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# MCI führt VidiNet-System bei Radio Bremen ein
- URL: https://mebucom.de/produktion/mci-fuehrt-vidinet-system-bei-radio-bremen-ein/
- Published: 2026-03-17T08:06:22.000Z
- Updated: 2026-03-17T08:06:28.000Z
- Description: Radio Bremen migriert sein Media-Asset-Management auf die VidiNet-Plattform von Vidispine. MCI übernimmt als Generalunternehmer Planung und Durchführung. Das Archiv wird künftig beim Informations-Verarbeitungs-Zentrum (IVZ) gehostet.
- Author: Niklas Eckstein
- Tags: Produktion & Live-Workflows, MAM, MCI Studio Hamburg, MoovIT, Radio Bremen, Vidispine, #wp, #wp-post, #Import 2026-06-23 12:20

Radio Bremen stellt sein Media-Asset-Management um. Das bisherige System VPMS2 wird durch VidiNet von Vidispine ersetzt. MCI hat den Auftrag als Generalunternehmer erhalten und verantwortet Planung, Installation und Migration.

## Crossmediale Produktion als Ziel

Die neue Plattform soll als zentrales MAM-System die Zusammenarbeit zwischen Hörfunk-, Fernseh- und Online-Redaktionen verbessern. Gleichzeitig lagert Radio Bremen sein Archiv zum Informations-Verarbeitungs-Zentrum (IVZ) aus – ein Schritt, den andere ARD-Landesrundfunkanstalten bereits vollzogen haben.

![](https://mebucom.de/content/images/wordpress/2026/03/VidiNet_2.jpg)

Kubernetes-Cluster für die VidiNet-Plattform bei Radio Bremen. ©MCI

Die neue Infrastruktur umfasst acht Lenovo-Server und 15 Apple Mac Studio, die über Sonnet-RackMac-Studio-Systeme ins Rack integriert sind, dazu redundante Datenbanksysteme, Kubernetes-Cluster und eine Fibre-Channel-SAN-Anbindung. Vier Ingestkioske ermöglichen den dezentralen Medienimport – die zugehörigen Tische hat Studio Hamburg Design Works gefertigt.

## Automatisierung von Workflows

Neben VidiNet kommt die Prozesssteuerungssoftware Helmut von MoovIT zum Einsatz (*siehe auch: [rbb – Neue Strukturen für die Postproduktion](https://mebucom.de/technik/neue-strukturen-fuer-die-postproduktion/)*). Die Integration soll Workflows vereinfachen: Bereits mit Beginn der Planung einer Produktion werden den Nutzern automatisch Material Collections und das zugehörige Premiere-Projekt bereitgestellt.

Automatische Transkriptionen laufen über einen ARD-Service via sigm@r. Schnittstellen zu Umsystemen wie d'accord, sigm@r und OpenMedia sollen dafür sorgen, dass Prozesse ineinandergreifen. Remote-Arbeitsplätze sind unter dem Namen „Radio Bremen Remote" vorgesehen.