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Alexander Thies

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Produzentenallianz begrüßt Erhöhung des Filmförderfonds

Das Bundeskabinett hat beschlossen, den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) um 75 Mio. Euro aufzustocken, um damit einen zusätzlichen Anreiz für internationale Aufträge an deutsche Produktionsdienstleister zu schaffen. Für den Zeitraum 2018 bis 2021 ist pro Jahr eine DFFF-Förderung in Höhe von 125 Mio. Euro vorgesehen.

„Die vom Bundeskabinett beschlossene Aufstockung des DFFF um 75 Mio. Euro ab 2018 – nochmal 50 Mio. Euro mehr, als von Kulturstaatsministerin Monika Grütters beim Deutschen Produzententag 2017 verkündet – ist eine exzellente Nachricht für den Filmstandort Deutschland, seine Produzenten und Filmdienstleister und nicht zuletzt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Gewerken“, erklärt Alexander Thies (Foto), Vorsitzender des Gesamtvorstands der Produzentenallianz. „Damit werden wiederholt vorgetragene und ausgearbeitete Forderungen der Produzentenallianz umgesetzt. Eine so dimensionierte automatische Förderung, die nicht von Gremienentscheidungen abhängig ist und für nationale und internationale Produzenten ein hohes Maß an Planungssicherheit bietet, hat uns gefehlt, um mit den Mitbewerbern in aller Welt Schritt zu halten. Die technische und kreative Expertise ist in Deutschland seit langem vorhanden. Dass sie auch von internationalen Großproduktionen oft und gerne in Anspruch genommen wurde, beweisen zahllose Welt-Produktionen, die bis zur Absenkung des DFFF in den vergangenen Jahren regelmäßig bei und mit uns hergestellt wurden. Jetzt wird es darauf ankommen, wie die Richtlinien im Hinblick auf Kappungsgrenzen und formale Kriterien ausgestaltet werden.“

„Von großer Bedeutung wird dabei auch der Zugang zu den erweiterten Fördermöglichkeiten für VFX- und Animationsdienstleister und die Erschließung des Milliardenmarkts der High-End-Serien sein“, so Thies weiter. „Aber wir sind guter Hoffnung, denn so wie die von der Produzentenallianz im Schulterschluss mit anderen Filmverbänden seit langem geforderte substanzielle Mittelerhöhung und die sich aus ihr ergebenden positiven Effekte auf Branchenumsatz und Steueraufkommen die Entscheiderinnen und Entscheider in der Politik letztlich überzeugt haben, werden auch unsere guten Argumente für eine Flexibilisierung der DFFF-Förderung zur Zukunftssicherung des Filmstandorts Deutschland beitragen. Wir danken Kulturstaatsministerin Monika Grütters für ihr unermüdliches Engagement für die Kultur im Allgemeinen und jetzt erneut auch für den Film in Deutschland sowie für ihre erfolgreiche Überzeugungsarbeit beim Finanzminister, dem ebenfalls unser Dank gebührt. Wir werden ihnen – wie schon in der Vergangenheit – bei diesen Bemühungen weiterhin mit großer Freude zur Seite stehen.“ (3/17)

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