authentizität der Produktion ab. In ihrem Talk erklären sie, wie man Unwohlsein, Schrecken, Terror, Horror und Abscheu glaubwürdig produziert und in eine unvergessliche VR Horror Experience packt. (11/17)

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