ETC Eos Gio steuert Lichtinszenierung bei Hermès-Event

Beim „Themenfest“ von Hermès in der Camargue setzte das französische Modehaus auf eine Gio Konsole von ETC für die Lichtinszenierung.

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Ein Sonnenuntergang stellt für Lichtdesigner eine große Herausforderung dar
Ein Sonnenuntergang stellt für Lichtdesigner eine große Herausforderung dar. ©Mathieu Cabanes

Lichtdesigner Mathieu Cabanes setzte beim letzten Themenfest der französischen Mode-Luxusmarke Hermès in der Camargue auf ein Eos Gio Pult von ETC, um eine aufwändige Musik- und Tanzperformance in Szene zu setzen.

Seit 1987 feiert das französische Modehaus Hermès mit handverlesenen Gästen das sogenannte „Themenfest“. Wo und wie gefeiert wird, ist stets ein streng gehütetes Geheimnis: die Gäste wissen nicht, was sie erwartet. In diesem Jahr gaben die Kommunikations-Verantwortlichen der Modemarke den Begriff „Erstaunen“ als Jahres-Motto aus und feierten dies phantasievoll in der südfranzösischen Camargue. Um die Tänzer des Balletts Marseilles, die Elektro-Musikerin Lyra Pramuk sowie eine Pferde-Show in stimmungsvolles Licht zu tauchen, verwendete Lichtdesigner Mathieu Cabanes ein Eos Gio Pult von ETC.

Ein Großteil der Lichtinszenierung habe Cabanes, wie er sagt, bereits im Vorfeld programmiert. Das Farbmanagement erfolgte indes live – und das aus guten Gründen: „Das war eine ganz schöne Herausforderung und ich lernte dabei viel über das Verhalten natürlichen Lichts“, sagt er, „wir mussten den subtilen Farbübergang eines Sonnenunterganges managen. Vor allem Wolken sind eine Herausforderung. Denn – und das würde man nicht glauben – die Leuchtkraft einer untergehenden Sonne ist geringer als die eines bedeckten Himmels.“

„Eine Eos-Konsole war für mich von Anfang an gesetzt“, sagt der renommierte französische Licht-Designer und führt weiter aus: „Sonnenuntergang bedeutet, dass wir die Künstler im Gegenlicht haben. Daher war Scheinwerferlicht auch tagsüber wichtig, um die Gesichter der Akteure zu beleuchten. Mit der Eos ließ sich das hervorragend steuern.“

Lea Mastrovito, Mathieu Cabanes Assistentin, bei der Arbeit mit der Eos Gio ©Mathieu Cabanes

Um bei der minutiös geplanten Show keine Hektik aufkommen zu lassen, habe Cabanes „alles vorab modelliert und mit AutoCAD in die Eos-Konsole importiert.“ Einen großen Beitrag leistete auch die 3D-Programmierumgebung Augment3d: „Die Voransicht gab mir Sicherheit. Und während der Show schaute ich mir meine Blind Memories an, kalibrierte dann je nach Helligkeit neu, kehrte in den Live-Modus zurück, um meinen CUE mit den richtigen Pegeln und Farben zu starten.“ Die Ergonomie der Eos sowie die Genauigkeit des Farbmoduls hätten sich dabei bestens bewährt.

Wie richtig Cabanes mit seiner Entscheidung lag, die Show mit einer Eos zu steuern, zeigte sich erneut: „Alles ging sehr schnell, alles verlief reibungslos.“