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Vilsmaiers "Nanga Parbat" ist bester Team-Film

Vilsmaiers "Nanga Parbat" ist bester Team-Film

Am 25. Juni wurden in Köln zum vierten Mal die besten Teamfilme von aktuellen Film- und TV-Produktionen ausgezeichnet: Gold beim TEAM FILM AWARD ging an die Crew des Bergsteiger-Dramas "Nanga Parbat" von Joseph Vilsmaier (Perathon Film, Einreicher: Max Zandanel).

Silber holten sich die Teamfilm-Macher der Kinoproduktionen "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" (Sam Film, Einreicherin: Ewa Kalström) und "Die Tür" (Wüste Film, Einreicher: Max Juretzka und Christian Kaps). Die Preisverleihung fand im Rahmen der neuen Kreativwirtschaftsmesse C'n'B Convention statt.

Auch in diesem Jahr waren bei dem Wettbewerb wieder namhafte Film- und Fernsehproduktionen am Start. Teamfilme entstehen am Rande der eigentlichen Dreharbeiten und erfüllen eigentlich nur einen Zweck: Beim Abschlussfest, wenn die letzte Klappe geschlagen ist, sehen hier die Beleuchter, Schauspieler, die Maskenbildnerinnen und der Aufnahmeleiter erstmals die Ergebnisse ihrer Arbeit. Da man unter sich ist, bieten die meist professionell produzierten Teamfilme exklusive, persönliche, sehr kurzweilige Einblicke in das Leben am Set. Beeindruckt zeigte sich die Jury von der großen Bandbreite und hohen Qualität der 24 eingereichten Teamfilme. Als Kriterien für einen gut gemachten Teamfilm gelten vor allem Witz und Kreativität, eine überzeugende Dramaturgie, ein guter Schnitt. Und bei einem Teamfilm muss sich vor allem der Teamgedanke übertragen, so das Urteil der acht Juroren Prof. Dr. Alexander Loskant (Produzent Enigma Film), Sonja Fischer (Aufnahmeleiterin, "Tatort"), Roland Zehrfeld (Schauspieler, "Im Angesicht des Verbrechens"), Peter Hartwig (Produktionsleiter, "Sommer vorm Balkon"), Michael Böhme (Standfotograf, "Die Musterknaben"), Norbert Raffelsiefen (Filmjournalist), Claudia Jericho (Programmleiterin C 'n' B Convention) und Erna Kiefer (Filmstiftung NRW).

"Während die so genannten "Making ofs" zeigen, wie ein Kinofilm gemacht wurde, sieht man beim Teamfilm, wer ihn alles gemacht hat und wie die Stimmung am Set war", sagt Stephan Tarnow, der 2004 bei einem "Tatort"-Abschlussfest die Idee hatte, einen Wettbewerb für den besten Teamfilm ins Leben zu rufen. "Als Zuschauer hast du mitunter das Gefühl, du wärst bei den Dreharbeiten dabei gewesen." Tarnows Kommunikationsagentur planpunkt kümmert sich u.a. um Set-Pressetermine, beispielsweise beim WDR "Tatort" aus Köln und Münster. Seit 2008 verleiht planpunkt den Team Film Award in enger Zusammenarbeit mit der Rheinischen Fachhochschule Köln. Das studentische Projektteam "Spot-Light-Entertainment" unter der Leitung der Professoren Harald F. Ross und Alexander Loskant war in alle Produktionsprozesse des Filmpreises (Wettbewerbsausschreibung, Filmschnitt, Veranstaltungsorganisation, Marketing, Online-Kommunikation) aktiv einbezogen.

"Der Teamfilm zu "Nanga Parbat" wirkt von Anfang an wie eine begleitende Reportage zu wirklich außergewöhnlichen Arbeiten. Im ersten Moment hat man das Gefühl einer Reportage zu folgen. Bald jedoch entwickelt sich auch der Charme des Teamfilms durch Einbeziehung von Teambeobachtungen. In lockerer und schöner Art werden Reinhold Messner, Joseph Vilsmaier und Co genau so beobachtet wie viele andere Teammitglieder. Der Macher versteht es wie in einem kleinen Tagebuch, Höhen und Tiefen, das Auf und Ab der Arbeiten zu begleiten. Die Kamera ist nah dran an den Protagonisten - also am ganzen Team. Der Schauspieler Florian Stetter übernimmt die Kamera - ein schöner Beweis dafür, dass diese Arbeiten in netter und freundlicher Atmosphäre stattgefunden haben. Fast schon "zu" perfekt für einen Teamfilm - aber die Jury kommt dennoch zu dem Urteil: Eindeutig die NUMMER 1." (MB 06/10)

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