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Sony und BPM unterstützen Jerusalem-Doku

News: Produktion

Sony und BPM unterstützen Jerusalem-Doku

70 Camcorder von Sony fingen 500 Stunden aus dem Leben Jerusalems ein. Das filmische Mosaik aus dem Alltag dieser Stadt werden ARTE und der Bayerische Rundfunk am 12. April 24 Stunden lang ausstrahlen. Begleitet wird die Echtzeitdokumentation von einem Livestream im Netz und Second-Screen-Angeboten.

Nach über zwei Jahren Vorbereitungszeit und zwei ereignisreichen Drehtagen in Jerusalem feiert die einzigarte Echtzeitdokumentation „24h Jerusalem“ Premiere (ARTE und BR, 12. April, ab 6.00 Uhr). Technisch realisiert wurde die aufwändige Produktion mit einer Ausrüstung von Sony. Insgesamt 1,2 Tonnen Kameraequipment schickte BPM Broadcast & Professional Media GmbH als technischer Dienstleister und Support in die Hauptstadt Israels.

70 Filmteams mit Regie, Kamera und Produktionsleitung verteilten sich im April 2013 über die Stadt und sammelten rund 500 Stunden Bildmaterial in den israelischen Siedlungen und palästinensischen Flüchtlingscamps. Ein Großteil der Drehteams begleitete einen oder mehrere von insgesamt rund 90 Protagonisten durch ihren Alltag. Ein kleinerer Anteil des Teams fing Impressionen der Stadt – die sogenannten „visuals“ – ein. Für Luftaufnahmen der Stadt filmte außerdem noch ein Kamerateam im Helikopter. Rund um den Dreh waren insgesamt 500 Personen vor und hinter den Kameras beschäftigt.

Wie schon beim 2009 ausgestrahlten Vorbild „24h Berlin“ setzte die Berliner Produktionsfirma zero one 24 das komplexe Experiment um – unterstützt durch Sony und BPM Broadcast & Professional Media GmbH. Insgesamt 70 XDCAM-Camcorder von Sony waren in den Tempeln, Moscheen und Kirchen der Stadt im Einsatz, darunter 40 PMW-200, vier PMW-100, vier PMW-150, sechs PDW-700 und fünf PMW-350, ergänzt um die Modelle PMW-EX1 und -EX3. Die Teams zeichneten das Alltagsleben der Einwohner auf SxS Karten mit 64, 32 und 16 GB auf, in Summe 320 Stück. Vor Beginn der Dreharbeiten prüfte, katalogisierte und konfektionierte BPM sämtliche Kameraunits (inklusive entsprechendem Zubehör) für jedes einzelne Drehteam. Jedes Filmteam war für ein Thema zuständig und bestand in der Regel aus Regie, Kamera, Ton und Aufnahmeleitung. Am Drehtag selbst arbeiteten die Drehteams vollständig autonom, allerdings gab es eine Art Regelwerk: Alle Kameras wurden mit denselben drei „presets“ (Voreinstellungen) programmiert. Es durften darüber hinaus keine Filter verwendet und keine bildverändernden Einstellungen vorgenommen werden. Die Kamerateams mussten das Treiben der Stadt zudem ohne Stativ und nur lediglich mit vorhandenem Licht einfangen. Nur die Impressionen-Teams durften auch mit Stativ drehen. Ebenfalls vorgeschrieben waren „establishing shots“, damit der Zuschauer bei der Vielzahl der Erzählstränge im 24-stündigen Programm nicht die Orientierung verliert.

„Ohne einen durchgängigen und reibungslosen Workflow – vom Dreh bis in die Postproduktion – sowie perfekt aufeinander abgestimmte Technik, ist ein ehrgeiziges Projekt dieser Größenordnung nicht zu bewältigen“, erklärt Tassilo Aschauer, Herstellungsleiter von 24h Jerusalem. „Kaum ein anderer Hersteller wäre in der Lage gewesen, in so kurzer Zeit so viel professionelles Equipment auf den Punkt für unsere Produktion bereitzustellen und eine so solide Finanzierung auf die Beine zu stellen. Mit Sony konnten wir wieder den Wunschpartner als Hauptlieferanten für die technische Ausstattung der Produktion gewinnen.“ (3/14)

Bild: Für die Impressionen der Stadt durften Stative eingesetzt werden.

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