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Produktoffensive von EVS

News: Technik

Produktoffensive von EVS

Der belgische Systemhersteller EVS kündigt für die IBC 2013 eine Reihe von Upgrades an, die Live-Produktionen für News, Sport und Entertainment weiter vereinfachen und beschleunigen sollen. Im Zentrum der Präsentationen steht unter anderem der 4K-Produktionsserver XT3, der kürzlich beim Confed Cup in Brasilien eingesetzt wurde.

Nach der gelungenen Feuertaufe in Südamerika verspricht EVS Sports Verbesserungen und neue Funktionalitäten für sein Flaggschiffprodukt: Der überarbeitete XT3-Server (Foto) erhöht nach Herstellerangaben die Flexibilität im Workflow deutlich und bietet zum Beispiel Live-Zeitlupe in Ultra-HD-Auflösung. Zudem kann das Filmmaterial von mehreren Kameras unverzüglich auch für die Nutzung auf Tablets oder Smartphones aufbereitet werden. Verbessert wurden auch die Möglichkeiten für Teams vor Ort, die nun leichter und schneller auf Videos in der Produktionszentrale zugreifen können.

Einige Upgrades weist auch der XS-Produktionsserver von EVS Entertainment auf. So können nun bis zu zwölf HD-Streams pro Server mit der neuen Playout-Lösung Nano Air verbreitet werden. Dank IPLink kann auch das neue Programmpaket Adobe Premiere Pro in den Workflow eingebunden werden. Innovationen gibt es auch bei EVS News: Ingest, Schnitt und Multiplattform-Vertrieb in Hochgeschwindigkeit sind die herausragenden Vorzüge der neuen Media Workflow Engine, die für die Anforderungen von Social Media und Mobil-Empfang optimiert wurde. Eine deutliche Verkürzung der Arbeitsabläufe soll durch die Fähigkeit des XS-Produktionsservers erreicht werden, SD-Material bereits während des Ingest in HD umzuwandeln.

EVS Media will bei der IBC in Amsterdam (13. bis 17. September 2013) Encoding und Decoding von IMF- und DCP J2K-Formaten für die Archivierung des Materials vorstellen, das dreimal so schnell wie in Echtzeit funktionieren soll. Mit dem XFReader soll es auch möglich sein, MXF-Daten zu verarbeiten. Die Besucher am Messestand von EVS (Halle 8 am Stand B90) können ihre eigenen Daten testen. Updates wird es auch für MediaArchive Director geben. Die Anwendung soll unter anderem neue Virtualisierungsmöglichkeiten bieten (7/13).

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