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DJI Ronin-S

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Liefertermin der DJI Ronin-S bekanntgegeben

Mit dem Ronin-S hat DJI einen Gimbal für DSLR und spiegellose Kamerasysteme vorgestellt, der sich einhändig führen lassen soll. Ab heute kann man den Gimbal zu einem Preis von 749 Euro vorbestellen. Laut DJI soll der Versand dann ab Ende Juni erfolgen.

Eine neue, leistungsstarke Gimbaltechnologie soll auf drei Achsen für verwacklungsfreie Videos und gestochen scharfe Fotos sorgen und einen einen filmreifen und professionellen Look erzeugen.

Die Motoren des Gimbal erlauben Zuladungen bis zu 3,6 kg und unterstützen damit die gängigsten Kamera- und Objektivkombinationen auf dem Markt. Unterstützt werden unter anderem die Canon 1D und 5D oder die Panasonic GH und Sony Alpha Serie. Bei kompatiblen Kameras können Anwender die Einstellungen an der Kamera direkt über den Ronin-S ändern.

Das Stabilisierungssystem des Ronin-S unterstützt auch schwerere Zoom-Objektive mit außenliegendem Zoomring und größerem Abbildungsmaßstab. Die Stabilisierungsalgorithmen erlauben den Einsatz zusammen mit optischer Bildstabilisierungstechnik im Objektiv oder in der Kamera. Die Einsatzgeschwindigkeit des Ronin-S liegt bei maximal 75 km/h. Dies wurde mit der Kombination Panasonic GH5 mit 50 mm Objektiv (entspricht 35 mm Format) und dem optional erhältlichen Blitzadapter getestet.

Durch den „Push“-Modus können am eingeschalteten Ronin-S alle Achsen per Hand eingestellt und die Kamera nach individuellen Wünschen ausgerichtet werden. Die „Auto Tune“ Funktion hilft bei der optimalen und automatischen Einstellung der Motorwerte. Die neuen Einstellungsmöglichkeiten sollen die Vorbereitungszeiten enorm reduzieren. Die Gestaltung des Gimbals soll fließende Übergänge vom vertikalen „Upright“-Modus, über den waagerechten „Flashlight“-Modus hin zum abwärts gerichteten „Underslung“-Modus ermöglichen, ohne dass der Gimbal die Sicht auf das Kameradisplay dabei behindert. Die Akkulaufzeit des Ronin-S soll bis zu 12 Stunden betragen.

Anhand des Joystick lässt sich die Kamera stets perfekt auf das Motiv ausrichten. Eine Vielzahl an gesonderten Tasten lassen Anpassungen an den Einstellungen schnell und einfach zu – beispielsweise der Wechsel zwischen den SmoothTrack-Profilen oder dem Start und Ende einer Aufzeichnung. Das mitgelieferte Fokusrad lässt sich wahlweise auf der linken oder rechten Seite der Bedienbasis über die 8-Pin-Schnittstellen anbringen. Der neue Sportmodus soll den nahtlosen Übergang zu schnelleren Bewegungen erleichtern.

Die Steuerung der intelligenten Aufnahmemodi lässt sich über die Ronin App vornehmen. Die App legt die automatischen Bewegungsabfolgen des Ronin-S fest, wie die Serienaufnahme von Panoramen, bewegte Zeitraffer oder die Verfolgung eines Objekts. Mit nur einem Fingertipp in der App richtet sich der Gimbal anschließend entsprechend der vorher festgelegten Punkte aus. Darüber hinaus können Sie die Achsen-Parameter für SmoothTrack, wie Geschwindigkeit, Deadband und Beschleunigung selbst festlegen. Diese sollen einfach in einem eigenen Profil abgespeichert werden können. Die wichtigsten Einstellungen der Kamera lassen sich über die Ronin App und die optional erhältliche „Focus Command Unit“ bequem anpassen.

Der Ronin-S verwendet zur Kamerabefestigung das Manfrotto Schnellverschlusssystem. Dieser Branchenstandard ist ebenfalls mit anderem DJI Pro Zubehör kompatibel und soll die kreative Freiheit am Drehort fördern, indem man die Kamera schnell für einen Freihandaufnahme abnehmen oder auf einem anderen Träger befestigen kann. Für den Ronin-S ist darüber hinaus folgendes optionale Zubehör erhältlich: Die DJI Focus Command Unit (sie bietet einen eingebauten Bildschirm zur direkten Steuerung von Kamera, Gimbal und Fokus ohne Mobilgerät); die DJI Force Pro; die DJI Master Wheels; die Ronin 2 Fernsteuerung; und einen externen Fokus-Motor für manuelle Objektive, der mit dem mitgelieferten Fokusrad kompatibel ist. Zusätzlich lässt sich der Ronin-S mit der DJI Fahrzeugbefestigung, dem Jib-Ausleger und mit dem komfortablen beidhändigen Haltegriff nutzen.

Die direkte Steuerung der Kameraeinstellungen wird durch ein Firmware-Update Anfang Juli ermöglicht. (5/18)

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