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Lawo-Technik bei der Formel 1

Lawo-Technik bei der Formel 1

Zur diesjährigen Formel-1-Saison hat Sky Italia seine TV-Berichterstattung auf HD umgestellt, Multiscreen-Angebote gestartet und das „Mosaik-Sehen“ eingeführt. Hierbei werden dem Zuschauer neun Video-Optionen und Features zur eigenen Steuerung angeboten. Bei der Realisierung der neuen Angebote setzt Sky-Dienstleister Videe auf Lawo-Technik, darunter auch der neue Videoprozessor V__pro8.

Videe ist Italiens Spezialist für Broadcast-und Satellitenübertragung. Die Firma übernahm als Generalunternehmer die Verantwortung für den Broadcast-Bereich von Sky Italia, um die Berichterstattung aller Rennen in der Saison 2013-2015 zu bewältigen.

“Das Konzept wurde gemeinsam mit dem Sky Italia Management entwickelt und getestet – ein besonderer Dank gilt hier Riccardo Botta und Tiziano Mantovani. Es ist ein ganz besonderes Projekt, weil wir wegen des weltweiten Versands sowohl das Gewicht als auch das Volumen so gering wie möglich halten mussten – mehr Gewicht bedeutet zugleich auch höhere Kosten“, sagt Bruno Mercuri, CEO und Gründer von Videe. „Das Gesamtsystem muss überall auf der Welt funktionieren, in verschiedenen Locations und verschiedenen Situationen, darunter einige der weltweit anspruchsvollsten Broadcast-Umgebungen“.

Videe setzte bei den teilweise extremen Temperaturen auf einigen Rennstrecken vier Air-Conditioning-Einheiten für den Schaltraum ein, um die Lufttemperatur niedrig zu halten. Darüber hinaus stellte die Wahl von zuverlässigem Equipment sicher, dass es nicht zu technischen Ausfällen kam. Zum Einsatz im Bereich Audio kam ein 32-Fader mc²56 MKII (16-16C-0), bestückt mit drei DSP-Karten für 144 DSP-Audio-Kanäle. Im Videobereich ging Videe mit dem Videoprozessor V__pro8 von Lawo ins Rennen, der in 1HE alle Tools vereint, die für Live-Broadcastproduktionen benötigt werden, neben vielen anderen Features beispielsweise Frame-Synchronisation, Format Conversion, Color Correction, Audio De/Embedding und Metering. Dank einer 8x8 Video- und einer 384x384 Audio-Kreuzschiene können alle Signale frei miteinander verschaltet werden.

„An dem F1-Projekt begann für uns die Arbeit im September 2012, als wir erstmals die relevanten Ausschreibungsinhalte von Sky Italia bekamen. Wir bekamen den Auftrag im November 2012 zugesprochen und hatten so nur eine sehr kurze Frist, die Systemintegration zu erledigen“, berichtet Mercuri. Das System würde nun weltweit für die TV-Produktion von Sky Italia eingesetzt. „Wir haben einen Regieraum, den Hauptschaltraum, in dem wir die Arbeitssignale vom FOM [Formula One Management Limited] empfangen und die wir in unsere Signalen integrieren, gespeist von unseren Kameras, EVS-/Avid- und grafischen Videosystemen. Diese Signale werden dann über EBU Glasfaserverbindungen ins Sky Italia Sendezentrum geschickt“, erklärt er.

Das eingesetzte mc²56 Pult nutzt den Virtual Studio Manager (VSM) von L-S-B Broadcast Technologies als übergeordnetes Steuersystem. Es wird unterstützt von Lawos Videoprozessor V__pro8 für das Embedding und De-embedding von 5.1-Surround Audio im Video-Stream.

Mit einem Gewicht von 2.500kg und in wenigen Stunden konfigurierbar bietet das Flyaway-System einen Schaltraum für alle Formel-1-Übertragungen von Sky Italia – 95% des Broadcast-Content wird live erstellt, direkt vom Motodrom. „ Es ist eine sehr kompakte Installation, mit sehr geringem Raumbedarf. Das Audio-Equipment besteht aus nur einem einzigen Rack und einem Mischpult und zusammen mit der V__pro8 mit nur 1HE erhielten wir eine Audio/Video-Kombination von vergleichsweise geringem Gewicht“, so Mercuri. (9/13)

Foto: Lawo mc²56 bei der Produktion der Formel-1-Übertragung vor Ort

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