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Ross Video mit vielen Neuigkeiten zur IBC 2016

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Ross Video mit vielen Neuigkeiten zur IBC 2016

Zur IBC 2016 hat Ross Video wieder mit vielen Neuigkeiten überrascht. Dazu zählen Firmenübernahmen, ein verstärktes Engagement bei IP basierten Workflows, die Vorstellung von 12G SDI Singlelink-Lösungen, sowie ein erweitertes Angebot in den Bereichen virtuelle Studios, Augmented Reality und Videoserver.

Ross Video engagiert sich nach anfänglicher Zurückhaltung heute deutlich stärker im Bereich IP-Transformation der Broadcast-Branche. Das kanadische Unternehmen ist Mitglied der im April 2015 gegründeten Interessensgemeinschaft zur Unterstützung des ASPEN-Protokolls für IP-Liveproduktion. (ASPEN = Adaptive Sample Picture Encapsulation). Es hat mittlerweile auch ein IP Board für den modularen Videomischer Acuity auf dem Markt.

Zur IBC  2016 wurde zudem die Mitgliedschaft von Ross Video in der AIMS-Organisation (AIMS = Alliance for IP Media Solutions) bekannt gegeben. Auch sie setzt sich für offene Standards und die Interoperabilität beim Umstieg auf IP-basierte Workflows ein.

Außerdem wurde die Übernahme der auf Media IP Technologie spezialisierten Firma Coveloz verkündet. Die erste gemeinsame Entwicklung trägt den Namen RAPTOR und ist eine openGear Gateway Karte, die sowohl 12G SDI Singlelink also auch IP-Anschlüsse bietet und beide Welten miteinander verbindet. Mit der Manpower und der Expertise von Coveloz verstärkt sich Ross Video nachhaltig im Bereich IP-Video.

Zusätzlich zu IP-Video entwickelt Ross Video 12G SDI Singlelink Lösungen. Die Routingplattform Ultrix, welche bereits zur IBC 2015 vorgestellt wurde und seitdem u.a. bei den Olympischen Spielen und den Australien Open zum Einsatz kam, unterstützt bereits komplett 12G SDI Singlelink. Ebenso gibt es eine openGear-Videoverteilerkarte auf 12G SDI Singlelink Basis.

Ross Video präsentierte zur IBC 2016 ferner ein erweitertes Angebot im Bereich virtuelle Studios und Augmented Reality. In Kooperation mit der norwegischen Firma The Future Group hat Ross Video eine neue Renderengine mit dem Namen Frontier entwickelt. Frontier ermöglicht virtuelle Studios in einem fotorealistischem Look und mit physikalischen Effekten wie Reflexionen, Schatten, Regen u.v.m. in Echtzeit.

Zur IBC 2016 hat Ross Video auch die Akquisition von Abekas, Hersteller von Video- und Replayservern, bekannt gegeben. Mit den Produkten und Lösungen von Abekas will Ross Video sein Angebot im Bereich Videoserver deutlich ausbauen.

Vorgestellt wurden in Amsterdam zudem neue Funktionen für das weltweit am meisten genutzte Automationssystem OverDrive von Ross Video. Es wird jetzt in drei verschiedenen Versionen angeboten: Express, Prime und Premium. Ross Video will so jedem Kunden, egal wie groß das Budget ist, die passende Automationslösung anbieten.

Nachdem auf der NAB 2016 die Acid Kamera vorgestellt wurde, präsentierte Ross Video zur IBC 2016 mit der Pivot Cam die nächste Kamera. Die PTZ Kamera ist mit 20-fach optischem Zoom und einem CMOS Sensor ausgestattet, der Bilder bis zu 1080p50 liefert. Gesteuert wird die Kamera über das Software Steuersystem Dashboard von Ross Video oder direkt über einen Carbonite Videomischer.

Ebenfalls zur IBC von Ross vorgestellt wurde ein komplettes  Produktionsset als günstiges Bundele-Angebot: Zusammen mit dem neuen kompakten All-in-One Videomischer Carbonite Black Solo gibt es eine XPression LiveCG Lizenz (Schriftgenerator) und drei Pivot Kameras für 16.245,00 Euro. (9/16)

 

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