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Sportcast zeigt die Zukunft der Fußball-Produktion
Liegende Broadcast-Kamera für 9:16-Produktion

Sportcast zeigt die Zukunft der Fußball-Produktion

Der Supercup markiert für viele Fußballfans den Beginn der neuen Bundesligasaison. Die Sportcast GmbH, einer der weltweit größten TV-Produzenten und Tochterunternehmen der DFL, zeigte beim Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund, an welchen technischen Innovationen derzeit gearbeitet wird – eine Übersicht.

"vertical video"-Produktion

Einer der spannendsten Tests, die Sportcast beim Supercup zeigte, war die komplett separate Social-Media-Produktion eines Feeds im Format 9:16. Mit insgesamt neun Broadcast-Kameras, die liegend auf den Stativen angebracht waren, sowie einer eigenen Regie und eigenem Schnitt wurde der Feed live auf dem neuen TikTok-Kanal von ran (@ransport) gezeigt. Moderiert und kommentiert wurde der Stream von den beiden Social Media Stars Pascal Gurk und Paul Luca Fischer.

"Interactive Feed"

Mit dem "Interactive Feed" bot Sportcast zusammen mit seinem Entwicklungspartner Teravolt einen ersten Einblick in die interaktive Zukunft des Fußballkonsums. Zuschauende haben in einem Live-Stream die Möglichkeit, individuell gewünschte Statistiken ein- und auszublenden und zu den Spiel-Highlights zu springen. Ab September wird der "Interactive Feed" zunächst beim japanischen Broadcaster SKY PerfecTV zum Einsatz kommen.

Neue Kamerasysteme

Die Integration neuer Kamerasysteme soll das Produkt Fußball-Bundesliga zusätzlich aufwerten. Aus diesem Grund zeigte Sportcast beim Supercup den Einsatz verschiedener neuartiger Technologien wie die "Star-Cam", die beim Supercup anhand von Tracking-Daten der Sportec Solutions Erling Haaland und Robert Lewandowski vollautomatisiert folgten und so alle Aktionen und Emotionen der beiden Superstars einfingen.

Eine Cinematic Look Camera mit großem Sensor und besonderer Tiefenschärfe sorgte an einem ARRI Trinity Rig zusätzlich für besondere Perspektiven und mehr Dynamik am Spielfeldrand und bei der Vorstellung der Spieler.

Eine schienengeführte "Railcam", die das Spielgeschehen mit einer Geschwindigkeit von bis zu fünf Metern in der Sekunde verfolgte und eine vollbewegliche FPV-Drohne, die erstmals auch durch die Katakomben des SIGNAL IDUNA PARK flog, um weitere interessante Perspektiven einzufangen, rundeten das Set an neuen Kamerasystemen ab.

Pilotprojekt – Augmented Reality-Aufbau

Einer Gruppe an Testpersonen zeigte man zudem einen Blick in die etwas weiter entfernte Zukunft. In einem Augmented Reality-Aufbau wurde die Live-Übertragung des Spiels auf AR-Brillen gestreamt. Ergänzt wurde das Bild durch Echtzeit-Statistiken, Spielergrafiken und das Spielfeld als 3D "Minipitch".

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