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ORF richtet weitere Isolationsbereiche ein

ORF richtet weitere Isolationsbereiche ein

Zur Absicherung des Sendebetriebs in Radio, Fernsehen und Online vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie richtet der ORF weitere Isolationsbereiche, auch in den Landesstudios, ein. Das dort tätige Schlüsselpersonal übernachtet an den Arbeitstellen und wird von außerhalb versorgt.

In Zeiten der Corona-Krise geht der ORF auf Nummer sicher, um seinen Sendebetrieb aufrecht zu erhalten. Ein Großteil der Mitarbeiter/innen sind bereits im Home-Office tätig. Die für den Sendebetrieb unbedingt an den Standorten erforderlichen Mannschaften arbeiten im getrennten Schichtbetrieb und im ORF-Zentrum befinden sich die Mitarbeiter/innen der sensiblen technischen Kernbereiche bereits im Isolationsbereich (IB). In der Stiftskaserne wurden Notfallstudios für Radio, Fernsehen und Online eingerichtet.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der ORF hat gerade jetzt den Auftrag, die Österreicherinnen und Österreicher unter allen Umständen mit umfassender Information zu versorgen. Wir werden alles Mögliche tun, um den Sendebetrieb in Radio, Fernsehen und Online national und regional bestmöglich abzusichern. Daher setzen wir Maßnahmen, die in der Geschichte des ORF ohne Beispiel sind. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz.“

Um den Sendebetrieb weiter abzusichern, setzt der ORF nun eine Reihe weiterer Maßnahmen in Kraft:
In allen sendungskritischen Bereichen werden abgeschlossene Isolationsbereiche geschaffen, in denen Schlüssel-Mitarbeiter/innen bestmöglich abgeschottet ihre Aufgaben erfüllen werden. Die ausgewählten Mitarbeiter/innen werden sich rund um die Uhr in diesen Isolationsbereichen aufhalten, dort auch übernachten und verpflegt werden. Zuvor werden sie medizinisch untersucht.

• Der Sendetechnik-Isolationsbereich (Hauptkontrollraum, Signalabwicklung, Signaldistribution, Sendeleitung) wurde bereits am Samstag (21.3.) bezogen.
• Bis Mittwoch (25.3.) wird auch in allen Landesstudios ein Isolationsbereich geschaffen und von ausgewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen, um die Produktion der „Bundesland Heute“-Sendungen und der Regionalradios sicherzustellen.
• Für die Schlüssel-Mitarbeiter/innen des Aktuellen Dienstes von ORF 2 wird ebenfalls ein Isolationsbereich am Küniglberg eingerichtet (ab 24.3.). Die aktuellen „ZIB“-Ausgaben werden aus dem isolierten Studiobereich gesendet.
• Weitere Isolationsbereiche für die nationalen Radios und ORF III werden vorbereitet.

Derzeit werden die freiwilligen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgewählt und über die genaue Vorgangsweise von den Vorgesetzten informiert. Mit dieser Maßnahme soll erreicht werden, dass ihre Sicherheit im Isolationsbereich und der verlässliche Betrieb der Programme gewährleistet werden. Ziel ist es laut ORF, zu verhindern, dass bei allfälligen Infektionen im Umfeld der Mitarbeiter/innen durch allfällig behördlich verhängte Quarantänemaßnahmen die Programme nicht mehr On Air gehen können. Zudem finden ab dem 23. März keine Gespräche mit internen oder externen Expertinnen und Experten direkt in den ORF-Studios statt. Diese werden nur mehr über externe und interne Schaltungen geführt. (3/20)

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