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DJI Mavic 3 mit 4/3 CMOS Hasselblad-Sensor
News: Technik

DJI Mavic 3 mit 4/3 CMOS Hasselblad-Sensor

DJI setzt bei seiner neuen Mavic 3 auf ein Höchstmaß an Video- und Fotoqualität bei den gewohnt kompakten Abmaßen der faltbaren Mavic-Serie. Zudem wurde die Flugzeit dank verbesserter Akkulaufzeit und Aerodynamik erhöht und die Flugsicherheit dank neuer Versionen von APAS 5.0 und ActiveTrack verfeinert.

Die Mavic 3 wurde komplett neugestaltet. Von der 4/3 CMOS Hasselblad-Kamera und dem 28-fachen Hybrid-Zoom über die omnidirektionalen Hindernissensoren mit einer Reichweite von bis zu 200 Metern bis hin zu den neu gestalteten Akkus, die eine Flugzeit von bis zu 46 Minuten ermöglichen sollen, erfindet sich die Mavic neu. Die aktualisierte Hardware und Software kann Videos mit 5.1K und 50 Bildern pro Sekunde verarbeiten und unterstützt 4K/120fps für qualitativ hochwertigere Zeitlupenaufnahmen. Die nochmals verbesserte Mavic 3 Cine kommt mit dem Apple ProRes 422 HQ Codec, für eine umfangreichere Videonachbearbeitung, und einer internen 1 TB SSD, die auch große Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit speichern kann.

Die speziell für die DJI Mavic 3 gefertigte L2D-20c Luftbildkamera von Hasselblad enthält einen professionellen 4/3 CMOS-Sensor und ein 24-mm-Objektiv. Strenge Hasselblad-Standards für Hardware und Softwarealgorithmen ermöglichen die Aufnahme von Fotos mit 20 MP im 12-Bit RAW-Format und Videos mit 5.1K bei 50 fps und 4K bei 120 fps. Die höhere Videoauflösung erzeugt flüssigeres Filmmaterial und großzügigere Zuschneidemöglichkeiten und ermöglicht Zeitlupenvideos mit 120 Bildern pro Sekunde.

Der größere Bildsensor verleiht der Mavic 3 eine höhere Videoauflösung und einen höheren Dynamikumfang. Rauschen in Umgebungen mit schlechten Lichtverhältnissen wird so weiter vermindert. Ein nativer Dynamikbereich von 12,8 Blendstufen hilft dabei, mehr Details in Lichtern und Schatten beizubehalten, reichhaltige visuelle Informationen mit einem größeren Tiefengefühl zu bewahren und Bilder auf ein professionelles Niveau zu heben. Eine einstellbare Blende von f/2.8 bis f/11 ist verfügbar.

Mit einem Gewicht von nur 12,5 Gramm hat das 24 mm äquivalente Objektiv mit Autofokus ein 84° Sichtfeld, um mehr Details mit kristallklarer Schärfe aufzunehmen. Die zweite Kamera der Mavic 3 verfügt über ein 162-mm-Teleobjektiv mit 28-fachem Hybrid-Zoom (digital + optisch) und einer Blende mit f/4.4. Damit kann man weit entfernte Objekte näher heranbringen und es bietet dynamischere Perspektiven und kreative Möglichkeiten aus der Ferne. Die neue Vision Detection Auto Focus Technologie für schnelles Fokussieren ermöglicht es der Hasselblad-Kamera mit mehreren integrierten Sichtsensoren zu arbeiten, um Entfernungsdaten schnell zu erfassen und die Fokussiergeschwindigkeit zu optimieren.

Die Mavic 3 soll dank der Hasselblad Natural Colour Solution (HNCS) eine äußerst genaue Farbpalette direkt aus der Kamera dartellen können. Insgesamt 1 Milliarde Farben werden mit dem 10-Bit D-Log Farbprofil eingefangen. Das führt laut DJI zu mehr Datails in der Farbabstufung und dadurch auch zu mehr Flexibilität in der Nachbearbeitung.

Die Mavic 3 Cine kommt mit Apple ProRes 422 HQ Codec und einer maximalen Datenübertragung von 3.772 MBit/s. Um die großen Datenmengen des ProRes-Codecs und Videos mit hoher Bildrate verarbeiten zu können, wird die Mavic 3 Cine mit einer integrierten 1 TB SSD geliefert. Das neue DJI 10 Gbit/s Lightspeed-Datenkabel hilft beim reibungslosen Dateiexport und bei der schnellen Übertragung großer Datenmengen.

Mühelose Flüge mit erhöhter Flugsicherheit

APAS 5.0 analysiert und aggregiert die Daten von sechs Fischaugen-Sichtsensoren und zwei Weitwinkelsensoren, die Hindernisse in alle Richtungen erkennen sollen. Damit können auch in komplizierten Umgebungen sichere Flugrouten geplant und Hindernisse vermieden werden.

Das omnidirektionale Hinderniserkennungssystem ermöglicht mit dem aktualisierten ActiveTrack 5.0 auch eine intuitivere Motivverfolgung, sodass Hindernisse selbst im Normalmodus erkannt werden können. Falls sich das Motiv zu schnell bewegt und vorübergehend aus dem Bildbereich verschwindet, sorgen Sichtsensoren und intelligente Algorithmen dafür, dass das Motiv trotzdem nicht verloren geht und die Aufnahme nahtlos weitergeführt werden kann. Die neu dazugewonnenen Bewegungsrichtungen sollen viel flüssigere und vielfältigere Drohnen- und Kamerabewegungen bei der Verwendung von ActiveTrack ermöglichen.

Längere Flüge mit verbesserter Akkulaufzeit und Aerodynamik

DJI setzte 2016 mit der P4 und der ursprünglichen Mavic Pro, die jeweils Flugzeiten von fast 30 Minuten aufwiesen, einen Maßstab für die Ausdauer bei Drohnenflügen. In den folgenden Jahren haben neue Drohnenmodelle diese Zeiten dank schrittweiser Verbesserungen in der Flugtechnologie langsam ausgeweitet. Mit der Mavic 3 hat DJI jedes Element des Flugs und des Energiemanagements der Drohne neugestaltet, um deutlich längere Flugzeiten zu ermöglichen (laut DJI bis zu 46 Minuten unter idealen Bedingungen).

DJI hat Motoren und Propeller mit verbesserter Energieeffizienz, sowie einen Akku mit höherer Kapazität entwickelt und das Gewicht von zahlreichen Drohnenkomponenten reduziert. Die Auslegerarme, das Chassis und der Gimbal der Mavic 3 wurden ebenfalls nach neuesten aerodynamischen Prinzipien optimiert. Windkanaltests zeigen, dass die Mavic 3 35 % weniger Luftwiderstand als frühere Generationen erzeugt und schnellere Höchstgeschwindigkeiten ermöglicht.

Preise und Verfügbarkeit

Die DJI ‎Mavic ‎3 kann ab heute auf Store.dji.com und bei autorisierten Handelspartnern in verschiedenen Konfigurationen bestellt werden und kostet (je nach MwSt.) ab 2099 €.

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