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Neue Studie zur deutschen Filmförderung

Neue Studie zur deutschen Filmförderung

Bereits zum dritten Mal in Folge legt das Erich Pommer Institut nun auch für das Jahr 2012 eine Bestandsaufnahme der Filmförderung in Deutschland vor. Wichtigstes Ergebnis: Die Zahl der geförderten Projekte wächst kontinuierlich, das Fördervolumen aber bleibt konstant.

Die unabhängige Studie veröffentlicht jenseits der Geschäftsberichte der Filmförderinstitutionen belastbare Zahlen zur Vergabe und Verteilung der Fördergelder. Die Ergebnisse dienen der Diskussionsgrundlage für Praxis, Politik und Forschung. Des Weiteren zeigt die Studie Entwicklungen, Tendenzen und Zusammenhänge auf und erhebt u.a. detaillierte Rankings der am stärksten geförderten Produktionsfirmen und Projekte.

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 589 Filmprojekte gefördert. Die Förderinstitutionen gaben hierfür 310,1 Mio. Euro aus, davon 188,6 Mio. Euro im Bereich Produktionsförderung. Damit sank die durchschnittliche Fördersumme pro Film im Vergleich zu den beiden Vorjahren kontinuierlich. Allerdings blieben die Gesamtausgaben der Förderer auf einem weitgehend stabilen Niveau.

Zu den Firmen, die sich in den letzen drei Jahren immer in der Top 10 der meist geförderten Produktionsunternehmen wiederfinden, zählen die Berliner X Filme Creative Pool GmbH (27,9 Mio. Euro gesamt), UFA Cinema GmbH (22,5 Mio. Euro gesamt) und Constantin Film Produktion GmbH (21,9 Mio. Euro gesamt). Gemeinsam haben sie in diesem Zeitraum mehr als 72 Mio. Euro staatliche Förderung erhalten. Ebenso hat sich der „Hauptstadteffekt“ als längerfristiger Trend erhärtet: Bei knapp einem Drittel aller in 2012 geförderten Filme hatten die antragstellenden Produktionsfirmen ihren Hauptsitz in Berlin-Brandenburg. (11/14)

 

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