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Große Investitionen

Große Investitionen

Die SRG SSR idée suisse betreibt seit Anfang Dezember 2007 mit HD suisse einen der ersten frei empfangbaren HD-Channel Europas. Die tv productioncenter zürich ag (tpc), ein Unternehmen der SRG SSR, hat zudem ein neues HD-Sportstudio realisiert. Das größte Schweizer TV-Produktionsunternehmen ist maßgeblich für den geplanten Umbau der SRG SSR-Produktionsmittel in Richtung HDTV verantwortlich. Das neue HD-Studio ist dabei ein erster wichtiger Schritt.

Das Schweizer Fernsehen (SF) hat seine Sportberichterstattung neu in Szene gesetzt. Seit Anfang Dezember 2007 kommen die drei Sportformate des Senders aus einem eigens dafür errichteten neuen Studio (Studio 6). Es ist 428 qm groß, verfügt über Bild- und Tonregie, Lichtregie, einen kleinen Warteraum für Gäste und eine Garderobe für die Moderatoren.

Bislang wurden die drei Formate „Sport aktuell“ (Montag bis Samstag um 22:20 Uhr, ohne Studiopublikum), die Sonntagsshow „Sport Panorama“ (75 Minuten, mit Studio-Gästen und -Publikum) und „Sport live“ (kommentierte Live-Ereignisse meist mit Studiogast) in verschiedenen Studios produziert. Durch die Zusammenfassung erhofft man sich Synergien und damit auch Kosteneinsparungen.

Viel wichtiger aber ist: Das neue Sport-Studio ist das erste HD-Studio des tpc. „Es wurde gebaut, um im Rahmen der HD-Einführung eine Priorität bei eigenproduzierten Sport-Inhalten zu setzen“, erklärt Andreas Lattmann, HD-Studio-Projektleiter der tv productioncenter zürich ag (tpc). Das größte Schweizer Produktionsunternehmen stellt SF die Studios zur Verfügung und ist auch für deren technische Einrichtung zuständig.
„Die Diskussion, ob HD- oder SD-Studio, war relativ intensiv, vor allem wegen der Kosten“, berichtet Lattmann, der als Projektmanager bei tpc auch für die Koordination der HD-Einführung im SF und tpc insgesamt verantwortlich zeichnet. Im Moment sei es schließlich so, dass ein HD-Studio um 20 bis 25 Prozent teurer sei als ein SD-Studio. Lattmann: „Aber man hat dann gesehen, das es bei einer angenommenen Betriebsdauer von zehn Jahren strategisch Sinn macht, schon jetzt in HD-Technologie zu investieren. Nur so ist man letztlich zukunftssicher aufgestellt“, betont er.

Mit ersten Planungen für das neue Studio startete tpc im Herbst 2006. Die Entscheidung zum Bau fiel im Mai 2007, Inbetriebnahme war am 2. Dezember 2007. „Wir hatten eine recht kurze Realisierungszeit“, konstatiert der HD-Studio-Projektleiter.
Das neue HD-Studio wird heute noch überwiegend für SD-Sendungen im 16:9-Format genutzt. Lediglich die Sonntagsshow „Sport Panorama“ wird in HD auf HD suisse, einen der ersten frei empfangbaren HD-Channels Europas übertragen. Allerdings auch hier mit deutlichen Einschränkungen. Sämtliche „Sport Panorama“-Beiträge sind in SD-Qualität, nur die im Studio selbst produzierten Programmteile und die Signete werden in HD ausgestrahlt.
Das Studio-Konzept sieht aber vor, dass alle ankommenden Signale in das 720p/50 Produktionsformat konvertiert werden. Vom Studio aus gibt tpc dann vier Programmsignale ab und zwar jeweils in clean und dirty für SD und HD. Vom Schaltraum aus wird dann, je nach Bestimmungsort, die Signalverteilung in SD oder HD vorgenommen.

Neues Lichtdesign
Neben der HD-Perspektive und dem Ziel kosteneffizienter zu arbeiten, gab es noch einen weiteren wichtigen Grund für die Installation des neuen Sport-Studios. „Für seine Sportsendungen suchte das Schweizer Fernsehen auch ein neues Erscheinungsbild. Man wollte die Sendeformate am Fernsehschirm klarer unterscheidbar machen“, erklärt Hannes Fritz, Projektleiter Lichttechnik bei tpc. Das habe man durch ein besonderes farbliches Design erreicht. Die Farbe grün wurde „Sport Panorama“ zugeordnet, orange „Sport Live“ und blau „Sport Aktuell“.
„Wenn man jetzt das Programm sieht, weiß man gleich, wo man ist. Das komplette Design der einzelnen Sportsendungen ist auf diese Farben abgestimmt“, sagt Fritz.

Das Studiodesign basiert auf der gemeinsamen Arbeit eines Innen-Architekturbüros und der Abteilung Gestaltung von SF. tpc hat die Ideen dann entsprechend umgesetzt. Dazu gehörte die Auswahl der eingesetzten Studioelemente ebenso wie deren Integration und Konfiguration. Dabei galt es diverse technische Herausforderungen zu meistern.
Zunächst einmal musste man die Kulissenwände der jeweils gewünschten Farbumgebung anpassen können. „Da hatten wir das Problem, dass wir sehr viel Weißlicht von den Scheinwerfern im Studio auf diesen Flächen haben, gleichzeitig sollen die aber farbig leuchten“, erklärt Fritz.

Die Lösung fand man schließlich in der neuen leistungsstarken T5 Floreszenzlicht-Technik (FL). tpc installierte insgesamt 115 T5 80 Watt FL-Leuchten von Despar (Typ: Integra 2i) – jeweils vier pro Leuchtenfeld. Diese Leuchten lassen sich über die eingesetzte Lichtsteuerung kontrollieren und, je nachdem welche Farbe gewünscht wird, entsprechend umschalten.

Besonderer Blickfang im Studio ist eine LED-Wand mit 5.300 Pixeln (Pixelabstand: 7.6 cm) in der zwei 103-Zoll Plasma-Flachbildschirmen von Panasonic integriert sind. „Die LEDs rechts und links der Monitore unterstützen das Bild auf den Plasma-Displays“, erklärt Fritz. Bei den eingesetzten LEDs handelt es sich um Color Kinetics-Produkte von Alexander Weckmer Licht und Mediensysteme, Königsbrunn.
Ein weiteres Licht-Highlight im neuen SF-Studio sind die Moving-Lights. Sie dienen vor allem der Erzeugung von farblichem Gegenlicht und um farbiges Fleckenlicht auf Objekte im Studio, zum Beispiel auf den weißen Moderatorentisch, zu setzen. Die Moving-Lights lassen sich allen Positionen leicht anpassen, je nachdem, wo sich der Moderator gerade im Studio befindet. „Das heißt, dass wir jetzt jede Position mit einem geringen Aufwand an Scheinwerfern abdecken können“, sagt Fritz.

Die Steuereinheiten für das Studio-Licht stammen von ETC – Electronic Theatre Controls, Holzkirchen. Es handelt sich hierbei um zwei FokusNTX-Konsolen mit integrierter LIBRA-Software von Transtechnik. Außerdem gibt es für die Bildtechnik noch eine abgesetzte Steuer-Station mit einem PC, die auf diese NTX-Systeme zugreift. Dieser Rechner ist in einem Geräteraum untergebracht, und der Steuermonitor befindet sich am Platz des Bildtechnikers in der Regie.
Die FokusNTX Konsolen wurden gewählt, um das sehr komplexe Lichtsystem möglichst umfassend und einfach abbilden und kontrollieren zu können. „Wir haben ja sehr unterschiedliche Betriebszustände“, sagt Fritz. „Die Sendungen unter der Woche werden nur von einem einzigen Techniker betreut.
Das ist ein Bildtechniker, der sämtliche Einspielungen und Videosteuerungen macht. Das heißt, das Licht muss dann im Prinzip wie ein Roboter selbstständig arbeiten.“
Gleichzeitig sei aber wichtig, den Wechsel mit den zwei anderen Sportformaten und ihren spezifischen Farben möglichst schnell bewerkstelligen zu können. „Für die Umstellung hat man gelegentlich nur fünf Minuten Zeit. Und dann müssen eigentlich auch Laien die Lichttechnik bedienen können“, meint Fritz. Hierbei hilft Transtechniks LIBRA-Software. Mit ihr kann man eine einfache Oberfläche mit Touchscreen programmieren. Auf den Bedienmonitoren kann man einen Buchstaben antippen und erhält dann automatisch eine bestimmte Lichtachse im Studio, in der sich der Moderator aufhalten kann.

Die Steuerkonsolen sind zwar über die vier DMX-Leitungen (DMX = Digital MultipleX, digitales Steuerprotokoll) direkt an das Lichtsystem angebunden, tatsächlich laufen alle Steuer-Prozesse aber via Ethernet. Im Havarie-Fall greift man auf DMX zurück. „Mit dem DMX und Ethernet hat man zwei Wege, die parallel beziehungsweise redundant eingesetzt werden können. Beide Protokolle sprechen mit den Dimmern oder den anderen Systemen“, betont ETC-Projektleiter Peter Glonner.

HD-Lichttechnik
Das neue Sport-Studio des Schweizer Fernsehens musste aufgrund seiner HD-Ausstattung lichttechnisch anders konzipiert werden als herkömmliche Studios. „Wir müssen bei High-Definition zirka eine Blende heller fahren. Das HD-Format schluckt mehr Licht“, erklärt Fritz.
Bei HD-Bildern sei zudem die Gefahr groß, dass jeder Kratzer an der Wand oder auf dem Fußboden allzu leicht sichtbar würde. Um dies zu vermeiden, müssten verschiedene Helligkeits- und Schärfenebenen geschaffen werden. Bei der Ausleuchtung gelte es mehr in die Tiefe hinein zu arbeiten. „Damit die Tiefenschärfe besser zur Geltung kommt, müssen wir mehr Lichtebenen setzen als früher. Und dafür braucht man mehr und vielleicht kleinere Scheinwerfer“, meint der tpc-Lichtexperte.
Sein Unternehmen habe schon viele Erfahrungen bei der HD-Produktion von Theateraufführungen gemacht und dabei festgestellt, dass man mit HD sehr viel differenzierter arbeiten müsse, wenn es darum gehe, etwas zu betonen oder eben nicht. „Aber das ist halt sehr aufwändig“, meint er.
Im neuen Sportstudio hat tpc auf Wunsch des Kunden einen roten Glanzboden eingebaut. „Wenn dort ein Kratzer ist, bekommt man den nicht mehr weg. Man kann zwar so polieren, dass man ihn mit bloßem Auge nicht mehr sieht, aber die HD-Kamera in Verbindung mit dem richtigen Licht macht ihn doch wieder sichtbar. Es gibt viele Dinge, die kann man nicht wegleuchten oder im Dunkeln stehen lassen“, sagt Fritz. Bei HD-Produktionen müsse man deshalb die Kulissen sehr viel sorgfältiger bauen und behandeln. Fritz: „Unsere Reinigungs-Crew musste deshalb extra für den richtigen Umgang mit der Einrichtung im Studio geschult werden.“

Studiotechnik
Die technische Ausstattung der vorhandenen tpc HD-Ü-Wagen spielte bei der Auswahl der HD-Studioeinrichtung eine nicht unwesentliche Rolle. „Es war uns natürlich wichtig, dass wir unsere Mitarbeiter auch in den verschiedenen Produktionsmitteln einsetzen können. Dazu braucht man eine gewisse Kontinuität bei den eingesetzten Komponenten“, räumt Lattmann ein.

Im Audiobereich entschied man sich deshalb wieder für das Aurus-Mischpult und die Nexus-Kreuzschiene von Stagetec und im Videobereich für viele Sony-Systeme. Dazu zählen unter anderem der Videomischer MVS8000 und HDC 1500-Kameras. Im Studio sind vier Kameras im Einsatz, drei auf Stativen und eine als Schulterkamera. Alle sind mit ENG-Objektiven bestückt.

Beim Videomonitoring kommen 26 Monitore LMD-2050W und 17 Monitore LMD-2450W von Sony zum Einsatz. „Die LMD-Modelle 2050W und 2450W bieten volle Funktionalität und unterstützen alle Signalformate, die wir verwenden“, sagt Lattman. „Diese Monitore sind derzeit klar die besten auf dem Markt. Die Entscheidung für sie fiel uns sehr leicht.“ Alle 24er Monitore sind mit Quadsplits versehen. Vorgeschaltet sind jeweils Zandar Predator HD8 Multiviewer. Jede dieser Einheiten steuert zwei Monitore an.
Sonys LMD-Monitore LMD-2450W und LMD-2050W wurden erstmals auf der NAB 2007 vorgestellt. Zur IBC 2007 meldete man bereits 1.300 verkaufte LMD-Systeme. Wie bei anderen Studios wurde auch im neuen HD-Sportstudio der Filetransfer konsequent eingeführt. Ab der Bearbeitung von Avid-Systemen (Avid Unity mit Mediacomposer und Newscutter) werden die fertigen Beiträge als Files übertragen und dann in einem K2 Server von Thomson ausgespielt. Der Online-Speicher mit seinen 7,5 TB bietet Platz für rund 100 Stunden HD-Material.
Archiviert wird derzeit aber nur in SD auf Band. „SF plant aber ein nonlineares Archiv. Die Datenbank existiert bereits, Inbetriebnahme soll in diesem Jahr sein“, berichtet Lattmann.

Im K2 Server wird auch die Up-Konvertierung auf 720p/50 gemacht. „Ein Filetransfer in HD ist im Moment von AVID-Seite her noch nicht möglich“, sagt Lattmann. tpc hat ein eigenes Cisco-basierendes Produktionsnetzwerk aufgebaut, das getrennt vom normalen IT-Netzwerk operiert und sehr leistungsstark ist. Neben dem Thomson Server ist auch eine EVS XT2 HD in dem System angebunden. Lattmann: „Diese Maschine ist fest auf HD eingestellt.
Zurzeit arbeitet sie noch vierkanalig, kann aber auf sechs Kanäle erweitert werden.“
Für die Signalsteuerung wird das BFE-Steuersystem KSC-Manager eingesetzt. Snell & Wilcox-Komponenten erledigen Konvertierungsaufgaben und dienen als Verteilverstärker, Frame-Sychroner etc. Als Videokreuzschiene ist eine Trinix von Thomson im Einsatz. Die Anbindung der Regie zum Schaltraum erfolgt aufgrund der Distanz (350 Meter) über Glasfaser. Hier sind Flashlink HD-Module von Network Electronics im Einsatz. Als Taktgeneratoren dienen Tektronix TG 700. „Wir mussten die teurere Variante nehmen, weil die Tektronix-Videosignalgeneratoren der SPG-Reihe kein Tri-Level-Sync können“, sagt Lattmann.
Im Grafik-Bereich setzt man bei tpc auf ein VIZRT-System mit zwei unabhängigen HD-Playout-Kanälen, bei der Messtechnik auf Tektronix WFM 7100. Und als Kommunikationssystem schließlich kommt die „SRG-Spezialität“ TelliX von HUGEL zum Einsatz. Das ganze Studio ist dafür ausgelegt, um in 5.1 zu produzieren. Die Übergabe und Annahme von Signalen erfolgt embedded HDSDI mit Dolby E.

Echter HD-Einsatz
Die vollständige Nutzung der HD-Möglichkeiten im neuen Studio hängt laut Lattmann nun davon ab, wie stark HD Swiss künftig auf Sportsendungen setzt und wie groß die Verfügbarkeit von HD-Material ist. „Im Moment kommt HD nur für Live-Übertragungen und ‚Sport Panorama‛ in Frage. „Sport aktuell“ wird in nächster Zukunft nicht in HD verfügbar sein“, meint er.

Und auch die Postproduktion sei im Moment erst auf zwei Schnittplätzen HD-fähig. Allerdings würde da jetzt durch entsprechende „Umbaumaßnahmen“ schrittweise die HD-Fähigkeit erweitert. Lattmann: „Und dann wird man nach und nach versuchen, einzelne Beiträge in HD zu senden. Spätestens 2012 wird bei allen sechs Hauptprogrammen der SRG – SF 1 und SF 2, TSR 1 und TSR 2 sowie TSI 1 und TSI 2 – komplett auf eine HD-Übertragung umgestellt. Bis dahin sind wir eigentlich relativ flexibel.“ SF1 und SF2 haben zum 1. Dezember 2007 zumindest schon ihre Ausstrahlung vom 4:3- auf das 16:9-Bildformat umgestellt.

Zur Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 sollen die Spiele im HD-Studio mit Studiogästen begleitet werden, außer an Tagen, an denen die Schweiz selber spielt. Geplant ist, mindestens die Spiele selber auf HD suisse in HD zu übertragen und zwar in den drei Landessprachen. Von den sieben Feeds, welche die Sender vom Euro2008-Hostbraodcaster erhalten, sind nur zwei in HD (fünf in SD). Auch bei der Olympiade in Peking wird es nur zwei Signale in HD geben (sieben in SD). „Solange nicht alle Feeds in HD verfügbar sind, ist es schwierig, eine komplette Berichterstattung über ein großes Sport-Event in HD zu machen“, konstatiert Lattmann. Grundsätzlich sei es so, dass man beim Schweizer Fernsehen und bei tpc eine Migrationsstrategie ausgearbeitet habe, um 2012 bereit zu sein, die HDTV-Distribution zu realisieren.

Das erklärte Ziel von HD suisse sei bis dahin, zumindest 80 Prozent der Sendezeit mit Original-HD-Material zu füllen. Das gleiche gelte für die Hauptsender, um in den HDTV-Regelbetrieb gehen zu können. Ausgeschlossen davon sei indes die Newsproduktion, die erst 2013/14 umgestellt werden soll. Lattmann: „So planen wir jährlich die Umstellung einer Regie für den HDTV-Betrieb.

Dann wollen wir die Außenübertragung, also alle Ü-Wagen, bis 2012 komplett erneuern und die gesamte Bearbeitung, Schaltraum, Sendestraßen – im Prinzip die komplette technische Infrastruktur – auf HDTV-Betrieb umstellen.“ Anfangen will man dabei zuerst mit den ENG-Teams. „Die müssen wir natürlich zuerst mit HD-Kameras ausrüsten, um überhaupt in der Bearbeitung das entsprechende Material zur Verfügung zu haben“, sagt Lattmann.

In der HDTV-Planung, die alle Produktionseinrichtungen berücksichtige, seien im Moment noch zwei wesentliche Entscheidungen offen. „Das eine ist das Mainstream-Akquisitionsformat. Da dreht sich im Moment die Diskussion um die Frage, Panasonic P2 oder Sony XDCAM HD. Und dann müssen wir auch noch das Produktionsformat klären. Da gibt es leider noch mehr Auswahl“, berichtet der HDTV-Experte. Je nachdem, welches Akquisitions- oder Produktionsformat man wähle, schränke man sich beim jeweils anderen wieder ein Stück ein.

Und dies habe dann natürlich wieder Einfluss durch die gesamte Produktionskette hindurch bis zum Archiv, das man eigentlich auch schon von Beginn an berücksichtigen sollte. Lattmann: „Es ist schwierig alles unter einen Hut zu bekommen. Und natürlich gibt es auch Ängste in den Redaktionen und bei den Finanzleuten im Sender. Verständlicherweise. Es kommen da auch wirklich große Investitionen auf uns zu.“
Eckhard Eckstein (MB 03/08)




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