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Mit NVIDIA zum Oscar für visuelle Effekte

Mit NVIDIA zum Oscar für visuelle Effekte

Alle fünf Filme, die für den diesjährigen Oscar für visuelle Effekte nominiert sind, wurden mit den professionellen Grafiklösungen aus der NVIDIA-Quadro-Reihe produziert: Alice in Wonderland, Inception, Iron Man 2, Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1 und Hereafter.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat in diesem Jahr fünf Filme für den Visual Effects Oscar nominiert, und bei allen kommen NVIDIA-Quadro-Grafiklösungen zum Einsatz.

Das Studio Double Negative (DNeg) hat für drei der nominierten Filme die visuellen Effekte erzeugt: Inception, Iron Man 2 sowie Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1. Ein unverzichtbares Tool für die Arbeit des Studios ist dessen Fluidsimulationssystem "Squirt". Eine Komponente davon wurde kürzlich völlig neu mit der parallelen Rechnerarchitektur NVIDIA CUDA und Quadro-GPUs erstellt.

"Durch die Migration des Fluid Solver auf GPUs erhalten die Designer die Ergebnisse ihrer Simulationsberechnungen weit schneller als bisher", sagt Dan Bailey, leitender GPU-Entwickler bei DNeg. "Fluidsimulationen werden jetzt an eine eigene GPU-Farm weitergeleitet. Die kreativen Mitarbeiter haben dadurch mehr Zeit, die Komplexität einer Einstellung so oft durchzuspielen, bis ein überzeugendes Ergebnis für große Leinwandbilder entsteht."

Iron Man 2 nutzt spektakuläre visuelle Effekte, von denen viele im Studio von Industrial Light & Magic (ILM) erstellt wurden. "Mit NVIDIA Quadro können wir produktiver arbeiten und Szenen häufiger durchspielen. Davon profitieren die Designer und so auch die Qualität unserer Beiträge zu Filmen wie Iron Man", berichtet Ben Snow, Supervisor für visuelle Effekte bei ILM. Das Unternehmen arbeitet bei der Weiterentwicklung von GPUs eng mit NVIDIA zusammen, um sowohl die Erzeugung der Effekte als auch das Rendering zu beschleunigen.

Scanline VFX konzentriert sich mit seiner Simulationssoftware Flowline auf die Darstellung von Naturphänomenen, etwa den Tsunami im Film Hereafter. Die nächste Generation der Software wird komplett CUDA-basiert und GPU-optimiert sein. "Scanline VFX investiert sehr viel in die Implementierung von GPU-beschleunigten Komponenten in die Produktions-Pipeline", sagt Stephan Trojansky, President von Scanline VFX. "Wir erreichen damit eine bis zu zehnfache Geschwindigkeitssteigerung."

Sony Pictures Imageworks (SPI) ist verantwortlich für die Mehrheit der visuellen Effekte von Alice in Wonderland und produzierte insgesamt 1.700 Einstellungen. Dazu zählen beispielsweise Rauch und Feuer, die der Drache Jabberwocky verströmt, das Auftauchen und Verschwinden der Grinsekatze sowie der Staub und die Zerstörung, wie sie der heißblütige Bandersnatch produziert.

"Bei unserer Arbeit geht es um Erzählkunst und daher benötigen wir Tools, mit denen unsere Designer ihre Geschichten möglichst genau schildern können", erklärt Magnus Wrenninge, Senior Technical Director bei SPI. "Da NVIDIA Quadro bis zu 100 Mal schneller ist als vergleichbare Systeme, können wir die Ideen des Regisseurs optimal umsetzen - und das ist letztlich unser Ziel."

Der Gewinner des Oscars für visuelle Effekte wird während der 83. Oscar-Verleihung am Sonntag, dem 27. Februar, bekannt gegeben. (02/11)

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