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Lawo Power Core MAX

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Weltpremiere für Lawo Power Core MAX

Lawo präsentiert zur IBC 2019 (Stand 8.B50) erstmals den Lawo Power Core MAX. Die leistungsstarke AES67 Mixing Engine für AoIP-Netzwerke bietet zahlreichen Processing-, Routing- und I/O-Funktionen. Sie bedient bis zu vier unabhängige Lawo-Konsolen, verfügt über 96 DSP-Kanäle und kann Hunderte von analogen, digitalen und AES67-Audiosignalen verarbeiten.

„Mit dem Power Core MAX Lizenzpaket kann eine einzelne Engine von mehreren Mischpulten angesteuert werden“, erklärt Lawos Radio-Marketingspezialist Clark Novak. „Projektmanager sind begeistert davon, dass die Engine je nach Bedarf zwei, drei oder sogar vier Mischpulte unterstützt. Sie ist damit ideal für große Projekte mit mehreren Studioregien, eignet sich jedoch auch für mittlere und kleinere Sender, die den Power Core als I/O-Gateway und Mixing-Engine für den kompletten Radiobetrieb nutzen können! Das ist weltweit einzigartig.“

Der Power Core steht für pure Flexibilität. Kunden können aus einer Reihe von Lizenzpaketen wählen, die auf eine Vielzahl von Anforderungen und Preiskategorien zugeschnitten sind. Das neue MAX-Paket ermöglicht die Anbindung von bis zu vier unabhängigen ruby Konsolen an eine einzige Power Core Engine. Das ist einzigartig und perfekt auf die heutigen, mit mehreren Studioregien ausgestatteten Radioeinrichtungen abgestimmt.

Merkmale des Power Core MAX:

  • Unterstützung von bis zu 96 Fader-Kanälen, die auf bis zu vier physische ruby-Konsolen oder virtuelle VisTool-Mixer verteilt werden können.
  • Interne Routingmatrix mit 1920 x 1920 Koppelpunkten.
  • 80 frei definierbare Summenbusse und 96 DSP-Kanäle: Kompression, Limiting etc.
  • 128 doppelt redundante MADI-Kanäle und 128 AES67 / RAVENNA-Kanäle ab der Standardausführung.
  • 8 Erweiterungssteckplätze für noch mehr Mic, Analog, AES3, AES67 und Dante® I/O.
  • Zwei redundante SFP-Ports für AoIP auf der Frontplatte. Jetzt haben Sender die Wahl zwischen optischen oder kupferbasierten Netzwerkverbindungen, ohne Zusatzkosten für externe Wandler.
  • ST2022-7 Seamless Protection Switching für redundante AoIP-Netzwerkverbindungen.
  • ST2110-30 Konformität für eine reibungslose Interoperabilität von Audio- und Videogeräten in kombinierten Radio-/Fernsehanlagen.

Untergebracht sind alle diese Funktionen in einem kompakten, platzsparenden 1HE-Gehäuse.

Ursprünglich wurde der Power Core als DSP-Mixing-Engine und als modulares I/O-System für ruby Radiokonsolen auf den Markt gebracht, in vielen Rundfunkhäusern kommt er heute allerdings auch als Gateway zwischen herkömmlichen Audioformaten und standardbasierten IP-Mediennetzwerken zum Einsatz – dank seiner umfangreichen I/O-Kapazität und eines flexiblen Lizenzpakets, das die Funktionen an die Arbeitsabläufe der Kunden anpasst. (9/19)

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