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Pflichtveranstaltung für Broadcast-Profis

Vom 7. bis 11. September 2007 ging im RAI Convention Centre von Amsterdam die 40. International Broadcast Convention (IBC) über die Bühne. Laut Veranstalter war sie die größte IBC aller Zeiten. Zu den Top-Themen zählten wieder einmal HDTV, IPTV und Mobile-TV.

Die 40. IBC in Amsterdam hat wieder neue Rekordmarken gesetzt. Die Veranstalter verzeichneten diesmal rund 47.000 Besucher und 1.300 Aussteller (auf 1.000 Ständen) aus 120 Ländern. IBC-CEO Michael Crimp kommentierte die anhaltende Beliebtheit der Broadcast-Kongressmesse in Amsterdam mit den Worten: „Der Stellenwert der IBC als eine Pflichtveranstaltung für Broadcast-Profis aus der ganzen Welt, die sich über die komplette Bandbreite der elektronischen Kommunikation informieren wollen, wächst weiter. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir hier immer mehr hochkarätige Fachbesucher begrüßen können.“ Der anhaltende Bedarf an mehr Ausstellungsfläche insbesondere in den Bereichen IPTV und Mobile-TV sei ein Beleg dafür, dass sich die IBC auch aktuellen Entwicklungen flexibel anpassen könne. Auch das neue Thema Digital-Signage gewinne vor diesem Hintergrund weiter an Relevanz auf der IBC. „Digital Signage ist ein sich sehr schnell entwickelndes Geschäftsfeld. Deshalb haben wir auf der IBC 2007 eine Initiative gestartet, die unseren Ausstellern als Showcase dienen soll“, erklärte Phil White, IBC-Direktor für Technologie und Events. „Alle Werkzeuge, die man für Digital-Signage braucht, findet man schließlich hier auf der IBC.“ Mit Chyron, Future Software, Grass Valley, Harris, Kinoton and Panasonic hatte die IBC sechs Unternehmen eingeladen, Digital-Signage-Systeme für unterschiedliche Kongress-Bereiche zur Verfügung zu stellen. Sie präsentieren dort neben IBC-spezifischen Inhalten auch eigenes Informationsmaterial. White ist sich ziemlich sicher, dass im nächsten Jahr Digital-Signage „Teil des IBC-Mainstreams“ sein wird.
„Was die IBC wirklich ausmacht, ist die Qualität der einzelnen Besucher und die wichtigen Geschäftsverbindungen die sie auf der Messe knüpfen würden“, betonte Crimp. Broadcast-Consultant Adrian Scott bestätigte das. „Die IBC hat in diesem Jahr wieder einmal ihre Unverzichtbarkeit unter Beweis gestellt“, sagte er. „Sie ist die einzige Veranstaltung, auf der man jeden treffen kann, der in der Branche wichtig ist, egal ob Käufer, Verkäufer, Systemintegratoren, Berater oder Berichterstatter.“

IBC-Preise
Die IBC vergab auch in diesem Jahr wieder ihre renommierten „Innovation Awards“. In der Kategorie Content Creation wurde CNN für ein digitales Nachrichtenproduktionssystem ausgezeichnet, das CNN-Reporter zur Berichterstattung aus dem Gaza-Streifen eingesetzt hatten. Kern war ein portables IP-Sendesystem, dass in einem Rucksack transportiert werden konnte. An dem Projekt beteiligt waren Apple, Galaxy-1 Communications, Hughes Network Systems, Inmarsat, L-3 Global Communications Solutions, Streambox und Vizada.
In der Kategorie „Content-Management“ ging die Auszeichnung an den belgischen Sender RTL-TVi für ein gemeinsam mit Server-Spezialist EVS realisiertes bandloses Sendezentrum. Den Preis für „Content Delivery“ konnte der britische Nachrichtensender ITN für das NeMeSys-Projekt entgegennehmen. Hierbei wurde mit Telestreams Flip Factory eine automatisierte Multiple Delivery-Plattform realisiert.
Ausgezeichnet wurden auch wieder die schönsten Stände. Sony war Gewinner in der Großständen, Peli bei den kleineren Ständen und Ioko bei den Mini-Ständen.
Das Digital Cinema spielte, wie auch schon in den vergangenen Jahren, eine wichtige Rolle auf der IBC 2007. Führende Hersteller nutzten den „Big Screen“ der IBC für die Präsentation herausragender Technologien und Filme in höchster Qualität. In diesem Jahr drehte sich vieles um das Thema 3D. Highlights waren unter anderem Sonys 3D HD-Präsentation und die Vorführung von Auszügen eines 3D-Films über die Kultband U2.
Bei der Erstellung des U2-Films kamen stereoskopische 3D-Technik von 3ality und die Echtzeit 3D Data Workflow und DI Toolsuite Scratch von Assimilate zum Einsatz.

IBC-Kongress
Das IBC-Kongressprogramm war wieder an täglich wechselnden Schwerpunkt-Themen zu technischen, wirtschaftlichen und inhaltlichen Fragen festgemacht. Am Donnerstag, dem 6. September, Eröffnungstag der IBC-Konferenz, dreht sich alles um die Rundfunkausstrahlung über Breitbandnetze. Präsentiert werden hier unter anderem Fallstudien von Unternehmen und Organisationen, die bereits erste Erfahrungen mit der Nutzung von Breitband-Plattformen gemacht haben. Debattiert wurde auch über die regulatorischen und finanziellen Herausforderungen der Breitbandausstrahlung.
Mit den Auswirkungen der Globalisierung auf das Broadcast-Geschäft und mit der Fragmentierung der Medienmärkte durch die rasante Zunahme neuer Technologien, Verbreitungswege und Services befasste sich der zweite Kongresstag. Am Samstag stand das Thema „Digital Lifestyles – media to your home or on the move“ auf dem Programm. Auch hier wurden Fallstudien und crossmediale Lösungen vorgestellt, die die traditionellen Geschäftsmodelle ablösen werden. Am Sonntag war „Content production: creation – management – delivery“ das Thema des Tages und am Montag „Digital Cinema“.

IBC-Ausstellung
Um dem anhaltenden Ausstellerandrang Herr zu werden, wurde die Ausstellungsfläche der IBC 2007 erweitert. Bereits im letzten Jahr war schon zusätzlicher Platz in Halle 12 geschaffen worden, jetzt kam durch das angrenzende, provisorisch errichtete Zelt (Halle 12P) weitere Ausstellerfläche dazu. Hier wurde die IPTV Zone eingerichtet, neben der Mobile Zone ein neuer Schwerpunktbereich für Anwendungsentwickler, Content-Provider und Technologieunternehmen.
Die IBC-Veranstalter waren auch in diesem Jahr bemüht, die Übersichtlichkeit der Messe weiter zu optimieren. Die Ausstellungsbereiche der IBC 2007 waren entsprechend gegliedert in Content Delivery Systeme (Hallen 1,2,3,4,5), Post Produktion, Film Transfer, Graphic Systeme (Hallen 6,7), Audio Systeme, Playout Automationssysteme, Antennen, Sender (Halle 8), Studio Systeme, Displays, IBC Training Zone (Halls 9,10,11) und IPTV, Mobile Zone (Hall 12 /12P).
Auch der Freiluftbereich auf dem Ausstellungsgelände war gefragt wie nie. Zu sehen war dort unter anderem auch die aus drei Ü-Wagen bestehende weltweit größte mobile Produktionseinheit von Euroscena.

Kameras + Objektive
Auf der diesjährigen IBC präsentierte Sony gleich 18 Kameras. Auch das war ein neuer Rekord. Die wachsende Vielfalt und gleichzeitig Unübersichtlichkeit im Kamera-Portfolio kommentierte Noami Climer, Vice President von Sony Professional Solutions Europe, auf der IBC-Pressekonferenz des Unternehmens mit den Worten: „Unsere Kunden wollen mehr Auswahlmöglichkeit. Und Sony bietet die.“
Interessant war vor diesem Hintergrund auch die europaweite Einführung des ersten Speicherkarten-Camcorders von Sony (PMW-EX1). Mit der Bezeichnung XDCAM EX wurde er als neues Mitglied der XDCAM-Familie vorgestellt, wohl auch, um nicht noch eine neue Produktreihe im Kamerabereich eröffnen zu müssen. Das weist Sonys Senior Manager Strategic Projects, Jürgen Burghardt, allerdings zurück. „Der neue EX-Camcorder nutzt das gleiche Codierverfahren wie XDCAM. Deshalb gehört er natürlich zur XDCAM-Familie“, meinte er.
PMW-EX1 nutzt ausschließlich die neuesten Speicherkarten, SxS PRO, als Speichermedium. Die SxS-Speicherkarte erreicht eine Übertragungsgeschwindigkeit von 800 Mbps und bietet nonlineare Funktionen wie Direktzugriff auf das Material oder dateibasierten Betrieb. Der PMW-EX1 ist mit zwei Slots für SxS-Speicherkarten à 16 GB ausgestattet und ermöglicht somit eine Aufnahmedauer von bis zu 100 Minuten in höchster HD-Qualität mit 35 MB/s beziehungsweise 140 Minuten mit 25 MB/s. Der PMW-EX1 nutzt drei der neu entwickelten Exmo CMOS-Sensoren mit einer Full HD-Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln. Der neue Sensor ermöglicht zudem „Low-Light“-Aufnahmen und ist daher speziell für Anwender attraktiv, die unter ungünstigen Lichtverhältnissen arbeiten.
Der Camcorder lässt sich zwischen 1.080i und 720P umschalten und bietet 50i, 59.94i sowie natives 25P und 23.98P. Außerdem erlaubt er „Slow- & Quick-Motion“ für ungewöhnliche Zeitraffer- und Zeitlupeneffekte – im traditionellen Filmbereich auch als „Over-“ und „Undercranking“ bekannt. Mit diesen Funktionen, so Sony, ist der PMW-EX1 Teil der Sony CINEALTA Produktpalette.
„Zu den Eigenschaften, die XDCAM EX aus der breiten Masse herausragen lassen, gehört die überragende Interoperabilität. XDCAM EX ist mit zahlreichen NLE-Herstellern kompatibel und bietet daher Anwendern aus verschiedensten Bereichen standardmäßig eine hohe Flexibilität. Zudem ermöglicht die XDCAM EX die Übertragung von Aufnahmen per ExpressCard, dem neuesten Standard der PC-Karten-Schnittstellen. Das macht sie zum zuverlässigsten und flexibelsten Kompakt-Camcorder auf dem Markt, was die Übertragung von HD-reifen Videodateien angeht. „In der Klasse der Kompakt-Kameras wird damit einiges in Bewegung geraten“, meinte Burghardt. Der XDCAM EX ermögliche im Markt für Kompakt-Camcorder einen komplett nonlinearen HD-Workflow. Auf der IBC gaben bereits einige Unternehmen bekannt, Interoperabilität mit XDCAM EX bei ihren Produkten zu implementieren (Adobe, Apple, Matrox, Thomson etc.).
Apple präsentierte an seinem Stand unter anderem, wie nahlos und schnell eine neue Version von Final Cut Pro mit XDCAM EX zusammenarbeitet.

Laut David Busch, neuer Marketing-Direktor von Sony Professional Systems Europe (PSE), sind bereits 23.000 XDCAM-Units verkauft worden. „XDCAM ist Sonys Antwort auf die Herausforderungen von Collaborate Networks“; sagte er auf der Sony-Pressekonferenz in Amsterdam. XDCAM sei zudem ein guter Parter für filebasierte Produktionsumgebungen mit Sonaps.
Für XDCAM gibt es jetzt auch Dual Layer-Medien mit einer Aufnahmekapazität von bis zu vier Stunden. Für Anfang 2008 wurden XDCAM HD 4:2:2 Produkte angekündigt. Sie sollen bis zu 40 Mbit/s Aufzeichnungen ermöglichen. „Unser Ziel ist es, kostengünstige und netzwerkfähige HD-Lösungen anzubieten“, betonte Bush.
Zu Sonys Kamera-Highlights auf der IBC 2007 zählte auch die neue HDC-1450. Sie wurde eigens für den europäischen Markt konzipiert, wird über Triax-Kabel angeschlossen und nimmt mit 50 Vollbildern pro Sekunde auf. Die Einzelformatkamera kann entweder im 1080/50i- oder im 720/50p-Modus betrieben werden. Wegen der Beschränkung auf ein Format wird sie als kostengünstige Lösung angeboten.
„Seit dem Launch im Jahre 2005 wurden allein in der EMEA-Region 750 HDC-Systeme von Sony verkauft. Mit der HDC-1450 leistet Sony ein weiterer Beitrag zur Umstellung auf HD in Europa. Die europäische Region ist unglaublich facettenreich und deshalb bieten wir eine breite Auswahl an Produkten für alle Ansprüche und Budgets der europäischen Broadcast-Industrie“, sagte Olivier Bovis, Content Creation General Manager bei Sony Europe.
Neben der HDC-1450 zeigte Sony auch die Modelle HDC-1500, HDC-1550 und die SuperMotion-Kamera HDC-3300. Letztere Kamera ist die einzige, die HD-Bilder in voller Auflösung (1920 × 1080) erfasst, während die Bildwechselfrequenz bis zu dreimal so hoch ist wie bei herkömmlichen Systemen (150i/180i). Auf der IBC stellt Sony auch das neueste Mitglied der Systemkamera-Familie vor, den neuen T-Adapter HDC-3300.
IBC-Highlight im Kamerabereich war auch die digitale Filmkamera F23, das neueste Mitglied der digitalen High-End-Serie CineAlta von Sony. Die F23 bietet eine 4:4:4 1.920 × 1.080 RGB-Bildverarbeitung, drei progressive 2,2 Megabit 2/3“-CCD-Bildsensoren und einen 14-Bit-A/D-Wandler. Zur IBC stellte Sony erweitere Funktionen und erste F23-Produktionen vor. Zu den erweiterten Funktionen der F23 gehört die neue Schnittstellenkarte HKSR-103, die die Aufnahme von 1 bis 60 Bildern/Sekunde im 4:4:4-Modus ermöglicht. Außerdem erlaubt die F23 manuelles Ramping während der Aufnahme sowie verbesserte Gammakurven, abgestimmt auf den großen Dynamikbereich der Kamera.
Zu den aktuellen F23-Einsätzen zählt laut Sony eine Produktion der Brüder Andy und Larry Wachowski, Autoren der Matrix-Trilogie. Eine Filmversion von Speed Racer drehten sie mit mehreren F23. Für eine weitere Hollywood-Produktion, einen 3D-Film, will das Produktionsunternehmen Kerner Opticals die F23 im Herbst einsetzen. Auch in Deutschland war die neue High-End-Kamera bereits im Einsatz: Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz drehte die Chroma Film & TV GmbH einen Dokumentarfilm über Artenschutz mit der F23.

JVC: Bislang kamen die handlichen ProHD-Camcorder von JVC meist nur für News, Sport, Akquisition und Dokus zum Einsatz. Mit der Einführung einer Kamerakontrolleinheit (CCU) sowie einer Studio-Kamerafernbedienung sollen sie nun auch für den Studiobetrieb fit gemacht werden.
Die auf der IBC vorgestellte Kamerakontrolleinheit RM-HP250DE ist in einem 19“-Gehäuse (1 HE) untergebracht. Das Gerät eignet sich für den GY-HD251E ProHD-Camcorder, sowohl für SD- wie auch für HD-Studios. Für analoge Studios kann die CCU mit dem Standard 26-pin-Multicore-Kabel bis zu 100 Meter von der Kamera abgesetzt werden. Für voll digitale Studioapplikationen mit HDSDI- und SDI-Unterstützung werden spezielle Multicore-Kabel von zehn bis 100 Meter angeboten. Diese Kabel verfügen über eine zusätzliche für HDSDI spezifizierte Koaxialader und erlauben die gleichzeitige Übertragung des analogen und digitalen Signals. Damit können Kontrollfunktionen wie Zebra auf dem analogen Signalpfad genutzt werden, ohne das digitale, über (HD)SDI übertragene Hauptsignal zu beeinflussen.
Um ein in jeder Beziehung professionelles Studio mit den ProHD-Camcordern aufbauen zu können, bietet JVC auch eine Studio-Kamerafernbedienung an. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre Feature-Vielfalt und robuste Konstruktion aus. Die versenkbar einbaufähige RM-LP25 kann wahlweise als Ergänzung für die Kontrolleinheit dienen oder direkt an die ProHD Camcorder GY-HD251 und GY-HD200/201 sowie die SD-Kamera KY-F560 angeschlossen werden.
Mit der Handsteuerung sind alle verfügbaren Funktionen der Kamera, Gain, Shutter, Gamma, Detail, White/Black Paint und Weißabgleich, zu bedienen. Hauptbedienelement ist der griffige Doppelfunktions-Joystick, mit dem sich Blende und Master-Black steuern lassen. Die Funktionen und deren Status werden mit verschiedenfarbig beleuchteten Tasten signalisiert, während die aktuelle Blendenöffnung in einer dreistelligen LED-Anzeige abzulesen ist. Bis zu fünf Einstellungen und Konfigurationen lassen sich in dem praktischen Event-Speicher sichern und mit einem einzigen Tastendruck wieder abrufen.
Die RM-LP25 kann nicht nur mit der RM-HP250DE von JVC, sondern auch mit CCUs anderer Anbieter, wie zum Beispiel der „Copperhead“ von Telecast, eingesetzt werden. Ein 5-Meter-Verbindungskabel ist im Lieferumfang enthalten. Mittels Cat5-Standardkabel lässt sich die Fernbedienung jedoch mehrere 100 Meter von der CCU absetzen.


Thomson: Die wichtigste Kamera-Neuvorstellungen von Thomson auf der IBC 2007 heißt LDK 8000 Sportcam. Hierbei handelt es sich um eine Variante der bekannten Worldcam. Neben der normalen HD-Aufzeichnung bietet sie indes, und das nach Aufpreis, eine Einsatzmöglichkeit als Zweifach-Slomo. Im Gegensatz zur Worldcam verfügt die Sportscam jedoch über keine 1080P-Funktionalität. Das Interesse an der Sportcam ist laut Jan Eveleen, General Manager Kameras von Thomson, groß. So habe beispielsweise Alfacam vor, seine für die Olympischen Spiele in Peking geplanten zehn neuen Ü-Wagen mit 72 Sportcams auszustatten. Alfacam, so wurde auf der Thomson-Pressekonferenz in Amsterdam berichtet, hat insgesamt 144 LDK 8000, zehn Kayak HD-Bildmischer und 20 K2 Server-Kanäle bei Thomson bestellt. Insgesamt sind von der LDK 8000 laut Thomson seit der IBC 2006 über 600 Stück verkauft worden. Thomsons Infinity Camcorder, hieß es an gleicher Stelle, sei jetzt bereit zur Auslieferung. Die Massenfertigung soll bis Jehresende sukzessive hochgefahren werden.
Zur IBC hat Thomson auch ein neues drahtloses HD-Kamera-System vorgestellt. Das RF-Modul arbeitet im Frequenz-Bereich 2.025-2.110 GHz. Das System kann an alle LDK HD-Kameras angeschlossen werden, einschließlich der LDK 8000. Es unterstützt 720p50/60 und 1080i50/60, nutzt die JPEG 2000-Technologie mit einer erweiterten COFDM-Übertragung für 4:2:2 10-Bit-Qualität.

Ikegami hat auf der IBC 2007 seine neuen High-End HDTV Studio-Kamerasysteme HDK-790/79EX-III und HDK-727 / 727P (für 720p) gezeigt, außerdem mit der HDL-51 eine HD-Spezialkamera für Broadcast-, Industrie- und Medizin-Anwendungen. Die 2/3“-Kamera wiegt rund 1,5 kg (Größe: 90 × 103 × 180mm), ist mit 2.200.000-Pixel CMOS-Sensoren ausgestattet und unterstützt die meisten Formate einschließlich 1080/50i, 1080/59.94i, 1080/23.98p, 1080/25p, 720/59.94p und 720/50p. Zu Ikegamis Neuvorstellungen zählte ferner ein Arc-net-basiertes Kamera-Kontrollsystem. Es arbeitet mit jeder CCU-890 Basisstation zusammen.
Erstmals zu sehen war in Amsterdam auch ein Musterexemplar des neuen Speicherkarten-Camcorders GF Cam (HD 1080i/720p, MPEG2 LONG/I Frame Multi-codec, 4:2:2, MXF Filerecording). Er wurde bereits auf der NAB 2007 vorgestellt und soll im April 2008 auf den Markt kommen. Ikegami hatte zur NAB mit Toshiba eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung eines neuen bandlosen HD ENG-Kamera-, Editing und -Produktionssystems geschlossen. Es soll zunächst aus einem Camcorder, einem Field-Recorder und einem Studio-Deck bestehen. Hauptspeichermedium soll Flash Memory sein. Ein einziges GFPAK soll bis zu 128 HD-Bilder speichern können. Auch ein Harddisk-Speicher ist vorgesehen. Flash Memory-Drive und HDD-Pack verfügen laut Ikegami über gleiche Profile und Schnittstellen, so dass sie als Systemkomponenten einfach ausgetauscht werden können.
Jürgen Gottwald, Marketing-Manager Broadcast Professional Video von Ikegami Electronics Europe, wies auf der IBC darauf hin, dass Ikegami künftig auch die holographischen Archivierungssysteme von InPhase technologies mitvermarktet. „Dadurch ergeben sich für beide Unternehmen interessante Synergien“, betonte er. Das InPhase produkt Tapestry bietet eine Speicherkapazität von 300 GB und erlaubt die Speicherung von 2.100 Minuten (35 Stunden) Video in Broadcast-Qualität. Auf dem Ikegami-Stand war ein ein gemeinsamer Workflow abgebildet. Hierbei wurde Material von Ikegamis Editcam and Editcam HD Camcordern via FireWire oder FTP Schnittstellen auf ein 300 GB InPhase-Laufwerk (mit Ikegami-Logo) übertragen und die damit verbundenen Archivierungs- und Retrival-Möglichkeiten gezeigt.

Canon: Ein neues fernbedienbares HD-Pan-Tilt-Kamerasystem hat Canon mit dem Canon BU-40H auf der IBC gezeigt. Es ist auch für den Außeneinsatz geeignet und wiegt 17 kg. Ausgestattet ist das System mit einem 20-fach Zoom (8,25mm Weitwinkel bis 165mm Zoom). Das 3CCD 1/3“ System erlaubt Aufnahmen mit bis zu 1.67 Millionen Pixel (1.440 × 1.080). Neu am Start war auf der IBC auch Canons DIGISUPER 27. Verbesserungen an den optischen Spezifikationen des XJ27x6.5B haben ein 27-fach Zoom bei einer Brennweite von 180mm ermöglicht. Auf der IUBC zu sehen waren auch Canons neuen Autofocus-Optiken mit großen Brennweiten: DIGISUPER 100AF(XJ100x9.3B AF) und DIGISUPER 86AF(XJ86x9.3B AF).

Sony stellte auf der IBC den neuesten Multiformat-Mischer der MVS-8000 Reihe vor. Bisher wurden nach Angaben des Unternehmens weltweit bereits über 1.300 Systeme aus der MVS Bildmischer-Familien ausgeliefert. Im gesamten deutschsprachigen Raum sind 60 Systeme im Einsatz.
Auch die Neueinführung der MVS-8000G-Serie im August verlief laut Sony sehr erfolgreich: Mit dem Südwestrundfunk (SWR) und dem Bayerischen Rundfunk (BR) haben sich zwei weitere öffentlich-rechtliche Sender für den Sony-Mischer entschieden, dazu kommen mit TopVision und Betamobil aus Berlin sowie wwp aus der Nähe von Mainz auch drei weitere Außenproduktions-Firmen.
Die neuen MVS-8000G und MVS-8000GSF Prozessoren bieten neue Hardware-Eigenschaften und weisen das gleiche Bedienfeld und die gleichen Effekt-Einheiten auf, die sich in früheren Modellen bewährt haben. Zum ersten Mal können auch zusätzliche SD/HD-Wandler im System konfiguriert werden, und jeder Keyer enthält nun einen DME-Mischer, mit dem einfache Bild-im-Bild-Effekte erzeugt werden können. Dank dieser Eigenschaften und der Unterstützung von 1080/50p können MVS-Produkte für Produktionen in allen Formaten verwendet werden.
Nebst dem MVS-8000G zeigt Sony auch den MFS-2000 Multiformat-Mischer mit integriertem Plug-in-Editor, dem wandelbaren DFS-800 Produktionsmischer für das Einstiegssegment und einem Routing-Bereich, der neue Routing-Bedienpanels anzeigt, die mit der neuen IXS-6000 Matrix-Serie verwendet werden können.

SALZBRENNER STAGETEC: Nur einige Monate nach der Markteinführung ihres Broadcastpultes AURATUS, stellte die SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP auf der IBC 2007 dem Newcomer einen größeren Bruder zur Seite: Das neue AURATUS XL ist ähnlich kompakt gebaut und leicht zu bedienen wie AURATUS, bietet aber mit bis zu 140 Audiokanälen mehr Signalbearbeitungskapazität. „Mit seiner Leistung ist AURATUS XL ideal für anspruchsvollere Mischaufgaben im Broadcast, zum Beispiel in der TV-Produktion oder in kleineren Übertragungsfahrzeugen“, erklärte Klaus-Peter Scholz, Geschäftsführer von STAGETEC, Berlin. „Wie AURATUS bietet die XL-Version zahlreiche, speziell auf den Anwender im Rundfunk zugeschnittene Komfortmerkmale in einem Pult mit fester Busstruktur und geringem Konfigurationsaufwand. AURATUS XL schließt die Lücke zwischen unserem Flaggschiff AURUS und dem ultrakompakten AURATUS.“
AURATUS XL und AURATUS sind modular aufgebaute Digitalkonsolen mit einer Bedientiefe von nur 540 Millimeter und einer Breite, die je nach Anzahl der Bedienkassetten bis zu 1478 Millimetern (AURATUS) oder 2.144 Millimeter (AURATUS XL) betragen kann. Die Oberfläche besteht aus Faderkassetten zu je acht Kanalzügen plus einer Zentralbedienung, die Anzahl der Fader ist somit in Schritten zu acht frei wählbar. Sie beträgt in der neuen XL-Version maximal 40 Fader. Festgelegt sind hingegen die interne Busstruktur und die Anzahl der Eingangskanäle: Beide Versionen stellen acht Summen, acht AUX-Wege sowie acht N-1 Summen zur Verfügung und sind selbstverständlich surroundfähig bis 5.1.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden AURATUS-Versionen liegt in den verwendeten DSP-Karten: Während das 54-Kanal AURATUS eine 3-HE Prozessorkarte in einem NEXUS-Basisgerät erfordert, greift die XL-Version mit ihren 140 Kanälen auf drei 6-HE Karten zu, die in einem NEXUS STAR untergebracht sind. „Dank dieser Lösung verfügt AURATUS XL über den gleichen Zugang zur Routingkapazität des NEXUS STAR wie das wesentlich größere AURUS. AURATUS XL lässt sich somit problemlos in sehr große Audionetze mit mehreren tausend Ein- und Ausgängen integrieren“, erklärte Klaus-Peter Scholz. Über NEXUS STAR können Audionetzwerke mit einer Schaltkapazität von bis 16 Millionen Koppelpunkten realisiert werden, bei Kaskadierung sogar noch mehr. Der modular aus verschiedenen Karten aufgebaute NEXUS STAR dient nicht nur als I/O-Matrix und Audiorouter sondern auch als abgesetzter Audioprozessor für AURUS und jetzt AURATUS XL. AURATUS XL soll ab Oktober 2007 lieferbar sein.

Editing-Systeme
Apple zeigte auf der IBC eine neue Version von Final Cut Pro 6 mit zahlreichen neuen Funktionen. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung von 720p/50 (50 Vollbilder in der Sekunde bei progressiver Abtastung). Bislang wurde nur die amerikanische NTSC-Version 720p/60 unterstützt. Mit dem Update wird zukünftig also auch die europäische HDTV-Norm bedient.
Apple machte klar, wie einfach es mit dem für Oktober erwarteten Udate ist, XDCAM EX-Material auf dem Macbook Pro weiter zu verarbeiten. SxS-Speicherkarte aus dem Camcorder raus, in den XPress-Kartenslot des Macbook Pro hinein, und schon hatte man direkten Zugriff auf das Material. Apple zeigte auch, wie die gut die neue Final Cut Pro-Version mit den neuen RED-Kameras, den JVCs ProHD-Camcordern (720p/50) und Panasonics AVC Intra zusammenspielt. „Apple und RED verfolgen ähnliche Ziele. Beide streben nach höchsten Qualitätsanforderungen bei möglichsten niedrigen Preisen“, betonte Richard Townhill, Direktor Pro Video Produktmanagement von Apple.
Mit Final Cut Pro ist es möglich, Material von der RED One-Kamera in zwei verschiedenen Workflows direkt zu verarbeiten, einmal kann man auf dem RAW-Codec editieren und das Material für die Filmverwertung ausgeben oder man wählt den ProRes 422-Modus zur Ausgabe des Materials in SD/HD für die TV-Verwertung. ProRes 422 ist ein neues Full-Raster, 10-Bit 4:2:2 Postproduktions-Format, das beeindruckende HD-Qualität erzeugt, dabei aber nur den Speicherplatz äquivalent zu einer SD-Datei belegt und daher ideal ist, um effizient über ein SAN oder unterwegs auf einem MacBook Pro zu arbeiten.

Sony Creative Software präsentiert mit Vegas Pro 8 auf der IBC die neueste Version seiner Schnittsoftware. Mit ihrer DV-, HDV- und XDCAM-Unterstützung ist sie auch für Projekte mit Material aus Multikamera-Umgebungen geeignet. „Vegas Pro 8 ist exakt auf die Anforderungen abgestimmt, mit denen die Kreativen in professionellen Umgebungen heute konfrontiert sind. Zum Beispiel lassen sich Inhalte für ganz unterschiedliche Plattformen produzieren: vom Content für Mobiltelefone bis hin zu HD-Videos in Sendequalität“, so Dave Chaimson, Vice President of Marketing bei Sony Creative Software. „Vegas Pro 8 ist mit einer neuartigen 32-Bit-Gleitkomma-Engine (32-bit floating point video engine) für noch höhere Qualität und Präzision in der Videoverarbeitung ausgestattet. Außerdem unterstützt die Software vollständig das 10-Bit-SDI-Format (Serial Digital Interface), das für die Übertragung unkomprimierter, unverschlüsselter digitaler Videosignale verwendet wird“, erklärte er. Vegas Pro 8 ist kompatibel mit Microsoft Vista und dank des umfangreichen Toolsets für die Erstellung von sendebereitem Content in High-Definition-Qualität geeignet. Ein weiteres neues Feature ist der ProType-Titelgenerator für die vektorbasierte Titelerzeugung und Automatisierung. Auch der Bereich Digital-Signage wird nun umfassend unterstützt: Spezielle Templates und Tools dienen der Erstellung hochwertiger Inhalte im Bildseitenverhältnis 9:16 #### oder doch 16:9???? ###, die auf Monitoren im Einzelhandel, auf Messen und bei großen Veranstaltungen gezeigt werden können.
Darüber hinaus wartet Vegas Pro 8 mit verbesserten Skriptfunktionen zur Automatisierung komplexer Workflows auf, ergänzt durch neue Funktionen für die Bearbeitung und Bereitstellung von Content im Sony-eigenen AVCHD-Format. Eine weitere Neuheit ist die kanalbasierte Mischkonsole sowie zahlreiche Verbesserungen im Audio-Bereich. Damit erweist sich das NLE-System einmal mehr als ideale Lösung für die Audiointegration in Videoproduktionsumgebungen. Ein Bestandteil von Vegas Pro 8 ist die Software DVD Architect 4.5, deren professionelle Design-Themen auf nun insgesamt 44 erweitert wurden.
„Vegas Pro 8 erfüllt alle noch offenen Wünsche – sowohl der professionellen als auch der Amateur-Anwender“, so Richard Doherty, Forschungsleiter und Mitbegründer der Envisioneering Group, die sich der Analyse des Marktes im Bereich Digitale Medien verschrieben hat. „Keine andere Videoschnitt-Suite verbindet die Leistung und Flexibilität eines professionellen Systems mit einer so hohen Anwenderfreundlichkeit. Dank der ausgefeilten Anwenderführung können sich auch Amateure innerhalb kurzer Zeit wie Profis fühlen!“ Zusammen mit Vegas Pro 8 bringt Sony Creative Software interaktive Lernprogramme auf den Markt. Mit ihnen lässt sich der Umgang mit der neuen Software anhand konkreter Übungsaufgaben schnell und effizient erlernen. Sie sind auch hervorragend geeignet, um Anwendern den Umstieg von einem traditionelleren NLE-System zum progressiven Workflow von Vegas Pro 8 zu erleichtern. Die Software Vegas Pro 8 wird vom 7. bis zum 11. September auf der IBC 2007 am Stand von Sony. Die englischsprachige Version von Vegas Pro 8 ist seit September 2007 im Handel. Lokalisierte Versionen auf Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch sind für November 2007 angekündigt.

Matrox hat auf der IBC die Software-Version 3.0 für die Echtzeit-Editingplattform Matrox RT.X2 vorgestellt. Sie unterstützt Adobe Creative Suite 3 Production Premium und die Adobe Premiere Pro CS3-Software sowie zusätzliche HD- und SD-Kameras und Editing-Lösungen einschließlich des Panasonic P2 MXF 720p-Formats.
„Die RT.X2 3.0-Version umfasst eine extensive neue Kameraunterstützung. Benutzern stehen somit erheblich mehr Workflow-Optionen wie das native Echtzeit-Editing des beliebten Panasonic P2 MXF 720p-Formats zur Verfügung“, meinte Wayne Andrews, Produktmanager für die Matrox RT.X2. „Zusammen mit den aufregenden neuen Funktionen von Adobe Creative Suite 3 Production Premium stehen Benutzern der Matrox RT.X2 nun alle Tools zur Verfügung, die sie für die Erstellung von erstklassigen SD- und HD-Produktionen benötigen – kreativ, effektiv und schneller als jemals zuvor. Die Ausgabe auf Tape, DVD, Bue-Ray-Disc, Web und mobile Geräte ist ganz einfach.“
Matrox kündigte in Amsterdam auch die Interoperabilität zwischen den Echtzeit-Editingplattformen der Matrox Axio und den Active-Storage-Systemen Omneon Spectrum und MediaGrid an. Matrox realisiert einen PC-basierten Workflow mithilfe von MXF-Dateiformaten mit Omneon MediaDeck und Spectrum-Medienservern sowie Active-Storage-Systemen von MediaGrid für Kunden, die auf der Suche nach End-to-End-Lösungen sind. Mit der Matrox Axio und Adobe Premiere Pro CS3 können Dateien bearbeitet werden, die nativ von Omneon Spectrum- oder MediaGrid-Servern stammen. Nach dem Editing können die resultierenden MXF OP1a- (IBP und I-Frame) sowie die XDCAM HD/SD-Dateien direkt zurück auf Omneon MediaDeck- oder Spectrum-Medienserver für das Playout exportiert werden. Durch die Möglichkeit der Matrox Axio zur nativen Bearbeitung und der Fähigkeit von Omneon-Medienservern, diese identischen MXF-Dateiformate zu erfassen, speichern und auszugeben, ist ein transparenter und nahtloser Produktionsworkflow gewährleistet.

Monitore + Multiviewer
Sony zeigte auf der IBC 2007 den High-End-Referenz-Monitor BVM-L230 sowie den neuen Mulitformat-Monitor LMD-4250W
Der 23“-Referenzmonitor BVM-L230 erweitert die Möglichkeiten im Bereich Postproduktion mit seiner Full HD-Auflösung (1.920 × 1.080), einem 10-Bit-LCD-Treiber, einem Präzisions-Gegenlichtsystem und einer hohen Bildwiederholfrequenz. Für beste Bildqualität sorgt dabei die TRIMASTER-Signalprozessing-Technologie von Sony.
Der neue Widescreen-Monitor LMD-4250W reiht sich neben den auf der NAB von Sony vorgestellten Bildschirmen LMD-2450W und LMD-2050W in die Produktfamilie der LMD-Monitore ein. Der einteilige Monitor mit Sheet Key auf der Frontblende bietet mit 42“ einen ungewöhnlich großen Bildschirm zur Sichtung und Bearbeitung von Videomaterial. Wie seine Produktbrüder ist er mit der Farbmanagementtechnologie ChromaTru von Sony ausgestattet. Dadurch werden Abweichungen in den LCD-Farbbereichen kompensiert, die in der Regel durch Unterschiede in den Koordinaten für die Farbqualität, in der Farbtemperatur und in den Gammakurven verursacht werden. Der LMD-4250W bietet volle HD-Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln sowie eine pixelgenaue Farbwiedergabe, die hohe Präzision und Konsistenz garantiert.
Der Monitor ist mit einer Reihe verschiedener Videoeingänge ausgestattet, darunter analoge und digitale Computereingänge. Digitale Videoeingänge für SD und HD sind über ein Option Board erhältlich, das Multiformat-Möglichkeiten von SD bis HD 1080/60i bietet.
Seit der Markteinführung der neuen Produktreihe auf der NAB im April hat Sony nach eigenen Angaben bereits mehr als 1.300 LMD-Geräte weltweit verkauft. TPC, das größte TV-Produktionsunternehmen in der Schweiz, hat beispielsweise 26 Monitore LMD-2050W und 17 Monitore LMD-2450W erworben.

JVC war mit zwei neuen 16:9 LCD-Studiomonitoren, den 17“-Modell DT-V17L2D und den 9“-Gerät DT-V9L1D, auf der IBC vertreten. Der 17“-Monitor ist mit einem 1.440 × 900 Pixel Grade III LCD-Panel ausgestattet, das sich auch durch seine hohe Farbwiedergabe entsprechend ITU-R BT.601 & BT.709 auszeichnet. Bei Bedarf können auch noch verschiedene Parameter, wie zum Beispiel die Audiopegel dargestellt werden, einschließlich zwölf Kanäle Embedded Audio. Ferner lassen sich der Monitorname und die Statusinformationen einblenden. Der Monitor bietet zahlreiche Eingänge für diverse Formate, d.h. SD und HSDI, FBAS, Komponenten und DVI (mit HDCP). Hinzu kommen noch Remote-Funktionen, die via RS232/485 aufrufbar sind.
Besonders interessant bei den neuen Studiomonitoren ist die MAKE/TRIGGER-Funktion, über die sich neben Tally auch noch bis zu sechs weitere, frei wählbare Haupt-Funktionen steuern lassen. So kann beispielsweise mit nur einem Tastendruck per Kontakt der Monitoreingang umgeschaltet oder das Bildseitenformat geändert werden, und dies wahlweise für nur einen Monitor oder mehrere Monitore gleichzeitig.
Für den Außeneinsatz oder den Einbau in einen Ü-Wagen kann der mit einem Handgriff ausgestattete Monitor wahlweise mit 220 VAC oder 12 VDC betrieben werden. Als Option wird eine Halterung für V-Mount-Akkus angeboten. Der integrierte Neigefuß lässt sich für den 19“-Einbau des Monitors demontiert werden. Entsprechende Einbauteile sind wie auch ein Schutzfilter als optionales Zubehör erhältlich
Der 9“-Monitor der DT-V-Serie (DT-V9L1D) verfügt über ein W VGA LCD-Panel, das einen großen Betrachtungswinkel von 170/170 Grad erlaubt. Das wahlweise mit 220 VAC oder 12 VDC zu betreibende Display bietet Eingänge für SD-, HDSDI-, FBAS- und Komponentensignale. Darüber hinaus lassen sich Embedded Audio Pegel einblenden. Für die Fernbedienung steht eine RS-232-Schnittstelle zur Verfügung. Wie der 17-Zöller verfügt auch der 9“-Studiomonitor über eine MARKE/TRIGGER-Funktion zur einfachen Installation.
Der mit einem Standfuß ausgestattete und sogar auf ein Stativ montierbare Monitor kann sowohl als Stand-alone-Gerät genutzt als auch in ein 19“-Rack eingebaut werden (2-fach nebeneinander, Option).
JVC präsentierte auf der IBC zudem eine neue Produktlinie hochwertiger, speziell für Industrieanwendungen entwickelter LCD-Präsentationsdisplays. Dazu gehört unter anderem das W-XGA-Modell CO-46LCD-BD mit einer Bildschirmdiagonale von 46“ beziehungsweise 116 cm. Sie eignen sich laut JVC optimal für anspruchsvolle Präsentationsaufgaben wie für CAD/CAM-Anwendungen, Wartezonen, Empfangsbereiche, Konferenz-, Versammlungs- und Kontrollräume, wo eine Großbildprojektion nicht möglich ist oder für den Einsatz am POS und POI, vorzugsweise in Kombination mit Digital Signage Applikationen.

Harris hatte mit seinem Centrio-Multiviewer auf der IBC ein sehr interessantes Produkt am Start. Erstmals zu sehen war es auf der NAB 2007. Centrio wurde laut Harris speziell für Multi-Video-Monitoring in Master-Control-Rooms und in Ü-Wagen entwickelt. Das System bietet neben flexiblen Ausgangsauflösungen und frei wählbaren Ausgangsformaten auch integrierte Test- und Messfunktionen. Der MultiViewer wurde direkt in die Platinum-Kreuzschienen integriert, die mit 128 × 128, 256 × 256 und 512 × 512 Kreuzungspunkten verfügbar ist. Damit sind erstmals Routing, Video-Processing, Monitoring-, Grafik- und Steuerfunktionalität in einem Gerät vereint.

MAM-Systeme
Quantel: Das erst im April diesen Jahres vorgestellte Media- und Asset-Management-System (MAM) Mission von Quantel erlebt auf der IBC seine Europapremiere als lieferbares Produkt. Eine Neuheit auf der IBC ist dabei eine weitere Applikation innerhalb der Mission Suite: Mission WebView, das zum Beispiel Journalisten auf Reportage über eine Web-basierte Remote-Anbindung alle Daten von Mission zur Sichtung und Bearbeitung bereitstellt.
Mission vervollständigt Quantels integrierte Produktionssysteme Enterprise sQ und Newsbox HD. Der ganzheitliche Anspruch der MAM-Lösung eröffnet Fernsehschaffenden die Möglichkeit, den Quantel Arbeitsablauf optimal zu nutzen. Alle gespeicherten Daten und Metadaten sind für alle am Produktionsprozess Beteiligten – Journalisten, Produzenten, Editoren, Archivare und Juristen – unmittelbar zugänglich, sowohl on- als auch offline. Mission verwaltet Zeit gesteuerte Prozesse und Medien Transcodierungen werden automatisch durchgeführt. Durch die in Mission intelligent implementierte Anbindung an Archivlösungen werden diese als Erweiterung der Online-Medien und -Metadaten dargestellt.
Missions ganzheitlicher Anspruch an Asset-Management heißt, bestehende Produktionssysteme zu erweitern anstatt eine weitere Verarbeitungsstufe hinzuzufügen. Mission unterstützt zudem Broadcaster beim Wechsel zum Datei-basierten Arbeitsablauf. Assets werden nicht unterschieden, sondern alle gleich behandelt, ebenso die dazugehörenden Metadaten. Daher präsentiert sich Mission laut Qauntel als ideale Lösung für das Zeitalter der Format- und Auflösungs-Unabhängigkeit, in dem die schnelle Aussendung und die leichte Verwaltung von unterschiedlichstem Quellmaterial zur Grundausstattung eines jeden Broadcasters gehören. Mission verarbeitet in Consumerformaten (User Generated Content – UGC) generierte Inhalte ebenso wie Material von professionellen Datei oder Video basierten Akquisitionsformaten.
Bereits jetzt haben sich laut Quantel einige Rundfunksender weltweit für Mission als Teil ihrer neuen Systemanforderungen entschieden. Die ersten Systeme sollen zusammen mit Enterprise sQ Systemen für die Nachrichten- und Sportproduktion in den kommenden Monaten ausgeliefert werden.

Dalet Digital Media Systems stellte auf der IBC 2007 zahlreiche Produkt-Upgrades vor. Das wichtigste davon war die Version 2.0 von Dalet plus. Als Dalet-Kernprodukt ist das Media-Asset-Management-Engine-Basis für weitere Produkte und deren Weiterentwicklung. Neben Dalet plus 2.0 zeigte Dalet auf der IBC als neue Produktveröffentlichungen Dalet NewsWire 2.0 (Scripting- und Newsroom-System), Dalet NewsPro 2.0 (für bandloses Ingest und Produktion von Nachrichten und Programm), Dalet OnAir 2.0 (flexible Playout- und Regie-Automation), Dalet Media Library 2.0 (Asset Management und Archivierung von Sport, News und Programm) und Dalet News Suite 2.0 (bandloser Newsroom mit integriertem MAM).
Die neuen Software-Versionen beinhaltet zahlreiche neue Features und Funktionalitäten. Sie bieten unter anderem Verbesserungen und Erweiterungen hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten, der Unterstützung von Videoformaten (einschließlich IMX und HD und der Integration mit Editing-Systemen (unter anderem Dalet Xtend for Apple Final Cut Pro) und Video Servern von Drittherstellern. „Version 2.0 befördert unsere MAM-Lösungen auf eine völlig neue Ebene der Skalierbarkeit. Damit lassen sich nun bandlose Workflows in Rundfunkanstalten deutlich verbessern“, erklärte Marketing-Direktor Nicolas Hans. „Diese neue Version hat über 20 Mann-Jahre Forschung und Entwicklung erforderlich gemacht sowie intensive Kooperation mit unseren Partnern und Kunden, um das Metadaten-Tracking über komplette Workflows hinweg und bei der Multiplattform-Verteilung von Inhalten in den Rundfunkeinrichtungen zu verbessern“, sagte er.
Dalet zeigte auf der IBC 2007 anhand von verschiedenen Workflow-Szenarien, wie durch den Einsatz von vernetzten Produktionssystemen mit offenen Standards und durchgängigem Metadaten-Tracking deutliche Kosteneinsparungen und Produktivitätsverbesserungen möglich sind. Präsentiert wurde zum Beispiel eine integrierte Nachrichtenproduktion mit Dalet News Suite 2.0 und Dalet Xtend für Apple Final Cut Pro. Sie zeigte den kompletten Workflow von der Planung über Ingest, Materialauswahl, Integration von Schnittsystemen verschiedener Hersteller, Browsing von Agentur-Meldungen, Script Editing bis hin zum Playout. Eine weitere Präsentation befasste sich mit der HD-Sportproduktion. Hierbei wurde im Playout das Zusammenspiel der Dalet Media Library 2.0 mit EVS XT[2]- und Omneon Spectrum-Servern gezeigt.
Weitere Dalet-Showcases drehten sich um flexible Playouts, automatische Web-Distribution und Video-on-Demand mit der Dalet Enterprise Edition und Dalet OpenMedia mit Verwendung des Dalet Web Services (API).
Neben der Demonstration verschiedener Szenarien mit MAM-Systemen stellte Dalet auf der IBC ein Paketangebot für neue digitale terrestrische TV-Kanäle in Europe vor. Es wurde speziell für kleine bis mittelgroße TV-Sender entwickelt. „Dalet News Suite für Vector“ beinhaltet Software, Hardware und Services. Das Angebot wurde in Partnerschaft mit dem spanischen Videoserver-Hersteller Vector 3 entwickelt und kombiniert in einem einzigen Geräte-Rack Dalets Media Management- und Produktions-Werkzeuge mit der VectorBox und allen nötigen Sende- und Branding-Features.

Pharos hat zu seinem 10. IBC-Auftritt eine neue Version des Mediator MAM-Systems vorgestellt. Midiator V3 wurde auf der IBC in Kombination mit der Pharos Playtime Automation und dem Desktop-Kontrollsystem Pharos Pilot gezeigt. Pharos Mediator V3 arbeitet auf Basis einer neuen Blade-Server-Plattform mit integrierter Oracle 10g Datenbank. Neue Features von V3 sind unter anderem Library- und Ingest-Management über neue Desktop-Ingest-, QC- und Spot-Check-Workflows. Pharos Media V3 integriert nun mehr Postproduktionssysteme. Über das Mediator V3 Enterprise-Transcoding- und -Transfer-Management-System können jetzt Apple-, Quantel- und Avid-Systeme eingebunden werden. Die Software-Systeme von Pharos wird in Deutschland über MCI Studio Hamburg vertrieben.

Kabel + Stecker
Belden zeigte auf der IBC sein neues hitzeresistentes SMPTE311 Hybrid Glasfaserkabel Brilliance 7804Ex. Es wurde laut Belden zur Erfüllung der Hochleistungsanforderungen von HDTV-Kamerasystemen entwickelt. Die Anwendung einer Isolation mit einer höheren thermischen Stabilität soll Überhitzungsprobleme bei den Glasfaser-Hybridkabel vermeiden. Brilliance 7804Ex ist ein Kombinationskabel, das ein Stromkabel für eine HDTV Kamera, zwei Steuerkabel und zwei optische Fasern für die Video- und Audio-Übertragung enthält. Das Kabel ist in drei Ausführungen erhältlich: halogenfreie und PVC-Ausführungen für Studios und permanente Installationen und eine PUR-Ausführung für mobile Anwendungen. Sie sind alle auf Trommeln von 305, 500 und 1.000 m Länge erhältlich und können für das direkte Anbringen der Stecker an die Kabel (beide Kabelenden sind offen verlegt) mit einem speziellen „Putup“ geliefert werden.
Das neue Kabel eignet sich für die Anwendung bei der professionellen Übertragung, in Studios, Sportstadien, Konzertstätten und bei Live-Außenübertragungen. „Das SMPTE311 Hybrid Glasfaserkabel ist für den heutigen hohen Standard von HD-Fernsehkameras ebenso vorgesehen wie für die Erfüllung zukünftiger Leistungsanforderungen. Wir erwarten, dass das Kabel breiten Zuspruch finden wird, insbesondere bei Kunden, die mit Außenübertragungen zu tun haben, bei denen die höchste Qualität der Fernsehübertragung erforderlich ist“, betonte Werner Eich, Belden EMEA Marketing-Manager für Entertainment.
Belden zeigte auch eine neue Serie halogenfreier Komponenten-Videokabel (VideoFlex Snake-Kabel), eine Erweiterung der mehradrigen CATV–Kabel für Multi-Switch-Systeme, das CatSnake Vierkanal-Hochleistungskabel Typ Cat5e Snake für den mobilen Einsatz in der AV-Produktion, bei denen mehrere beziehungsweise redundante Kanäle in Cat5e-Kabeln benötigt werden, halogenfreie, hoch auflösende S-Videokabel und NanoSkew Brilliance VideoTwist in S/FTP-Design (neue abgeschirmte Ausführung der NanoSkew Kabel).

Server
Harris: NEXIO AMP (Advanced Media Platform) hieß das wohl wichtigste Produkt-Highlight von Harris auf der IBC 2007. Die neue Server-Plattform soll nicht nur an die Erfolge der alten Nexio-Server anknüpfen, sondern mit völlig neuer Hardware und neuem Konzeptdesign auch alle künftigen Herausforderungen bei file- und serverbasierten Workflows meistern können. NEXIO AMP verbindet eine hochleistungsfähige Systeminfrastruktur mit einer Reihe softwarebasierter Services, die von Broadcastern je nach Anforderungen und Bedarf integriert werden können. Dazu gehören: Signalqualitätskontrolle, Channel-Branding, Multiviewer I/O Monitoring und Playout-Automation. Der in einem 3RU-Chassis verpackte Server unterstützt diverse Software Codecs (unter anderem XDCAM HD und DVCPRO HD) und bietet automatische Up-/Down-/Cross-Formatwandlung. Produktmarketingmanager Server, Andrew Warman, wies auf der IBC auf die hohe Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit des Systems hin. Es ist mit zwei SANs ausgestattet, auf die beim Ingest simultan geschrieben wird (Intrinsic Mirroring). „Nexio Amp ist ein Server mit zwei echten Online-Speichern an Bord“, betonte Warman.
Herz des neuen Serversystems ist die AMP MediaCore engine. Sie ist eine 64-bit Echtzeit Software-Plattform für aufgabenspezifische, Multicore CPU/GPU/FPGA Signalverarbeitung. Neue Harris PCI Express Media I/O Karten sorgen für große Maximum I/O-Flexibilität. Die Karten bieten zwei In- und vier Out- HD/SD Video-Schnittstellen, acht AES-Paare embedded Audio per Video I/O, vier AES Paare Audio per Video I/O und Unterstützung für Dolby E Audio.
Auf der IBC feierte das erste Mitglied der NEXIO AMP-Familie, die NX3601 Media Plattform, sein Debut. Es werden zwei NX3601 Modelle angeboten: der NX3601HDI mit integriertem Speicher und der NX3601HDX für shared storage Netzwerke. Beide können durch die erwähnten softwarebasierten Harris Media Services erweitert werden.
Die Signalqualitätskontrolle basiert dabei auf Videoteks QuiC Media Analyse-Server, die Playout-Automation auf dem H-Class ADC-System, das Multiviewer I/O-Monitoring auf dem CENTRIO Multiviewer und das Channel Branding auf dem IconStation Master Control Grafik-System. Eine erste Anwendung des Systems verzeichnete Harris bereits im Rahmen einer Sportstadion-Applikation zur Spiel-/Wettkampf-Kontrolle in den USA. NEXIO AMP-Server sind laut Warman in vielen Bereichen der Live-Sportproduktion durchaus als Alternative zu den erfolgreichen XT2-Servern von EVS zu sehen.

Thomson präsentierte auf der IBC neue Features und technische Erweiterungen beim Grass Valley K2 Media Server. Die Performance der Systeme wurde laut Thomson verdoppelt, die Einstiegspreise dafür gleichzeitig reduziert. Ein neues Software-Release bietet verbesserte Audio-Unterstützung für mehrsprachig operierende TV-Sender, optimierte MXF-Operabilität, drei neue Speicher-Clients für ASI-Import, Transkodierung und File-Scanning sowie erweiterte Kompatibilität zu Systemen von Drittherstellern. „In Europa haben viele Applikations-Partner wie Pro-Bel, Pebble beach, Aveco, SGT, Pharos, Vivesta, Ibis, Etere, Ardendo, S4M und Harris systeme entwickelt bei denen K2 die Grundlage des Systemsdesigns bildete“, erklärte Jeff Rosica, Senior Vice President von Thomsons Broadcast & Professional Solutions Geschäftseinheit.
Der Verkauf der K2-Systeme sei im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 100 Prozent gestiegen. K2 sei die erfolgreichste Server-Plattform in der Thomson-Geschichte. Seit dem Markteintritt im 4. Quartal 2005 sind laut Rosica 1.000 Vier-Kanal-Clients verkauft worden (60 Prozent davon in SD, 40 Prozent in HD).

Omneon konnte auf der IBC mit einer Erweiterung des Omneon Spectrum Media Servers aufwarten. Er bekam er eine Reihe neuer modularer I/O-Komponenten (MediaPort 6000) spendiert. Sie bauen auf der bereits im Frühjahr veröffentlichten MediaPort 5300er Serie für HD MPEG 2 auf. Die erste, zur neuen 6000er Serie zählende Komponente (MediaPort 6101) erlaubt nun auch Echtzeit-Recording und -Playback von DVCPRO-Material.
Eckhart Eckstein (MB 10/07)


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