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Neue KVM-Technologien von G&D auf der ISE 2020

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Neue KVM-Technologien von G&D auf der ISE 2020

Der deutsche KVM-Hersteller Guntermann & Drunck stellt auf der Integrated Systems Europe (11.2. bis 14.2.2020 in Amsterdam) seine neuesten KVM-Lösungen und deren nahtlose Integration in AV-Equipment vor. Die Systeme gewährleisten eine bestmögliche Systemhomogenität und Interoperabilität in Kontrollraum-Installationen.

Kontrollräume werden immer multifunktioneller, immer mehr Technologien werden integriert. Kontrollraum-Mitarbeiter müssen mehrere Prozesse gleichzeitig überwachen sowie Signalverwaltung und Arbeitsabläufe parallel abwickeln. Um ihre Arbeit smarter zu gestalten und die Arbeitsbedingungen und die Ergonomie zu verbessern, entwickelt G&D zuverlässige KVM-Produkte, die die Sicherheit der eingesetzten Technik erhöhen und die Ergonomie fördern sollen.

Auf der ISE 2020 zeigt G&D sowohl klassische KVM-Systeme als auch KVM-over-IP. Der performante ControlCenter-IP bildet in Kombination mit einer Serie von IP-Extendern eine leistungsstarke Matrix, mit der jedem angeschlossenen Bedienplatz Zugriff auf jeden abgesetzten Rechner gewährt werden kann. Der Transport der KVM-over-IP-Pakete erfolgt im herkömmlichen Netzwerk durch Netzwerkswitche und Router, der ControlCenter-IP steuert zudem die Vermittlungslogik bei. Die Übertragung erfolgt komprimiert mit CAT-Verkabelung oder Lichtwellenleitern über Standard IP-basierte Netzwerke, mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 1Gbit/s pro Strecke. Die Nutzung von Standardkomponenten der Netzwerktechnik macht G&Ds KVM-over-IP besonders interessant, da bestehende IT-Installationen leichter, flexibler und kostensparender skaliert werden können, so der Hersteller. Die Technik ist plug-and-play-fähig, was den Installations- und Bedienkomfort zusätzlich erhöht.

Der ControlCenter-IP arbeitet pixelperfekt und setzt das hauseigene Kompressionsverfahren HDIP ein. Dieses ermöglicht die verlustfreie Übertragung von Videosignalen mit einer Auflösung von 4K bei 60Hz. Dank des bewährten Kompressionsverfahrens kommen die Systeme mit weniger Bandbreite zur Signalübertragung aus – liefern aber eine genauso optimale Bildqualität sowie latenzfreie Bedienung. In Kombination mit den IP-Extenderlösungen für DP1.2a und DP1.1a sowie Single-Link und Dual-Link DVI ist eine große Bandbreite an Videosignalen und -auflösungen bis hin zu echtem 4K über IP realisierbar.

Der ControlCenter-IP fügt sich in AV-typisches Equipment ein und bietet bestmögliche Interoperabilität. Eine einschlägige Installation und die Integration des ControlCenter-IP in einer Videowall-Anwendung inklusive Mediasteuerung wird live auf dem G&D Messetand auf der ISE 2020 vorgeführt.

Der KVM-Extender DP1.2-VisionXG verlängert den Zugriff auf einen Rechner bis zu einer Entfernung von 10.000m. Er arbeitet völlig unkomprimiert, pixelperfekt, latenz- sowie verlustfrei und liefert hochauflösendes 4K und 8K-Videosignale bei 60 Hz. Die Übertragung erfolgt über Lichtwellenleiter. So ermöglicht das System die entfernte Bedienung eines Rechners in Echtzeit, ohne dass dieser physikalisch vor Ort verfügbar sein muss.

G&D greift die zunehmende Virtualisierung und die Migration von Inhalten in die Cloud auf und stellt mit RemoteAccess-CPU die Möglichkeit der nahtlosen Integration von virtuellen Maschinen in KVM-Installationen für 2020 in Aussicht. Mit den neuen Modulen werden sich dann hybride Systeme mit realen und virtuellen Rechnern aufbauen lassen, die äußerst intuitiv zu bedienen sind. Nach entsprechender Konfiguration kann ein automatisierter Zugriff auf eine beliebige Anzahl entfernter virtueller Quellen direkt über das Matrixsystem erfolgen. Aus einer standardisierten Übersicht kann der Kontrollraum-Mitarbeiter die Quelle auswählen, auf die er umschalten möchte, unabhängig davon, ob der Computer im Serverraum oder in der Cloud verfügbar ist.

„Wir beobachten weiter den Trend, dass AV-Installationen immer größer und vernetzter werden. Das verlangt den Systemen noch mehr Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit ab“, erklärt Jochen Bauer, Leiter Vertrieb und Marketing. G&D bietet hier auch neue Features für noch mehr Ausfallsicherheit und Bedienkomfort an wie z. B. MatrixGuard. Die MatixGuard-Funktion sorgt innerhalb eines Matrix-Grid dafür, dass bei Ausfall des Datenbankmasters einer der Matrix-Slaves die Rolle des Masters übernimmt und somit das System automatisch weiterläuft, ohne die Arbeit der Kontrollraum-Mitarbeiter zu unterbrechen.

Dies und mehr können interessierte Messebesucher am G&D-Messestand (10-R130) auf der ISE 2020 sehen. (1/20)

 

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