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DW-Intendant Peter Limbourg ©Deutsche Welle

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NRW unterstützt Global Media Forum in Bonn

Das Global Media Forum der Deutschen Welle (DW) findet in diesem Jahr (27./28.Mai) zum ersten Mal unter Beteiligung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) statt. Für die Umsetzung des internationalen Medienkongresses bringt NRW neben finanziellen Mitteln auch Ideen und Inhalte für die Gestaltung des Konferenzprogramms ein.

Ziel der Kooperation ist, aus der internationalen Perspektive des Global Media Forums mit Medienakteuren aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa die akuten technologischen, wirtschaftlichen und ethischen Herausforderungen für Medienunternehmen und Journalisten zu erörtern.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Wir wollen das Global Media Forum als zentralen Ort der Debatte über ethische, technologische und wirtschaftliche Herausforderungen für Medien weiter ausbauen. Hier werden drängende Zukunftsfragen der Medienpolitik und des Journalismus diskutiert, die den Lokaljournalisten genauso betreffen wie den international renommierten News Anchor. Ob durchgreifende Digitalisierung, zunehmende Fake News oder bedrohte Pressefreiheit -  diese Themen fordern Medienschaffende überall auf der Welt heraus und sind nicht mehr allein regional oder national zu lösen. Das Global Media Forum in Bonn und das Medien-Digital-Land Nordrhein-Westfalen sollen der Ort sein, wo nachhaltige Lösungsansätze gesucht und gefunden, diskutiert und ausprobiert werden."

Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle: „Wir freuen uns, mit dem Medien-Digital-Land Nordrhein-Westfalen einen weiteren starken Partner an Bord zu haben. Das Global Media Forum ist bereits jetzt eine der wichtigsten internationalen Medienkonferenzen. Mit der Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen hoffen wir, die internationalen Kontakte und Themen mit nordrhein-westfälischen und deutschen Medienschaffenden und Entscheidungsträgern weiter zu vernetzen.“

Zum Global Media Forum mit dem diesjährigen Motto „Shifting Powers“ werden rund 2.000 Teilnehmer aus über 135 Ländern erwartet. Es findet vom 27. bis 28. Mai 2019 in Bonn statt. Zu den Kernthemen des Kongresses zählen die neuen Machtverhältnisse in der Medienwelt, die Zukunft des Lokaljournalismus, Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz und die zunehmende Bedrohung der Presse- und Meinungsfreiheit in immer mehr Ländern.

Am zweiten Kongresstag (Dienstag, 28. Mai 2019) wird Ministerpräsident Armin Laschet um 10.30 Uhr zum Thema „Media Policy in the Digital Age“ sprechen.

„Meinungsfreiheit und Medienvielfalt sind konstitutiv für freie demokratische Gesellschaften und für den sozialen Zusammenhalt. Wir müssen immer wieder deutlich machen, dass sie keine Selbstverständlichkeit sind. Dafür müssen wir jeden Tag neu kämpfen, denn Medien- und Meinungsfreiheit stehen zunehmend mehr unter Druck – auch in unserem freien Europa. Ohne freie Journalisten und freie Medien gibt es keine zuverlässigen Informationen und damit keinen freien Diskurs, kein gemeinsames Verständnis in unseren Gesellschaften für die großen Herausforderungen wie etwa den Klimawandel, keine Freiheit und keine echte Sicherheit", betont Laschek.

Das Global Media Forum der Deutschen Welle findet 2019 zum 12. Mal statt. Es hat sich in über einem Jahrzehnt zu einem der profiliertesten Kongresse in Deutschland entwickelt und gehört neben Formaten wie der Gamescom, dem Cologne Filmfestival und dem Grimme-Preis zur Reihe hochkarätiger Veranstaltungen in NRW. (5/19)

Foto: DW-Intendant Peter Limbourg ©Deutsche Welle

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