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# Drift Masters: Bilder mit Power, Speed und Action
- URL: https://mebucom.de/produktion/drift-masters-bilder-mit-power-speed-und-action/
- Published: 2023-11-21T11:35:46.000Z
- Updated: 2026-07-01T16:09:21.000Z
- Description: Beim Driftsport mit Events wie der Drift Masters European Championship setzt das Red Bull Media House als Hostbroadcaster auf Spezialisten für live-fähige Drahtlosvideotechnik à la theis.media. Race-Drohnen, On-Board-Kameras und Gimbal-Systeme liefern dynamische Live-Action-Bilder.
- Author: Wolfgang Scheidt
- Tags: Produktion & Live-Workflows, Drohnenkamera, grass valley, Live-Produktion, Red Bull TV, Riedel Communications, #wp, #wp-post, #Import 2026-07-01 18:05

Driften gehört zu den spektakulärsten Motorsportarten, mit PS-starken Regeln: Driftpiloten versuchen, bei hohem Speed das Auto präzise übersteuert, seitlich in der Kurve zum Schleudern zu bringen und trotz Power-Slides die volle Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Die Drift-Strecken sind in der Regel nicht mehr als einen Kilometer lang, Judges bewerten Speed, Driftwinkel, Linienwahl und Styles. Ein Straßenrennen-Flair á la „The Fast & The Furious“ liegt über den sechs Runden der Drift Masters European Championship (DMEC) 2023 mit 100 professionellen Driftfahrern aus 26 Nationen, die vom 6\. Mai bis zum 16\. September, jeweils geblockt an zwei bis drei Tagen, in Irland, Schweden, Finnland, Lettland, Deutschland und Polen stattfinden.

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Martin Pichler vom Red Bull Media House ©Red Bull Media House

Der Urknall der Champions League des Driftens ertönte 2014 in Polen, einer europäischen Hochburg des Sports – im Warschauer Fußballstadion PGE Narodowy findet am 15\. und 16\. September auch das Saisonfinale der DMEC 2023 vor tausenden Zuschauern statt. „Es ist schon faszinierend, wie präzise die Jungs mit bis zu 1.200 PS unter der Motorhaube sein können – zum Teil sind sie keine drei Zentimeter von der Beton-Begrenzung entfernt und wiederholen das, so oft sie wollen“, schwärmt Martin Pichler, Senior Production Manager beim Red Bull Media House. Sein Ziel: Den Sport noch populärer zu machen: „Momentan legen wir den Fokus darauf, den Zuschauern das Driften und die Entscheidungen der Judges verständlicher zu machen und arbeiten an grafischen Lösungen.“

## Kopf-an-Kopf-Duelle

Die größte Herausforderung beim Filmen: Den Speed der Fahrer von bis zu 150 Stundenkilometern zu visualisieren. „Hinzu kommt, dass durch die Rauchentwicklung die sogenannten Clipping Zones, die getroffen werden müssen, manchmal nicht zu sehen sind“, fürchtet Pichler. Nach dem Qualifying müssen wir zusammen mit den Judges die Kameras oft nachjustieren, um den besten Winkel für das Finale zu bekommen.“ Der aufsteigende, weiße Rauch ist ein Nebeneffekt des Übersteuerns bei hoher Geschwindigkeit, der die Sicht auf die Clipping Zones beeinträchtigt, jene auf die Strecke gemalten Bereiche, die alle Fahrer entweder mit Vorder- oder Hinterrädern treffen müssen. Während die Piloten in der Qualifikation einzeln starten, liefern sich die besten 32 Fahrer in den Finals ein Kopf-an-Kopf-Duell in zwei Durchgängen – einmal im Lead Run, einmal bei der Verfolgungsjagd. In der Runde der Top 32 trifft die Nummer 1 auf die Nummer 32 und so weiter. Nach jeder Rennphase halbiert sich die Anzahl der Teilnehmer, bis zu den Top 4, in der die beiden Finalisten ermittelt werden, während sich die Verlierer um Platz 3 batteln.

## Drift Masters Übertragung: Red Bull TV und 13 weitere lineare Broadcaster

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Regie bei den Drift Masters ©Lucie Petrikovü, Production Manager von O2 TV Production

Die Qualifikations- und Finalläufe werden über zwei Tage produziert. Das Qualifying dauert vier bis fünf Sendestunden – je nach der Anzahl von Teilnehmern. Der Finaltag ist in zwei Mal zwei Stunden-Blöcke aufgeteilt – der erste Block Top 32, der zweite Block besteht aus Top 16 und Top 8\. „Die Qualifying-Round am ersten Tag wird in abgespeckter Form produziert – das heißt: nur die Anzahl der Kameras, die wir zur Streckenabdeckung benötigen und nur mit englischsprachigem Kommentar“, verrät Pichler. „Gleichzeitig ist das unser Smoke-Test für alle Spezialkameras für den finalen Renntag.“ Die Qualifikationsrennen werden auf Facebook und YouTube von Red Bull Motorsport sowie Drift Masters gestreamt, während die Finals neben Red Bull TV von weiteren 13 linearen Broadcastern, wie DAZN, gezeigt werden. Die Broadcaster können entweder vor den Top 16 oder vor den Top 8 einsteigen. Red Bull TV startet mit den Top 32 in drei Sprachen zur Auswahl, bei bestimmten Rennen wie in Finnland wird zusätzlich die Landessprache angeboten.

## Hostbroadcaster Red Bull Media House

Als Hostbroadcaster produziert Red Bull Media House in HD 1080i mit Stereo-Ton, Executive Producerin ist Vanessa Lorenz. Für die technische Umsetzung sind dabei: O2 TV Production Czech Republik stellt den Ü-Wagen OB3 mit einem 17-köpfigen Team. Acht Grass Valley LDX 80, 82 und 86, davon bis zu zwei variable Funkkameras, zwei GoPros und eine PTZ-Kamera für die Jury, drei EVS-Systeme und zwei bis vier Stageboxen von Riedel sind im Einsatz. Die drei Judges – die Drift-Legenden Kevin O’Connell, Vernon Zwaneveld und David Kalas – haben für ihre Beurteilung eine eigene EVS mit acht Bildsignalen. „Ein Operator, der das Judging beherrscht, bedient die EVS“, weiß Pichler.

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Kameramann mit Gimbal Cinelook Cam ©theis.media GmbH

„Jeder der drei Judges erhält ein iPad, in einer speziellen Software geben sie ihre Wertung ab. Die Software ist direkt mit unserer Datenbank und der Live-Grafik verlinkt.“ Natürlich können die den Judges zur Verfügung stehenden Bildquellen jederzeit aus dem Ü-Wagen geändert werden – dies ist manchmal notwendig, wenn sich beispielsweise der Wind dreht und die Clipping Zone aus einer anderen Kameraperspektive besser zu sehen ist. Zusätzlich ist Rawmotion für Echtzeit-Graphiken in 3D, Scoring und Judging zuständig, während sich Red Bull Equipment Rental Service um Edits, Ingest und Non-Live-Kameras für diverse Social Media Assets für Instagram, Facebook und YouTube kümmert, die alle vor Ort in einem Fast-Turnaround-Workflow erstellt werden: Zwei Editoren zeichnen bis zu acht Quellen aus dem Ü-Wagen im Schnitt-Container mit und verarbeiten diese zusammen mit ENG-Footage. Highspeed-Bilder werden mit Hilfe von Phantom Flex HD direkt von der Kamera im Replay auf einen EVS-Kanal ausgespielt, geschnitten wird auf zwei MacPro Edits mit Premiere. Futuregate TV Production aus Warschau sorgt für Produktionskoordination und Aufnahmeleitung.

Remote-Technik ist bei den Drift-Masters bisher die Ausnahme – bei künftigen Serien soll sich das sukzessiv ändern. Insgesamt stehen dem Regisseur 17 Kamerabilder und vier EVS-Ausgänge für das Programm zur Verfügung. Interviews liefert die Funkkamera von O2 im Ziel oder in der Boxengasse, vor einem Lauf sind keine Interviews geplant, außer bei größeren Verzögerungen, spektakuläre Szenen laufen in Slow Motion.

## theis.media mit Spezialkameras bei den Drift Masters

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HF-Techniker beim Einbau der On-Board-Kamera ©theis.media GmbH

Für actiongeladene Bilder sorgt theis.media mit Spezialkameras: RF Gimbal Cinelook Cam, sechs On-Board-Kameras und zwei Race-Drohnen. Geschäftsführer André Theis geht mit seinem sechs- bis siebenköpfigen Team auf Jagd nach den spektakulärsten Momenten. Das technische Set-Up sieht so aus: Am Start und bei der Siegerehrung ist eine Gimbal-gesteuerte Alpha-Kamera im Einsatz. Im Kleinstrucksack in der Größe einer Trinkflasche, den der Kameramann schultert, ist die Sendetechnik enthalten, die Sendeantenne ragt über seinen Kopf hinaus. „Der Kameramann hat die Cam auf dem Handgimbal sitzen und kommt beim Start dicht an die Fahrzeuge heran“, beschreibt Theis.

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theis.media-Geschäftsführer André Theis © theis.media GmbH

„Durch das Variieren von Schärfe und Unschärfe entsteht ein cineastischer Look, anders als bei Systemkameras, die grundsätzlich mit mehr Tiefenschärfe arbeiten.“ Darüber hinaus sind sechs On-Board-Kameras „on fly“, das heißt flexibel einsetzbar und liefern Bilder in bester Broadcast-Qualität. Pro Rennen starten maximal zwei Fahrzeuge, gleichzeitig sind folglich immer zwei On-Board-Systeme im Einsatz. Der Einbau mit Saugnäpfen oder Schraubsystemen dauert, je nach Fahrzeugtyp, Position und Richtung, rund 50 Sekunden. Am Ziel werden die Systeme entnommen und zum Start zurückgebracht. Zeitgleich werden On-Board-Kameras bei den Autos montiert, die in der Warteposition zum Rennen sind. Auch eine Kamera bei- spielsweise unter dem Autodach, sprich über Kopf, ist schnell umsetzbar – dank der speziell gefertigten Halterungen, bei de- nen das Kamerabild nicht einmal gedreht werden muss („flip“). Flexibilität ist Trumpf: „Wir zeigen Subjektiven, spezielle Fahrstile von Piloten, filmen über die Schulter des Fahrers oder aus dem Fenster, wobei man das enge Driften der Fahrzeuge aneinander hautnah erleben kann“, freut sich Theis. „Man erlebt die Kopf- und Schaltbewegungen des Fahrers mit oder sieht beide Fahr- zeuge im parallelen Drift. Es kommen noch weitere Kameras an den Helmen der Fahrer und damit noch mehr Perspektiven dazu. Alle unsere Kamerasysteme sind immer in Bewegung, wir sorgen für Bilder mit viel Power, Action und Speed.“

## Live-5-Zoll-FPV-Race-Drohnen: Neues Level in der Liveübertragung

Als Herzstück der Drahtloskameras verfolgen zwei, bis zu 180 Stundenkilometer schnelle Live-5-Zoll-FPV-Race-Drohnen die Fahrzeuge. „Die Drohnen driften quasi in derselben Geschwindigkeit und im parallelen Winkel mit den Rennautos“, erzählt Theis. „Mit den Drohnen erreichen wir ein neues Level in der Liveübertragung von Actionsport.“ Martin Bochatay von Menga FPV verfolgt als Hauptpilot den Drohnenflug per Brille und steuert die Drohne mit einem externen Panel im FPV-Modus. Ein assistierender Spotter hat permanent Sichtkontakt zur Drohne, informiert über mögliche Gefahren und wechselt die Akkus. Aufgrund der geringen Baugröße und der Leistung hat beispielsweise eine 5-Zoll- Race-Drohne nur eine Flugzeit von drei bis vier Minuten, der Akkuwechsel erfolgt im Boxenstopp-Modus: „Eine Drohne landet, die nächste fliegt los, bei der ersten wird vom Spotter der Akku gewechselt – nach zehn Sekunden ist die Drohne wieder startklar“, so Theis, meist als HF-Techniker vor Ort. „Eine Drohne ist also immer on air.“ Die theis.media arbeitet auch gern mit Freelancern, für den „Ironman“ war man 2022 parallel mit sechs Teams in 43 Ländern unterwegs, während zur gleichen Zeit Red-Bull-Serien und ORF-Konzerte stattfanden.

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European Drift Masters 2022 in Riga, Lettland ©Joerg Mitter / Red Bull Content Pool

Für die Drohnen baut Theis in Kooperation mit Menga FPV oder den hauseigenen Livedronefellas, einer Aerial Division von theis.media GmbH, Frames, die mit Kamera, Motor, Telemetrie, Akku, Sende- und Empfangstechnik bestückt sind. Ein Telemetrie-System sorgt für die Kamerasteuerung auf UHF-Basis: Eine selbstentwickelte Empfangsplatine ist an die Drohne installiert, die sich mit Hilfe eines RCPs (Remote Control Panel), analog zu herkömmlichen Kameras, steuern lässt. „Wir verwenden momentan nur hochwertige AtomOne-1-Kameras“, betont er, „vom Kleinsttypen bis hin zur Highspeed-Kamera.“ Cinelook-Kameras, wie exemplarisch die Sony Alpha oder von Panasonic, kommen an einem Drohnensystem namens Cinelifter zum Einsatz, welches gerade bei den Drift-Masters in Schweden getestet wurde. Hier werden oft Drohnen-Innovationen wie zum Beispiel eine FPV Race-Drohne mit Live-Triggering für eine Highspeed-Kamera oder das Cinelifter-System getestet, das Livebilder in Kinoqualität liefert. Theis‘ Prognose: Beide Drahtlos-Systeme sind äußerst interessant für den Einsatz im Rahmen der European Drift-Masters. Für zukünftige Übertragungstechnik kommen auch Mesh-Systeme unterschiedlicher Hersteller und 5G Netzwerke in Frage, hier nimmt theis.media an diversen Tests in Zusammenarbeit mit Sendern und Anbietern teil.

## Safety first bei den Drift Masters

Nicht erst seit der Ski-Alpin-Läufer Marcel Hirschler 2015 bei einem Rennen knapp einem Drohnenabsturz entging, ist der Sicherheitsaspekt allgegenwärtig. „Die Fahrer selbst sind in ihren Autos dank Überrollkäfig und Karosserie gut geschützt“, sagt Pichler. „Unsere Drohnen-Piloten setzen sich im Vorfeld genau mit den Bestimmungen in den jeweiligen Ländern auseinander, alle Flüge sind autorisiert und angemeldet. Manchmal ist ein Mitarbeiter vom zuständigen Luftverkehrsamt vor Ort und überwacht die Manöver.“

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Drift Masters European Championship in Naas, Irland im Mai 2023 © © Mihai Stetcu / Red Bull Content Pool

Der Mindestabstand der 5-Zoll-Race-Drohnen zu den Zuschauern beträgt 50 Meter, darüber hinaus ist das Publikum für die Rennen mit kleinmaschigen Fangzäunen gegen herumfliegende Reifen und Karosserieteile geschützt. Geflogen wird nie höher als die Zäune und nur im Bereich der gesicherten Strecke. Das Starten und Landen der Drohnen erfolgt ohnehin in einem Bereich, der für Unbeteiligte gesperrt ist. Das Problem: „Leider kommt es immer wieder vor, dass irgendwelche Zuschauer oder Menschen, die sich in der Nähe der Rennstrecke aufhalten, mit Consumer-Drohnen während des Rennens der Strecke nähern und fälschlicherweise uns zugeordnet werden“, ärgert sich Pichler.

Theis hatte in seiner zehnjährigen Arbeit mit Race-Drohnen noch keinen Unfall – seine Drohnen-Flotte verfügt zudem über GPS-basierte Absturzsicherungen: „Wenn der Pilot die Drohne durch seine Brille nicht mehr sieht oder nicht mehr kontrollieren kann, lässt er die Drohne aussteigen und zu einem definierten GPS-Zielort zurückkehren“, erklärt er. „Das Gleiche gilt für unvorhergesehene Zwischenfälle, wie einem Steinschlag am Propeller.“ Das heißt: Sicherheit ist immer oberstes Gebot.

## Produktionsherausforderungen in der Peripherie

Produktionstechnisch sind die Drift-Masters kein Selbstläufer: Die Standorte und die Infrastruktur der Rennstrecken liegen oft in der Peripherie – beispielsweise vom 17\. bis 19\. August in der „Baggerstadt“ Ferropolis bei Dessau-Roßlau. „Die Parcours sind wegen der Geräusch-Kulisse eher abgeschieden, was die Verfügbarkeit von Strom, Internet, Office Space und Hotels zur echten Herausforderung machen kann“, betont Pichler. Mit viel Fingerspitzengefühl werden die drahtlosen Kameras so positioniert, dass die Videosignale stabil und zuverlässig in den Ü-Wagen gelangen. „Wenn wir in die Livesendung gehen, sind die Kameras komplett eingestellt und angepasst“, weiß Theis. „Während des Rennens werden nur leichte, farbliche oder Blenden-technische Korrekturen vom Ü-Wagen über die Kamerasteuerung vorgenommen.“

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Alle Bilder laufen in der Regie zusammen ©Lucie Petrišková, Production Manager von O2 TV Production

Die Signale der Race-Drohnen werden via Mediornet Stagebox zum Ü-Wagen übertragen und gleichzeitig synchronisiert. „Via Mediornet RJ 45 wird auch das RCP für die Telemetrie bis in die Bildtechnik gelegt“, ergänzt Pichler. „Somit kann der Bildtechniker im Ü-Wagen die Kameras aussteuern.“ Während die klassischen Kamerabilder von O2 via SMPTE-Fiber-Kabel direkt zum Ü-Wagen gelangen, steht für die drahtlose Übertragung der Spezialkameras ein zentral positioniertes Rack zur Verfügung, das diverse Empfangsantennen – welche per Kupfer oder Glasfaser an verschiedenen Stellen der Strecke abgesetzt werden – zusammenführt. Von dort holt sich der Ü-Wagen die Signale ab. „Vom Ü-Wagen werden die Signale via Satellite News Gathering (SNG) in den Master Control Room (MCR) in Salzburg übertragen, wo noch andere Sprachen dazu gemischt werden und danach auf unserer Red-Bull-TV-Plattform landen“, beschreibt Pichler. „Lineare Taker holen sich das Signal entweder direkt vom Satelliten oder wir bieten einen Turnaround via BT-Tower an – je nachdem, wo in der Welt das Signal gebraucht wird.“ Längst sei das Driften ein weltweit populäres Phänomen, meint der Production Manager.

*Dieser Artikel wurde zuerst im mebulive Magazin 2.2023 veröffentlicht und ist nun als kostenloser Online-Teaser verfügbar. Ab nächstem Jahr können die einzelnen Ausgaben des E-Paper-Magazins direkt online gekauft und heruntergeladen werden.*