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Amazon-Serien-Produktion mit Blackmagic Design-Kameras
„Making Their Mark“-Produktion mit Blackmagic-Kameras

Amazon-Serien-Produktion mit Blackmagic Design-Kameras

Die Melbourner Produktionsfirma Jam TV hat die Amazon Prime-Serie „Making Their Mark“ über die führenden Mannschaften der Australian Football League mit mehreren Blackmagic URSA Mini Pro 4.6K G2 und Pocket Cinema Camera 6K Digitalfilmkameras gedreht. Die Farbkorrektur der gesamten Serie erfolgte mit DaVinci Resolve Studio.

In sieben Folgen begleitet „Making Their Mark“ sechs Mannschaften der Australian Football League und gibt Zuschauern nie zuvor dagewesene Einblicke in die Teams, Spieler und Trainer dieser Liga. Gefilmt wurde in der coronabetroffenen Saison 2020. Die einzelnen Folgen zeigen Zusammenschnitte aus Spielen und Footage aus den Clubhäusern, Vorstandszimmern und dem Privatleben der Spieler.

Um dicht an das Geschehen auf dem Spielfeld und an die Spieler und Trainer ranzukommen, wählte die Melbourner Firma Jam TV Australia mehrere URSA Mini Pro 4.6K G2s als Hauptkameras der Produktion. Blackmagic Pocket Cinema Camera 6Ks dienten für Aufnahmen mit Gimbal und Off-Speed-Frameraten.

DP Matt Koopmans erklärte: „Unsere Wahl der Pocket Cinema Cameras und der URSA Mini Pros begründet sich darin, dass wir uns die Möglichkeit sichern wollten, mit beiden Modellen bei hohen Frameraten zu filmen. Das leisteten beide Kameras und zwar bei einem Preis, der im Produktionsbudget lag. Bei einigen Spielen arbeiteten wir mit bis zu fünf Setups aus Blackmagic Kameras. Dabei dienten zwei für ISO-Feeds, zwei standen in den Mannschaftsräumen und eins setzten wir für Farbaufnahmen der Kommentatoren ein.“

Bei den über die ganze Spielsaison 2020 laufenden Dreharbeiten erfassten 20 Kameraoperatoren in ganz Australien über 2.500 Stunden bzw. über 650 Terabytes Bildmaterial für Jam TV. Alles in Blackmagic RAW 8:1 aufgenommen. Um in diesen 2.500 Stunden alle erforderlichen Einstellungstypen zu erfassen, verließ sich das Team auf die vom Blackmagic OS ermöglichten schnellen Wechsel von Frameraten und auf die Bedienfreundlichkeit der Kameras.

Koopmans berichtet: „Zum Filmen einer Sportdokumentation war es ein enormer Vorteil, eine Funktion für schnelle Bildfrequenzwechsel von Offspeed auf 25 fps verfügbar zu haben. Da glänzten die Blackmagic Kameras so richtig.“

„Manche Operatoren benutzten zum ersten Mal Kameras von Blackmagic. Zu Beginn jeder Woche informierte ich die Crew über die spezifischen Anforderungen für die anstehenden Drehs. Selbst die mit den Kameras weniger vertrauten Operatoren meisterten dann alles bemerkenswert schnell. Den Kameraleuten fiel die Umgewöhnung in puncto Kamerabedienung sehr leicht, und wir waren hochzufrieden mit dem von den Kameras gelieferten Look.“

Ingest und Offline-Schnitt wurden komplett von Spark Post Production gehandhabt und die Farbkorrektur der Serie führte Marcus Herrick von BluePost in DaVinci Resolve Studio aus.

Zu den Gradings der Serie sagte Herrick: „Die größte Herausforderung beim Grading der Serie war der Bildabgleich des Blackmagic-RAW-Materials mit dem SDR-Sendematerial der Spiele. In das Sendematerial ist ein sehr klar definierter Look eingebrannt und da es in SDR vorliegt, sind viele Highlights abgeschnitten. Glücklicherweise hat Blackmagic RAW einen breiten Dynamikumfang. Als gute Grundlage fürs Keying erleichterte Blackmagic RAW auch den Farbtonabgleich für Rasen und Haut.

Für jede einzelne Spieleinstellung gab es mindestens drei separate Keys für Hauttöne, Fußballplatz und Glanzlicht-Steuerung. Indem wir die Glanzlichter im Sendematerial, insbesondere die des Flutlichts, in die HDR-Welt brachten, verlieh ihnen das ein Art von HDR-Glitzern. Das erforderte einen achtsamen Mix aus Kurven und Keys zum Freistellen der Glanzlichter und Entfernen von Farbeinstreuungen, damit sie auch bei über 100 Candela noch gut aussahen. All das ließ mich DaVinci Resolve effizient bewerkstelligen.“

Für das Handling und Grading älterer Footage oder mit anderen Kameras oder Drohnen aufgenommene Footage verwendete Herrick die Farbraum- und Grading-Tools „Color Space Transform“ und „Group Grades“ in DaVinci Resolve Studio.

„Beim Farbkorrigieren von Bildmaterial eines Spiels aus mehreren verschiedenen Quellen erwies sich das gruppenweise Grading als sehr nützlich. Es war fantastisch, dass ich für jede Kamera nur einen Look einzurichten brauchte und ihn mit ,Group Grades‘ auf alle Einstellungen des Spiels anwenden konnte“, so Herrick weiter.

Für die Serie war BluePost überdies mit der Auslieferung in SDR und HDR, einschließlich von Versionen in UHD HDR10, HD HDR10, UHD SDR, HD SDR, beauftragt worden. Dafür setzte BluePost auf die enge Integration von DaVinci Resolve Studio und Dolby Vision. Dies ermöglichte die optimierte Konvertierung von HDR zu SDR und die Wiedergabe in beliebigen HDR-Formaten auf Blackmagic Designs DeckLink oder UltraStudio Capture- und Playbackgeräten.

„Für die Deliverables in sowohl HDR als auch SDR waren die Dolby-Vision-Tools in DaVinci Resolve Studio unsere Rettung. Es hat uns enorm viel Zeit gespart, dass wir das Grading in HDR vornehmen konnten und uns die ,Dolby Vision Analysis‘ dann eine SDR-Version generiert hat. Ein weiteres großes Plus war die Möglichkeit, beim Grading das HDR auf einem Monitor und gleichzeitig das SDR auf einem zweiten Monitor zu sichten. So kann man darauf vertrauen, dass beide Versionen großartig aussehen“, sagte Herrick.

„Regisseur Gil Marsden und Executive Producer Luke Tunnecliffe hatten eine klare Vorstellung des Ziels. Die Sendung sollte einen Einblick in die Welt des australischen Footballs offenbaren, wie es ihn außerhalb der Vereine bislang nie gegeben hatte. Darum war die Qualität dieser Produktion das A und O, und Akquise und Finishing mussten von Weltklasse sein. Ich denke das haben wir mithilfe von DaVinci Resolve und den Blackmagic Kameras erreicht“, sagte Jason Felmingham, der Postproduktionsleiter bei Spark Post Production.

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