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FFHSH zieht Bilanz für 2011

Auf ihrer Jahresbilanz-Pressekonferenz konnte die Filmförderung Hamburg Schleswig- Holstein (FFHSH) mit Detlev Bucks Kinokomödie „Rubbeldikatz“ auf einen echten Besucherhit verweisen, der in Deutschland schon von über 2 Mio. Kinobesuchern gesehen wurde. Insgesamt zehn geförderte Produktionen der Zweiländerförderung im Norden werden bei der Berlinale gezeigt, die am 9. Februar eröffnet wird. Matthias Glasners Spielfilm „Gnade“ feiert hier Premiere.

Die FFHSH hat 2011 insgesamt 188 Filmprojekte mit 11 Mio. Euro unterstützt. Der höchste Anteil fiel mit 9,2 Mio. Euro auf die Produktionsförderung von 72 Kino- und Fernsehfilmen. Ausgegeben wurden dafür 9,2 Mio. Euro Fördergelder, mit denen allerdings auch ein Regionaleffekt von 224 Prozent bewirkt wurde. Denn es wurden 20 Mio. Euro wieder in Hamburg und Schleswig-Holstein ausgegeben.
Eine wichtige Säule der Regionalförderung ist die Unterstützung von jungen Talenten. In die Nachwuchsförderung flossen rund 680.000 Euro, hinzu kamen 220.502 Euro an Mitteln aus der Filmwerkstatt Kiel, die seit Jahrzehnten Nachwuchstalente bei ihren ersten Schritten in der Produktion begleitet. Zudem hat die FFHSH unter dem Motto „In die Branche, fertig, los!“ für Newcomer ein Nachwuchs-Infopaket mit vielen Tipps für die Projektvorbereitung und Produktion zusammengestellt. Für Förderchefin Eva Hubert (Foto) ist es jedes Jahr wieder eine große Herausforderung, den Spagat aus Standortförderung und Talentbindung zu bewältigen.

Als neuen Service hat die Film Commission in Hamburg den "Grünen Drehpass" eingeführt. Dieses Gütesiegel für Film- und TV-Produktionen ist von Hamburg als Europäische Umwelthauptstadt zertifiziert worden. (2/12)


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