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Weltpremiere: erster real stereoskopischer 3D-Werbefilm

Weltpremiere: erster real stereoskopischer 3D-Werbefilm

Die Karlsberg Brauerei präsentierte am 29. März in München den weltweit ersten „echten“ in 3D produzierten Kinospot. Beworben wird damit das neue Getränkekonzept MiXery BLEND Bier + Bier +X. Der 3D-Werbefilm soll mit dem Kinostart des actionreichen 3D-Spektakels „Kampf der Titanen“ am 8. April 2010 in die Kinos kommen.

„Karlsberg setzt zum richtigen Zeitpunkt auf einen starken Trend, der aus dem Kino nicht mehr wegzudenken ist – 3D hat sich schon nach kurzer Zeit durchgesetzt und macht das Seherlebnis noch viel intensiver“, meinte Nils Schilling, Geschäftsführer bei WerbeWeischer. Für das dreidimensionale MiXery-Kinoerlebnis zeichnen Bernstein Bremen (Kreation), First Floor Filmpartner (Produktion) und Chroma TV (Aufzeichnung und Postproduction) verantwortlich. Die Herstellung des dazugehörigen Vorführmasters (Digital Cinema Package) auf das 3D-Kinoformat wurde von der zur Weischer.Mediengruppe zugehörigen Cinedavis Dresden vorgenommen.







„Wir haben bei der Produktion alle sehr viel Lernarbeit leisten müssen“, erklärte Tom Schardt von Bernstein Bremen. „ich habe noch nie soviel in so kurzer Zeit dazu lernen müssen“, sagte er. Der Aufwand bei den Dreharbeiten sei immens gewesen. Die Produktion des 3D-Spot habe rund 50 Prozent mehr Zeit gekostet als die eines herkömmlichen 2D-Spot.



Die Hamburger Chroma Film & TV GmbH war mit ihrem umfassenden Know how im 3D-Bereich maßgeblich an der Realisierung des Kinospots beteiligt. Eingesetzt wurden bei der Aufzeichnung zwei F23-Kameras von Sony mit 10mm- und 14mm-Digiprimes sowie ein tragbarer HDCAM SR-Recorder SRW1 von Sony. Die Kameras waren in einem Swiss Rig integriert. Die Bildkontrolle erfolgte an zwei JVC 3D-Monitoren.

Als Stereoscopic Supervisor von Chroma war Marc Briede am Set aktiv.

Die Dreharbeiten dauerten 16 Stunden, die anschließende Postproduktion dann 12 Wochen.

Bei den computeranimierten Teilen (CGI) des Spots wurde Chroma von Oliver Weber unterstützt.

„Ohne entsprechendes Know how ist man bei der 3D-Produktion verloren“, betonte Chroma-Geschäftsführer Jürgen Schaum (Foto). „Die alte Filmsprache ist hier nur bedingt anwendbar.“ Zudem gelte es immer das Zielmedium genau im Auge zu behalten. Was Für das Kino in 3D produziert werde, sei nicht unbedingt auch für das Fernsehen geeignet.

Der MiXery 3D-Spot indes soll auch in der 2D-Version bei ProSiebenSat.1 Werbeeinsatz als TV-Spot finden.

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