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Landesmedienanstalten mit zentraler Stelle in Berlin

Die Landesmedienanstalten haben seit Mitte Mai eine gemeinsame Anlaufstelle in Berlin. Bei der feierlichen Eröffnung in der Friedrichstraße 60 betonte der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), Thomas Langheinrich, dass die Geschäftsstelle ab sofort für externe und interne Anfragen mit einem kleinen 10-Mann/Frau-Team mit hoher Fachkunde zur Seite stehe.

Rundfunk ist in Deutschland förderal geregelt, die neue Geschäftsstelle hat die Aufgabe, die Arbeit der gesetzlichen Kommissionen der Landesmedienanstalten, der ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht) und der GVK (Gremienvorsitzendenkonferenz) und dazu auch die Arbeit der Direktorenkonferenz (DLM) und der Gesamtkonferenz zu bündeln. Ab dem Jahr 2013 sollen auch die Geschäftsstellen der KJM (Kommission für Jugendmedienschutz) und KEK (Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich) in Berlin ebenfalls dazukommen. Die Geschäftsstelle ist damit zentrale Anlaufstelle für alle Zulassungs- und Aufsichtsangelegenheiten, für europarechtliche Fragestellungen, Fragen der Digitalisierung und des Zugangs zu digitalen Kapazitäten und ab Herbst 2013 auch für Fragen des Jugendschutzes und der Medienkonzentration. Die inhaltliche Arbeit wird weiterhin in den Landesmedienanstalten vor Ort geleistet. Zum Leiter der Geschäftsstelle berufen wurde Andreas Hamann. Der Jurist war bislang für die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) tätig und ist ausgewiesener Experte für Fragen zur Digitalisierung. In der Geschäftsstelle in der Friedrichstraße 60 sind zehn Mitarbeiter beschäftigt. (MB 05/10)

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