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3D-Produktion mit Spycer

Das Content Control System Spycer von DVS war bei der Produktion des ersten deutschen 3D-Aminationfilms "Konferenz der Tiere" wichtiger Bestandteil des eingesetzten 3D-Workflows. Neben der Organisation der Clips sorgte Spycer für die Defragmentierung der Datenmengen. Der Film ist seit Oktober 2010 in den Kinos.

Mit räumlichen Bildern wie aus den Filmschmieden Hollywoods leistet die Constantin Film AG in Co-Produktion mit der Hannoveraner Produktionsfirma Ambient Entertainment europaweit Pionierarbeit und schuf unter der Leitung der Regisseure Reinhard Klooss und Holger Tappe tierische Leinwandhelden in der dritten Dimension.

Auch die Software, die bei der Entstehung des 3D-Abenteuers die zentrale Vernetzung aller Systeme übernahm, stammt aus Hannover: Spycer von DVS überzeugte die 3D-Spezialisten nicht nur durch eine intuitive Benutzerführung.

 Der fertige Film Konferenz der Tiere besteht aus jeweils rund 130.000 Einzelbildern für das rechte und das linke Auge, die ca. 100 TB Speicherplatz benötigen. Um bei der enormen Menge digitaler Filmdaten nicht den Überblick zu verlieren und allen Beteiligten ständigen Zugriff auf die Daten zu gewährleisten, entschied sich Ambient Entertainment für eine technisch wie geographisch naheliegende Lösung: DVS stellte mit Spycer das passende Content Control System zur Verfügung.

Als offenes System lässt sich Spycer hervorragend in bestehende IT-Infrastrukturen für dateibasierte Workflows integrieren. Die benutzerfreundliche Software beschleunigt den Datenfluss und ermöglicht den Nutzern, im gesamten Netzwerk Bilddaten und deren Metadaten zu finden. Damit wird die Gesamtorganisation von Filmdaten deutlich transparenter und zuverlässiger, während das umfangreiche Spycer-Featureset ein lückenloses Editieren des Materials erlaubt. 

Während in München ein Großteil der Film-Endbearbeitung u.a. für Bild und Ton stattfand, wurde in Hannover Spycer eingesetzt: Bei Ambient Entertainment fungierte die DVS-Software als zentraler Verknüpfungspunkt für die involvierten Hard- und Softwarekomponenten, übernahm das clipweise Schreiben der Daten auf die Festplatten sowie deren Defragmentierung.

"Neben dem enormen Hardware-Aufwand war Spycer für uns zwingend erforderlich, um die fertig gerenderten Szenen in 3D zu organisieren", berichtet Ambient-Geschäftsführer Holger Tappe. "Nur dank Spycer konnte unser System einen Datendurchsatz von fast 600 MB pro Sekunde bewältigen." 

DVS-Vorstand Hans-Ulrich Weidenbruch freut sich über die gelungene Zusammenarbeit und ein 3D-Ergebnis, das sich sehen lässt: "In Bezug auf die graphische Umsetzung steht Konferenz der Tiere, und damit 3D-Kunst aus Hannover, den stereoskopischen Werken aus Hollywood in nichts nach. Mit Spycer konnten wir dazu unseren Beitrag leisten." (01/11)

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