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DirectOut PRODIGY sorgt für Betriebssicherheit beim ESC2022 in Turin

DirectOut PRODIGY sorgt für Betriebssicherheit beim ESC2022 in Turin

Beim Eurovision Song Contest 2022 (ESC), der in über 50 Länder weltweit übertragen wird und mehr als 200 Millionen Zuschauer anzieht, kam die bisher umfangreichste DirectOut Infrastruktur zum Einsatz. Der deutsche Hersteller professioneller Audiohardware setzte 14 PRODIGY als zentrales Audio-Interface und Signalverteilungssystem ein.

Ziel des Systemdesigns war es, sicherzustellen, dass bei einem Ausfall eines einzelnen Elements die Tonübertragung nicht länger als 3 ms unterbrochen wird. Um dies zu erreichen, war es notwendig, für jedes Gerät ein oder mehrere Backups einzurichten, wobei die erste Redundanzstufe unabhängig von der Reaktionszeit des Bedieners sein musste. Eine weitere Anforderung bestand darin, dass alle Anwendungen und Signale bidirektional auf ein einziges Sample genau synchronisiert sein mussten, Signalstörungen waren vollständig zu vermeiden.

Um diese außergewöhnliche Systemsicherheit zu erreichen, setzten die Planer auf Audiowandler, Prozessoren und Verteilersysteme von DirectOut - insbesondere auf den multifunktionalen Audio Prozessor PRODIGY.MP.

Beim ESC 2022 wurden 14 PRODIGY als zentrales Audio-Interface und Signalverteilungssystem eingesetzt, weil sie Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Audioformaten und Herstellern bieten und so ein großes und vielfältiges Audiosystem in den Anwendungen FOH, Monitor, Playback, Patch Room und Broadcast nahtlos integrieren.
Zwischen den unterschiedlichen Anwendungen des Audiosystems arbeitete der PRODIGY.MP mit FastSRC im Bypass Mode, um innerhalb nur eines Samples automatisch auf eine asynchrone Signalverbindung zu reagieren – bidirektional und ohne Störungen.

Für das Playback-System kam außerdem die im PRODIGY integrierte automatische Redundanzumschaltung EARS zum Einsatz, welche zuvor eigens für den ESC 2022 erweitert wurde. EARS erkennt nicht nur, ob der Audio-Stream eines Wiedergabesystems empfangen wird oder nicht, sondern auch, ob sich das Wiedergabesystem (im diesem Falle: ProTools) in einem Buffer-Loop-Zustand befindet. Im Falle eines Signalausfalls oder der Erkennung eines solchen Buffer Loops schaltet EARS, nach vorheriger Prüfung, den gesamten Port oder Mehrkanal-Stream auf das Backup um.

Zusätzlich zu den beiden Signalquellen ‚Main‘ und ‚Backup‘ steht nun mit ‚Disaster Recovery‘ eine dritte Signalquelle zur Verfügung, auf die bei Ausfall von ‚Main‘ und ‚Backup‘ umgeschaltet wird.

Um die Betriebssicherheit zusätzlich zu erhöhen kamen im PRODIGY.MP außerdem die Input Manager und der Automator zum Einsatz – letzteres ein komplett neues Feature des PRODIGY.MP welches seine Feuertaufe im Rahmen des ESC erfolgreich bestand.

„Der PRODIGY.MP war die perfekte Lösung, weil er mehrere komplexe Aufgaben parallel ausführen kann", erklärt Luca Giaroli, Signal Distribution Designer und Manager für den ESC2022. „Aufgrund seiner Redundanzstrategie und der zahlreichen unterstützenden Funktionen war er sogar in der Lage, die Sicherheit weniger performanter Systemkomponenten zu erhöhen. Dank globcon hatte ich das gesamte System immer unter Kontrolle".

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