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ARRI bietet eigene externe FSND Filter an
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ARRI bietet eigene externe FSND Filter an

ARRI entwickelt jetzt eigene externe Full Spectrum ND Filter. Das Unternehmen kann dabei auf vorhandenes Know how zurückgreifen. Die Kameras ALEXA Mini und AMIRA enthalten bereits interne FSND Filter, die absolut farbneutral sind und in der Branche sehr geschätzt werden. Durch hochwertige eigene externe Filter will ARRI sicherstellen, dass der hohe Dynamikumfang seiner Kamerasensoren nicht durch externe Filter niedrigerer Qualität eingeschränkt oder verfälscht wird.

ARRI bietet die FSND Filter in den Größen 6.6”x 6.6” (16,8 x 16,8 cm) und 4”x 5.65” (10,2 x 14,4 cm) an. Sie werden mit dem optischen Glas Schott B270i hergestellt, das den höchsten Ansprüchen genügt. Das Glas ist auf beiden Seiten des Filters plan geschliffen, und beide Oberflächen sind absolut parallel. Diese Planparallelität ist besonders wichtig, wenn mit weit geöffnetem Tele-Objektiv gedreht wird, da Teilbereiche des Bildes unscharf werden können. FSND Filter reduzieren die Menge des Lichts, die das Objektiv erreicht, und ermöglichen den Filmemachern, bei großer Helligkeit mit weiter geöffneter Blende zu drehen ohne überzubelichten. FSND Filter machen es auch möglich, bewegte Elemente wie Wasser oder Verkehr in heller Umgebung zu verwischen. 

Im Unterschied zu den meisten externen Filtern, die scharfkantige, unebene Ränder haben, sind die ARRI FSND Filter vollständig abgerundet. Die abgerundeten Ränder verhindern das Absplittern von Glas, und die Filter lassen sich einfacher und sicherer montieren. Die Ränder der ARRI FSND Filter sind schwarz ablackiert, um Lichtstreuung zu verhindern. In der Nähe des Filterrandes befindet sich an der Glasoberfläche eine einzigartige eingravierte Kodierung (Direct Product Marking/DPM), die die Bestandssicherheit für Verleiher und Besitzer erhöht und die Verleihvorgänge erleichtert. Der GS1 Kode, der von den meisten kamera-basierten Barcode-Lesern der Welt erkannt wird, macht die Ausgabe und Rücknahme für Verleihhäuser einfacher und ermöglicht, den Eigentümer der Filter nachzuweisen. Aufkleber, die sich ablösen sowie Rückstände auf dem Filter hinterlassen können, sind nicht mehr nötig.

ARRI hat nach eigenen Angaben nicht nur das bestmögliche Material gewählt und den Zuschnitt der Filter fachkundig gestaltet, sondern auch viel Zeit und Sorgfalt den verschiedenen Beschichtungen der ARRI FSND Filter gewidmet. Beide Seiten des Filters sind versehen mit einer mehrfachen ND-Beschichtung, einer Anti-Reflex-Beschichtung, einer hydrophobischen Beschichtung, einer oleophobischen Beschichtung und schließlich einer Hartbeschichtung – dieses Feature bietet nur ARRI. Normale Filter haben eine Reflektivität von 4 bis 6 Prozent an jeder Glas-Luft-Oberfläche. ARRI hat es geschafft, diesen Wert auf 0,2 Prozent zu senken. Da Crew-Mitarbeiter oft mehrere Filter verwenden und Reflexionen sich kumulieren, ist es sensationell, dass die Reflexion um den Faktor 20 reduziert werden konnte. Indem Reflexionen geringer werden, lässt sich der Kontrast vergrößern: So lässt sich mit dem ganzen Dynamikbereich des Sensors aufnehmen, und HDR Workflows werden ermöglicht. Die hydrophobischen und oleophobischen Beschichtungen verhindern, dass sich Wasser beziehungsweise Fett an der Glasoberfläche festsetzen können. So wird die Reinigungszeit entscheidend kürzer. Die Hartbeschichtungen verhindern Kratzer am Filter, und sie sind außerordentlich beständig und abnutzungsresistent. Tests haben gezeigt: Filter anderer Anbieter sind wesentlich weniger geeignet, in einem Bereich wiederholt gereinigt zu werden, ohne dass Spuren zurückbleiben. Die Beschichtung macht die Filter robuster und erhöht ihre Lebensdauer. Die Investition ist für den Kunden also auf lange Sicht viel rentabler, betont ARRI in einer Mitteilung. (7/18)

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