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Logistische Meisterleistung

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Logistische Meisterleistung

Spannende TV-Bilder verspricht die FIS Alpine Ski WM 2013 in Schladming (5. bis 17. Februar). Hostbroadcaster ORF will mit innovativer Aufnahmetechnik die WM-Rennen besser denn je in Szene setzen. Als Weltpremiere wird eine im Skibrillenband integrierte Mini-Kamera von Riedel Communications eingesetzt. An der Seite von Sono Studiotechnik sorgt das Wuppertaler Unternehmen auch maßgeblich für die technische Realisierung der WM-Produktion. Im AÜ-Bereich zeichnet Euro-TV verantwortlich – unterstützt von TVN und TPC.

Die Alpine Ski WM 2013 in Schladming ist der Höhepunkt der alpinen FIS-Ski-Rennsaison 2012/2013. Der Österreichische Rundfunk (ORF) will als Hostbroadcaster die Wettbewerbe für das Fernsehsehen besonders spannend und eindrucksvoll in Szene setzen. Das versprachen ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und ORF-TV-Sportchef Hans Peter Trost unlängst bei der Präsentation des ORF-Fahrplans zum Großevent im Rahmen eines Pressegesprächs im ORF-Zentrum. Insgesamt rund 70 Stunden Programm will der WM-Hostbroadcaster produzieren. „Schladming soll zum programmlichen Großereignis werden. Wir planen eine logistische Meisterleistung“, sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. TV-Sportchef Hans Peter Trost betonte, man wolle „internationale Standards setzen“. Die Visitenkarte des ORF in Schladming soll das ORF-Haus sein, das in unmittelbarer Nähe zur Medal Plaza errichtet wurde und unter anderem das ORF-TV-Studio und Ö3-Studio beherbergt.

Mit rund 340 Mitarbeitern aus Redaktion und Technik sorgt der ORF in Schladming für jene Bilder, die von rund 50 TV-Stationen weltweit übernommen werden. Dabei stehen den für die Weltregie zuständigen ORF-Regisseuren Fritz Melchert und Michael Kögler bis zu 46 Kameras pro Rennen und darunter zahlreiche Spezialkameras zur Verfügung. Bereits die Eröffnungsfeier werden 22 Kameras übertragen. Die Abfahrt der Damen verfolgen 44 Kameras, die Abfahrt der Herren (wegen der längeren Streckenführung) 46. Den Herren-Super-G rücken 43 Kameras, den der Damen 37 ins Bild. Für den Riesenslalom stehen sowohl 35 Kameras bei den Damen als auch bei den Herren zur Verfügung. Der Slalom umfasst 32 Kameras bei den Damen und 33 bei den Herren. Für die nationale Berichterstattung bringt der ORF 13 zusätzliche Kameras zum Einsatz. Die österreichischen Wintersportfans sehen via ORF eins alle Rennen beziehungsweise Abfahrts-Trainingsläufe, die Siegerehrungen sowie die Eröffnungs- und Schlussfeier live, dazu wird das tägliche „WM-Studio“ aus dem ORF-Haus zum Treffpunkt aller WM-Stars. ORF SPORT + überträgt zusätzlich die Pressekonferenzen nach den Bewerben beziehungsweise die Startnummernauslosungen. Alle Rennen werden auch als Live-Stream im Internet übertragen.

Weltpremiere für Brillenkamera

Als Weltpremiere präsentiert Hostbroadcaster ORF spektakuläre Live-Kamerabilder aus Sicht der Skirennläufer. Eingesetzt wird dabei die RiCam-Brillenkamera, die Riedel Communications in Zusammenarbeit mit dem Weltskiverband FIS und dem ORF entwickelt hat. Aufgrund der Größe, des Gewichts und nicht zuletzt aufgrund der Sicherheitsanforderungen im Skisport waren „Onboard“-Bilder aus Athletensicht bislang nicht möglich. Riedel Communications hat hierfür einen neuen Kamera-Typ entwickelt. Die patentierte drahtlose Kamera-Lösung RiCam wiegt mit Kamera, Sender und Akku lediglich 64 Gramm und ist aerodynamisch in die Tragebänder der Skibrillen eingearbeitet. Die Entwicklung der Kamera dauerte rund eineinhalb Jahre. Sie erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Weltskiverband FIS, dem Österreichischen Skiverband ÖSV, den Race-Direktoren Günter Hujara und Atle Skårdal sowie mehreren Herstellern von Skibrillen und Skihelmen.

„Unser Ziel ist stets, unseren Kunden Wettbewerbsvorteile zu erschaffen“, sagt Thomas Riedel, Gründer und Inhaber von Riedel Communications. „Bei der Sportübertragung gibt es mittlerweile einen ernsthaften Wettbewerb zwischen den Sportarten um die spektakulärsten Bilder. Wir freuen uns mithelfen zu können, den alpinen Skisport mit der RiCam zu einem noch spektakuläreren TV-Erlebnis zu machen.“ FIS und ORF versprechen sich viel von der neuen Lösung: Live-Szenen aus Fahrersicht während des Rennens sowie die Eindrücke unmittelbar vor dem Start und nach der Zieleinfahrt sorgen für zusätzliche dramaturgische Elemente.

„Die Kamera ist mittlerweile leichter als ein Skifix, die spürst du beim Fahren nicht“, meint Skiweltcupfahrerin Michaela Kirchgasser. Bei der WM in Schladming soll das neue Kamera-System in den Disziplinen Riesentorlauf, Slalom und Kombinations-Slalom eingesetzt werden. Erfolgreich getestet wurde sie bereits beim Riesentorlauf in Semmering.

Camcopter S-100 darf nicht starten

Ganz neue Bilderlebnisse von Abfahrtsrennen und Riesentorlauf wollte der ORF auch mit Hilfe des Kamera tragenden, unbemannten Helicopters „Camcopter S-100“ der österreichischen Firma Schiebel liefern. Sein WM-Einsatz musste aber auf Grund fehlender luftfahrtsrechtlicher Genehmigungen abgesagt werden. Dabei ist der S-100 in den letzten Wochen ausgiebig für den Einsatz bei Wintersport-Events getestet worden. Die drahtlose MPEG2-kodierte Videoübertragung vom Camcopter zum Ü-Wagen wurde dabei mit dem Heli-Coder-3-System (HC3) von BMS, in Kombination mit Schiebel eigener Software, realisiert. Der Camcopter vermag mit einem schweren Cineflex-System ebenso wie mit diversen anderen HD-Kameras und Kamera-Stabilisierungsystemen zu fliegen. Erfolgreich getestet wurde unter anderem auch die MX-10 Wescam, die in Schladming eingesetzt werden sollte. Der aus Kohlefaser-, Aluminium- und Titanteilen gefertigte Schiebel-Hubschrauber hat ein Leergewicht von 110 Kilogramm. Möglich ist ein Maximalgewicht von 200 Kilogramm. Mit 35 Kilogramm Zuladung kann er mit einer Tankladung bis zu sechs Stunden in der Luft bleiben und bis zu einer Höhe von knapp 5.000 Metern operieren. Seine maximale Reichweite beträgt je nach eingesetztem Funksystem von 40 bis 200 Kilometern. Schiebel hat das komplett selbst entwickelte Camcopter-System S-100 bereits seit 2006 im Programm und bereits in verschiedene Länder verkauft. Eingesetzt wird er hauptsächlich von Militär, Polizei und Grenzschutz im Bereich der Überwachung auf See oder im unwegsamen Gelände. Im Zivilbereich dient er unter anderem der Kontrolle von Hochspannungsleitungen oder Ölpipelines und bei der Personensuche im Katastrophen- oder Unglücksfall. Nun will man mit dem Camcopter auch stärker im Bereich der Film- und Fernsehproduktion Fuß fassen. Bei einzelnen Produktionen ist jedoch immer eine temporäre Fluggenehmigung für ein genau festgelegtes Operationsgebiet nötig. Fluggeräte wie der S-100 mit nur einem Motor dürfen dabei nicht über bebauten Gebieten und Menschenansammlungen eingesetzt werden werden, „Das Luftfahrtgesetz fordert außerdem, dass alles, was über 25 Kilogramm wiegt, der Luftfahrtzertifizierung bedarf. Wir sind auf dem Weg diese Zertifizierung zu bekommen. Das geht aber nicht von heute auf morgen“, sagt Peter Haueis, Manager für Customer Support und Flight Operation bei Schiebel. Im März 2013 stehe zudem die Novelle der österreichischen Luftfahrtordnung an. Deshalb habe man sich mit dem ORF geeinigt, den ersten TV-Produktionseinsatz zu verschieben. Statt Schiebels S-100 hat der ORF nun einen doppelmotoriger Hubschrauber vom Typ Eurocopter AS 355 Ecureuil 2 der Firma Wucher Helicopter im Einsatz – mit Pilot, Kameramann und Cineflex-System an Bord. „Der kann natürlich nicht so nah ran an das Geschehen wie wir mit unserem S-100 und kann deshalb auch nicht die Bilder liefern, die von uns gekommen wären“, meint Haueis.

Technik-Aufbau

Hostbroadcaster ORF hat die produktionstechnischen Zuständigkeiten bei der Erstellung und Verteilung der internationalen TV-Bilder in die beiden Bereiche Ü-Wagen- und Kameratechnik sowie Internationales Broadcast Center (IBC) aufgeteilt.

Das österreichische Produktionsunternehmen Euro-TV wurde vom ORF mit der ersten Aufgabe betraut. Als Partner dafür holte sich Euro-TV die beiden Ü-Wagen-Dienstleister TVN aus Hannover und TPC aus der Schweiz in Boot. TVN ist mit seinem Ü2 HD und TPC mit seinem HD1 im Technik Compound an der Planai präsent. In beiden Ü-Wagen sind jeweils zwei Regien untergebracht – Regie und Vorschnitt-Regie für die Damenwettbewerbe im HD1, Regie Herren und Vorschnitt-Regie Herrenwettbewerbe im Ü2 HD. Am Medal Plaza ist kein Ü-Wagen für das Weltbild vorgesehen. Die dort stattfindenden Events werden von einer fünften Regie im Rüstwagen des Ü2 HD aus bedient. Zur Realisierung des Projekts hat Euro-TV 143 Mitarbeiter vor Ort, darunter 40 Kameraleute. Eingesetzt werden 92 Kameras. „Es handelt sich bei der FIS Alpinen Ski WM 2013 um eine der größten alpinen TV-Übertragung aller Zeiten“, betont dann auch Euro-TV-Geschäftsführer Günther Polder.

Für die Einrichtung und den Betrieb des IBC, einschließlich zweier Außenstellen, eine am Zieleinlauf an der Planai und eine am Medal Plaza, zeichnet Sono Studiotechnik aus München als Generalunternehmen verantwortlich. „Wir sammeln die Signale der beiden internationalen Ü-Wagen ein und verteilen sie an alle Broadcaster. Zudem verwalten wir über das IBC auch alle unilateralen Bookings“, berichtet Sono-Chef Gottfried Düren. Als Übergabepunkt, an dem die Signale an die akkreditierten Broadcaster übergeben werden, dient in Schladming das Technische Operation Center (TOC), welches direkt neben dem IBC-Geräteraum angesiedelt ist. Sono hat für die Signalverteilung im IBC eine große Platinum-Harris-Kreuzschiene (512x512-Frame), bestückt mit 320 In- und 512 Outputs, installiert. Aus Redundanzgründen existiert für die Sendewege noch eine zusätzliche Harris-Kreuzschiene. „Das heißt, wir schalten auf zwei Kreuzschienen das Signal parallel, um hier eine Ausfallsicherheit zu bieten“, sagt Düren. Zwei weitere Harris-Kreuzschienen sind an den Außenstellen an der Planai (64 x 128) und am Medal Plaza (32 x 32) vorhanden. Über die große Kreuzschiene im IBC laufen auch alle Multiviewer für die Vorschauen im Masterkontrollraum und in den Büros.

Sono Studiotechnik hat ein Live-Produktionsprojekt in der Größenordnung zwar noch nie als GU realisiert, verfügt allerdings über reichlich IBC-Know how, insbesondere wegen der bisherigen Kooperationen mit HBS, dem Hostbroadcaster der Fußball-WM, und der Einstellung neuer IBC-erfahrener Mitarbeiter.

Für das Projekt Ski-WM 2013 hat Sono wieder ordentlich investiert, allerdings auch mit der Perspektive, in naher Zukunft weitere große Sportevents rundfunktechnisch betreuen zu können. „Unser Engagement hier hängt auch mit dem Confed Cup 2013 und der Fußball WM 2014 zusammen. Zum Confed Cup liefern wir den Venue Container und im nächsten Jahr insgesamt zwölf Container für die zwölf Stadien. Einiges von der Technik, die dafür vorgesehen ist, haben wir etwas früher eingekauft, um die hier auch in Schladming einzusetzen zu können“, erklärt Düren.

Sono liefert als Rental-Betrieb auch Technik an die Ü-Wagen-Dienstleister TVN und TPC, vor allem Kameras. Außerdem betreibt das Unternehmen für den Hostbroadcaster noch eine Drei-Kamera-Regie für die Pressekonferenzen bei der FIS Alpinen Ski WM. Am Medal Plaza befindet sich noch ein kleiner TOC, um in erster Linie den ORF zu versorgen, der dort, wie schon erwähnt, das ORF-Haus hat, und um auch einige unilaterale Signale für Länderpositionen durchzuschalten zu können.

Kommunikation und Glasfaserübertragung

In Schladming gibt es für die ganze Abfahrtsstrecke ebenso wie zwischen den Standorten IBC, Medal Plaza und Planai fest verlegte Glasfasernetze. So lassen sich Video- und Audio-Signale problemlos an jedem Ort über Dark Fibre absetzen beziehungsweise abgreifen. Eine wichtige Rolle bei der Signalverteilung der internationalen TV-Produktion spielt Riedel Communications. Die Wuppertaler wurden von Sono als Partnerunternehmen für Kommunikation und Glasfaserübertragung bei der GU-Bewerbung ins Spiel gebracht. Der von Riedel betreute Glasfaser-Backbone ist mit 42 Mainframes des Echtzeit-Medianetzwerks MediorNet und mit 60 Systemen des digitalen Echtzeit-Audionetzwerks RockNet ausgestattet. Darüber laufen zur FIS Alpinen Ski WM rund 160 HD-Video- und 200 Audio-Signale, alle Netzwerk- und Interkom-Verbindungen. Im Interkom-Bereich hat Riedel drei Artist-Frames im Einsatz. Das Unternehmen ist zudem für die Funk-Kommunikation bei der TV-Produktion, dem Audi Shuttle Service und der Eröffnungsfeier verantwortlich. Es sorgt ferner für den Video-Downlink des eingesetzten Helicopters und für die Drahtlosverbindungen von zwei Camcat-Strecken. Das Unternehmen ist mit Service- und Supportmitarbeitern vor Ort. Einige Sender und Dienstleister bedient Riedel auch im Rental-Bereich, so zum Beispiel TVN mit MediorNet. Und die Opening Ceremony, die der holländische Event-Spezialist Faber Audiovisuals organisiert, wird komplett mit RockNet ausgestattet. „Wir setzen MediorNet an den drei Standorten – also im IBC, am Medal Plaza und an der Planai ein – auch bei den internationalen Ü-Wagen, die dort stehen. Das heißt, die MediorNet Frames stehen direkt bei den Ü-Wagen, nehmen alle Worldfeeds plus die frei zu buchenden ISO Feeds, sprich bestellte Kamera-, Slomo- und Grafiksignale, auf und transportieren die ins IBC, wo sie dann klassisch von uns in der Kreuzschiene geroutet werden. Und auch die Verbindung zwischen Medal Plaza und IBC beziehungsweise Planai läuft über MediorNet-Glasfaserstrecken. Damit entsteht ein großer Ring indem wir transportieren können, was wir wollen“, erklärt Düren. Die Netzwerkfähigkeit und die seriellen Schnittstellen von MediorNet würden zudem genutzt, um Steuerfunktionen auszuführen. Die Steuerung der Kreuzschienen erfolgt zentral vom IBC aus mit einem VSM-Kontroller. Das ganze System ist mit rund 40 Bedienpanels verbunden. Düren: „Die Konfiguration der Steuerung realisiert Sono in Abstimmung mit dem ORF. Wir haben das System so aufgebaut, dass wir vom IBC aus auch die Ausgangssignale der Kreuzschienen an der Planai oder am Medal Plaza überwachen können. Hier haben wir etwas mehr Aufwand getrieben als in der ORF-Ausschreibung gefordert wurde. Damit gewinnen wir deutlich mehr Sicherheit.“

Mit Blick auf den sicheren Betrieb der technischen Installationen im IBC hatte Sono auch das komplette System in der großen Produktionshalle der neuen Niederlassung in Feldkirchen bei München provisorisch aufgebaut – mit den genauen räumlichen Abmessungen und den Kabeltrassen wie im IBC geplant – und getestet. Dort fand am 16. Januar auch die Abnahme durch den Hostbroadcaster ORF statt. Für Transport nach Schladming wurden die einzelnen Komponenten des Systems komplett vorverkabelt in mobile Gestelle eingebaut. Das Gestell mit der großen Harris-Kreuzschiene kommt dabei allein auf ein Gewicht von rund 700 Kilogramm. Nach Ankunft in Schladming hat Sono das System in nur zwei aufgebaut und betriebsbereit gehabt. „Durch die Anlieferung fertig gepatchter System-Komponenten haben wir vor Ort sehr viel Zeit gewonnen, die wir für Konfigurationen und Realisierung individueller Wünschen nutzen konnten“, erklärt Düren. Für den ORF hat Sono an der Planai auch einige Multiviewer-Installationen und Monitore in den dortigen Büros aufgebaut, auf denen auch die Signale des ORF-Ü-Wagens FÜ22 gezeigt werden können. Die Multiviewer stammen alle von Harris. „Das hängt damit zusammen, dass wir auch die Instrallationen für den im Confed Cup und den Worldcup komplett mit Harris machen. Und da ergeben sich einige Synergien“, erklärt Düren. Außerdem habe Sono vor drei Jahren mit Harris angefangen, über gemeinsame Rental-Aktivitäten nachzudenken. „Im Gegensatz zu anderen Herstellern ist Harris ja im Verleihgeschäft selbst nicht aktiv und pflegt hier eine direkte Kooperation mit uns. Das ist für uns natürlich interessanter als bei Herstellern Systeme zu kaufen, die dann im Rental-Bereich gleichzeitig als Konkurrenten auftreten. Wir werden deshalb auch nicht von Riedel Systeme kaufen und uns mit denen einen Wettbewerb liefern. Kooperationen wie hier in Schladming sind da sinnvoller“, meint der Sono-Chef.

Neben dem umfangreichen Harris-Equipment (Kreuzschienen, Multiviewer, modulares Equipment inklusive Selenio-Konvergenz-Plattform mit Up/Down/Cross-Konvertern) setzt Sono im Display-Bereich fast durchgängig auf Sony. Im Einsatz sind auch einige TVLogic-Monitore. In den Produktionsbüros sind Samsung Flatscreens verbaut. Auch einige Snell-Konverter vom Typ Alchemist sind am Start. Guntermann & Drunck stellt die KVM Matrix.
Eckhard Eckstein
(MB 02/13)

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