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FFF fördert 3D-Verfilmung von "Die drei Musketiere"

FFF fördert 3D-Verfilmung von "Die drei Musketiere"

Der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds Bayern hat am 14. Juli zum dritten Mal in diesem Jahr getagt und entschieden, von 63 eingereichten Projekten 32 zu fördern. Insgesamt wurden 8,54 Mio. Euro Finanzierungsmittel bereitgestellt, in der die Finanzierung dreier Projekte durch den Bayerischen Bankenfonds (BBF) in Höhe von 600.000 Euro enthalten ist.

Der FFF Bayern fördert die Produktion von neun Kinofilmen mit insgesamt 6,17 Mio. Euro. Die höchste Summe von 1,6 Mio. Euro geht an die internationale Großproduktion Die drei Musketiere (Constantin Film Produktion) unter der Regie von Paul W.S. Anderson. Für die 3D-Neuverfilmung des Klassikers gibt es zusätzlich 400.000 Euro Finanzierungsmittel vom BBF. Die Dreharbeiten zu der 3D-Produktion mit internationaler Starbesetzung finden ab Ende August an historischen Motiven in ganz Bayern statt.

1,5 Mio. Euro FFF-Förderung und 100.000 BBF-Finanzierung erhält Bundesfilmpreisträger Peter Sehr für sein Historiendrama Ludwig II. (Bavaria Pictures) über den jungen König von Bayern, der mit seinem Hang zur Kunst und Kultur zum Liebling des Volkes avancierte und sich ambitioniert für eine Welt des Friedens und Humanismus einsetzte.

800.000 Euro erhält eine weitere Romanadaption: Cornelia Funkes Kinderbuchklassiker Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel (Bavaria Filmverleih- und Produktion, Regie: Oliver Dieckmann) über den Weihnachtsmann Niklas Julebukk, der gegen das zunehmende weihnachtliche Konsum- und Kommerzverhalten kämpft.

Mit jeweils 600.000 Euro fördert der FFF Bayern die Komödien Eine ganz heiße Nummer (TNF Telenorm Film, Regie: Markus Goller) über eine ungewöhnliche Geschäftsidee dreier Frauen in Zeiten der Arbeitslosigkeit und Oma in Roma (sperl productions, Regie: Eric Canuels), in der sich eine lebenslustige alte Dame auf die Suche nach dem Papst begibt und damit nicht nur für familiäre Unruhen sorgt. 450.000 Euro erhält Marc Rothemunds Drama Heute bin ich blond (Goldkind Filmproduktion) über den eisernen Kampf einer jungen Frau gegen den Krebs.

Emir Kusturicas komplizierte palästinensische Familiengeschichte Cool Water (brave new work film productions) fördert der FFF Bayern mit 300.000 Euro und 200.000 Euro gehen an den von Mark Twains berühmten Roman „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ inspirierten Kinderkrimi Tom und Hacke (Kevin Lee Film GmbH, Regie: Norbert Lechner).

Die Dokumentation Die Windsbacher (Eikon Süd, Regie: Olivia Hagemann) über den weltberühmten fränkischen Knabenchor wird mit 120.000 Euro vom FFF Bayern gefördert.

Vier Fernsehfilme fördert der FFF Bayern mit einer Summe von insgesamt 830.000 Euro, darunter das Drama Unsere Mütter, unsere Väter (teamWorx, Regie: Philipp Kadelbachs), eine schicksalhafte Geschichte von fünf Freunden während der NS-Zeit, einen Historienfilm über die Münchner Schauspielerin und Amateur-Bankerin Adele Spitzeder (Summerset Susanne Porsche, Regie: Xaver Schwarzenberg) sowie zwei Dokumentarfilme: FREIgestellt (DENKmal-Film, Regie: Claus Strigel) beleuchtet das Verständnis von Arbeit in der postindustriellen Welt und
Die Farbe des Goldes (Nominal Film, Regie: Sven Zellner) dokumentiert das Leben dreier Nomaden beim Goldgraben in der Wüste Gobi.

Mit 163.000 Euro fördert der FFF Bayern drei Nachwuchsprojekte: Josef Mayerhofers Abschlussfilm Mischgebiet (Junge Götter Filmproduktion) erzählt die Geschichte einer Familie im Zwiespalt zwischen Traditionen und modernem Leben auf dem Land und Amok von Christoph Baumann schildert die angespannte Situation einer Klasse während eines Amoklaufes an einer Hauptschule (CHR Filmproduktion).

Erstmalig erhält nach den neuen FFF-Richtlinien im Nachwuchsbereich ein Projekt der Macromedia Hochschule in München Förderung vom FFF Bayern: Ina Spangs kafkaeskes Drama Hanna über den reflexiven Gedankenprozess eines Reisenden.

Jeweils 40.000 Euro gehen an die Entwicklung des Kinderfilms Honky Tonk Pirates (UFA Cinema) und die Satire ABC oder wie Krieg geht (MPR Film und Fernseh Produktion).

Vier Drehbücher fördert der FFF Bayern mit insgesamt 90.000 Euro, darunter Elke Rösslers Komödie Vier Frauen und ein halber Mann, Karin Michalkes Drehbuch Madonnina nach der gleichnamigen Romanvorlage von Bernd Schroeder, Harry im Glück von Ursula Gruber sowie Philip Kochs Nazi-Drama Das Ende der Kindheit.

Mit insgesamt 600.000 Euro FFF-Verleihförderung und 100.000 Euro BBF-Finanzierung starten zehn Filme im Kino: Groupies bleiben nicht zum Frühstück, Das Ende ist mein Anfang, Der kleine Nick, Jud Süß – Film ohne Gewissen, Goethe!, Jane’s Journey, Das letzte Schweigen, Me Too – Wer will schon normal sein, Mahler auf der Couch und Die Hummel. (07/10)

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